Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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. bW^k-Vorschncirer, hernach Hofmeister bey LrmKöni-Castilien, und darauf Hofmeister und RathUehjl,t^wll v. gewesen. Bey feinem an. i;;y. erfolgten^»>ele, M er Johann Locquenghien , Ritter, Baron vonİli V Flandern, Herrn von Audenarde rc. Kayfers

Ah; ' Odcr-Schencken, Amtmann von Brüssel, urheberUrher. des berühmten canals von befugter stadt, rc.M°n 'Me gezeuget, i.) Philippen, Pair von Flandern,Mtv°A Pamele rc. und 2.) Antönium, Ritter, Herrn von^dessen söhn Carl, Ritter, Herr von Melsbroeck,Nkq j'.Rederbuthel, Wickendorff, Roeland rc. im obge-einem Freyherr» gemacht worden. L'e/eLo«

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a?i- ^ eine landscbafft in Griechenland, zunächst an, zwischen Böotia und Aetolia. Diejenigen,

^!>cn nk Äetvliern wohnten, wurden Orvl« genennet;!dx, er, welche diesen gegen norden waren , Lpicnemi-, "in,berge Cnemis, andere aber, welche den südlichenhFmxj warten , Opuntii, von der stadt Opus ; mit einemüb- De^,""^kn aber wurden diese einwohner I.oeri genen-war auch eine stadt dieses nahmens an denx^ruttier in Groß-Griechenland, welche nach einiger. ^ vas h^tige Gieraci seyn soll.sg? a» >Ns, (Ferreol) von St. Paul, in den Niederlanden,Nrcolai-kirche zu Arras Prediger. Man hat ver->» ^ von ihm, die alle noch in grossem werth ge-

als: r.) Nsrism Luguttsm, Arras 1608.o>?oyic:c)n Lelgicum, so von an. 2; 7. bis 1600. gehet,>r>.As / vhrl. Locrius in drey bänden zu Arras 161Ü. in 4«^Mdx«^rn worden ist; liillorism Lomitum ärteÜX,vntten band von nur gedachter chronick ausmachet;

?oeÜL2m in kroverbis 8sIomonis; ;.) liillo-^ um SL Lomitstus 8. ksuli, Douay i6iz. in 4.

L Virginum krsüfeekurs; 7.) Französtsche^ ünsgrsmmsts, Lkronoüicks; 8) emen tractat^st^ttb Oivitsns 8Lriptoribus; y.) eine Leichen - redei«,16 r Moulartinm, Arras 1600. in 4. Er starb den 22.äin 4^. jähre. