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titul: Ibs kews'ms ok ßolin Dovsts hevaus gekommen. NoZö
iiitiorlcjuL äe Nr. Loclre, psr /e L?/M, bibi. ckoilis tom. VI.
srt. 5- ingleichenvor der Französischen Übersetzung seiner xott-Numous cvorestn.
Lockum, Lücken, eine ehemalige Grafschasfl in dem Her-tzogchum Braunschmeig, unweit der Weser, 4. Meilen vonHannover gelegen. In der mitte des XII. steculi kam sie mitFriderici, des letztem Grafen zu Lockum, tochter, an GrafWillibrandum von Hallermünd, welcher an. 116;. eine AbteyCistercienftr-ordens daselbst anlegte. Es führte dieselbe den ti-tul eines freyen Reichs-Stifts, und war in grossem ansehen,ist aber zu Lutheri zelten auf einen andern fuß gesetzet worden.Heut zu tage ist der ihr vorgesetzte Lutherische Abt der vornehm-ste Land-Stand in dem obgedachten Hertzoglhum. Le^/anric,.
Mevselllsiri.
* Lockyer, (Nikolaus) gebohren zu Glassenburg in Engel-land um an. 1612. ein Presbyterianischer Prediger und Caplanbey Cromwellen, schrieb im Englischen: 1.) LommunionemObristi cum L.cclests militante; 2.) äe ^uäicüs Lei kpiritus-
likus L temporslibus; wie auch viele Predigten, und starb an.168;. am iz. mertz.
* Eocman, wird mit dem zunahmen ftl Hskim, d. i. derweise, bey den Arabern insgemein genennet, und zum öfternauch Lockmann und Lucmann geschrieben. Das ;i. capitelim Alcoran, welches den nahmen von Locman führet, wird8urat Locman genennet. Mahomet führet darinn GOtt re-dend ein, welcher diese Worte sagt: Lecsästins Locman Llliec-mat: Wir haben dem Locman die Weisheit gegeben. (Siehe
Lülcoran äe Nakomcr, trsnslats ä'ärsbe en Lrancois parIe8ieur äu ft^er, (ä karis 1649. 12.) p. 274.) Dieauslegcrdieses capitels sind nicht einerley meynung, was die erklarüngdes Worts Weisheit anbetrist. Dann Saddi, Akramas undSchaab wollen, daß es die gaabe zu weissagen bedeute. Loc-man wäre ein verwandter des Hiobs, von feiten seiner schwe-ster her, oder ein söhn seiner muhme und folglich sein nahervetrer gewesen, daß er also, vermöge der nachfolge, recht zuder gaabe, künftige dinge vorher zu sagen, gehabt hätte. Dersutkor des äajallir versichert, daß Locman ein söhn Baouroder Beor des sohns Nachor, des sohns Jareh , und folglichein verwandter Abrahams gewesen. Äbouleits giebt dem Loc-man den beynahmen übou LnLm, das ist, ein vatter des Anam,obgleich andere schrift-steller wollen, daß sein söhn Mathan ge-heißen habe. Der Verfasser des buchs, welches betitelt ist: Nnal msni, berichtet, daß Locman zu den zeiten Davids geboh-ren worden, und daß er bis an die zeiten des Propheten Jonasgelebt habe; allein, nach solcher rechnung müste Locman vielehundert iahr erreicht haben: wie es dann auch unterschiedeneunter ihnen giebt, welche ihm ein alter von ;c>c>. jähren beyle-gen. Der ürheber des LebrariLK setzet seine lebens-zeit um dieregierung der Persischen Könige Caikaus und Caikhosrus, ohn-gefehr um Davids und Salomons zeiten. Einige setzen ihn indas jähr vor Christi geburt 1088., andere nennen das jähr derWelt z;z8. Abulfeda beym Pocockio sä übulkaraj. p. ;6. un-terscheidet ihn von einem jüngern Locman, der zu Muhamedszeiten gelebt haben soll. Und dieser jüngere Locman mag viel-leicht die Ursache seyn, warum man die lebens - jähre so sehrausdehnet. Überhaupt ist zu mercken, daß man sich auf die Ara-bischen zeit-rechnungen, welche vor der Hegira gemacht sind,nicht wohl verlassen kan. Diese Verwirrung aber in der zeit-rechnung vom Locman hat gemacht, daß einige gar gezweifelthaben , ob jemals ein Locman würcklich in der weit gewesensey. Der allergröste theil der Türckischen Lehrer stimmt darinnüberein, daß Locman keineswegs unter die Propheten zu zeh-len sey. In der that legt man ihm auch nur die eigenschaffrenund den titul HsLim, das ist, eines weisen, bey. Er warvon sehr geringem herkommen, nach seiner Verrichtung ein schnei-der oder ein wagner, oder, wie andere wollen, ein schäfer. Wassein varterland anbetrist, so sind alle darinn einig, daß er einUsbslcki, das ist, ein Äbyßinier, gebürtig aus Aethiopien oderaus Nubien, aus dem geschlechte derjenigen schwartzen scla-ven mit grossen lippen gewesen , welche in diesem lande ent-springen; daß man ihn an unterschiedenen orten verkauften wol-len , und daß endlich dieses in der that bey den Jsraeliten,unter der regierung Davids und Salomons, geschehen. Thaa-leti in seinem Iskür, das ist, in der auslegung des Cvrans er-zehlet, daß er von seinem Herrn einsmals mit andern sclavengeschickt worden wäre, früchte vom selbe zu holen. Diese wa-ren unterwrges von jenen verzehret, und da sie miteinandernach Hause gekommen, chm die schuld beygemessen wor-den. Allein er habe den Herrn geböten, daß er ihnen insge-samt laulicht Wasser zu trincken geben sollte: und als dieses ge-schehen fey, so hätten jene die zu sich genommenen früchte,er aber das blosse Wasser von sich gegeben, und also habe seinHerr gesehen , daß die andern sclaven selbst diß gethan hätten,was sie ihm schuld gegeben. Der Verfasser des in Persiani-schen versen geschriebenen buches Netknevi erzehlet eben dieses,und macht seine anmerckungen dabey. Er hatte sich einsmalsam hellen tage zur ruhe gelegt, welchen schlaf die Araber Lai-loulat nennen; da traten die engel in seine cammer, und grüßtenihn, ohne sich sthen zu lassen. Als nun Locman diese stimmehörete, dabey aber niemand erblickte, so antwortete er nicht ein-mal auf diesen grüß. Die engel sagten zu ihm: Wir sind Ge-
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feine befehle mir nn^ÜÄ-^stand seiner gnade schenkenDiese antwort E ^hett der weit zur last werden ^
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Ihm alsbaw dk gaabe der Weisheit ÜI so Ä
kommenheit ertheilte, daß er vermögend war, „nteee'" -per-sprüchen und gleichmssen -<nc " -
eine menge von lehr-
welche man an der zahl bis auf iooc>o. setzet' »«cw«"schätzbarer ist als die gantze weit. Ja per..l gehorchet hätte, so babLne;nLü-
Schöpfer in allem
weiter prüfen wollen, und ihm eine bittere megeboten. Als er nun dieses, ohne den M E cOzn bezeigen, gethan, habe jener seine verwun ^rel. ^von sich blicken lassen ; Locman aber habe ge f^gev r j,,ehabe mein lebtage so viel süßigkeiten von dires keiner Verwunderung werth ist, wann ^,^,niibütere frucht von deinen Händen annehme. erMHerr und Meister so wohl zufrieden gewesen lriickL ^bald die freyheit geschencket. Einsmals dara^ ^ yy,i e> ^man in einer gescllschafft, in der er andere >ev sM,vornehmen Juden erkannt, daß er der Ova I gehutt ,der nur noch ohnlängst seines vatters Maw wäre >und gefragt: wie er zu solcher Weisheit geko^ Merzest Aftantwortete: Dadurch, daß ich die wahrh^umein wort unverbrüchlich gehalten , und wlw . , an-
fachen gemischet habe. Sonst redete Locmaner aber redete, hatte einen grossen nachdru« (.„Mliche sitten-sprüche in sich, wie er dann, da erciw E'von wem er die tugend gelernet, zur antwon »die sie nicht gehabt; indem ich mich alles besten chich an ihnen lasterhaffles erblicket. Es istwelches üiovskes sl ftsttir heißt, und einen S anck .. jvLocmans leben und thaten in sich hält. ^ E'lich unter seinem nahmen ein buch da /ümiksl, welches ;7. artige fabeln enthalt.hat es Arabisch und Lateinisch, unter dem « " jFstellt: Locmsnni 8spiewis Lsbulsedum üäsgis cum l.stins interpretstione ^ - NN^,,^e^!-
I.ugä. ksr. l6i;. in 8. zu Amsterdam wurde ^ E' stzMnii Arabischen sprach-kunst an. i6;6. . 1 '/fabeln
1676. wieder aufgelegt. Es stehen auch diele ' §harew Wt,
in der Persianischen reist-beschreidung des He .xschiMzweifelt man, daß Locman dieses buch A aeM^Ä.he ^und glaubt, daß sie vielmehr lange hernach d sein be>^ Metsind. Als er sterben sollte, ließ er seine sohne n,eE xck Umen, gab ihnen den fegen, und sechs regeln, ^ verMavEdaß die gantze sitten-Iehre enthalten sey- Z grab§ ^listk Äiontestbeb will noch zu seiner zelt oa v hMN' Ei.Ramla oder Rama ohnweit Jerusalem AM» ^
sichert, daß er neben den 70 . Prophettiibc^h^cht ^die Juden auf ciuen tag durch hfiuZdr^len. Und mit dem Verfasser des ^brsn s M ^überein, daß Locman von geburt OcienAAyinAn
gion nach ein Jude gewesen sey. : H5"d'ck
sagen nn fprüchworte von einem weisen mw
chronologische rechnung 7 daß, ob Enechen
seinem landsmanne, dem Aesopus orr wte M.k-- ^
solchem dennoch nicht eine Person seynden; deren gründe man beym Heumann, c -^ gewftuum. IV. nachsehen kan. Indessen ^ fabelnwahrscheinlicher ist, Aesopus habe Locnmn w ^ ,ckals die,er Aesopi fabeln verschlimmert. AchAU in
daß man m den Morgenländern welteher LnA ,ahN'Aren angefangen habe, als in Micchenta»^st ves' MLckiop. p.zz.hält denLocman wegen derg>u^„ kan v ^
für den alten GriechischeuPoeten Älenian- l- '<
Locman nachschlagen ü-it. o ^ E
Ivlogo- ho'
Lec>ci. bibl. 6rTL. lid. U- ^ ,es
äick. äs LuLmsnno tlrsdli 0 .
dibl. I!kr. novor. p. 4;i. L»
mot8 L las msximez äes Orientsvx, tr cleS . ^ sta.
vrsZes en ürsbe, en sserksn <L en IM ^ <> >.,
äs Nr. k/at/s,»//. suivant ls copis irnpri ^cbe8 L0U18 L Henri vsn Dole ,
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Brabant, «A
tlieque Orientale" unter dem
Locquenghien, eine adeliche ^
an. iü;y. den Frenherrlichen titul von -UsAet "
broeck erhalten. Zum ftamm-vatta err n ^
Locquenghien auf Melsbroeck, der bey v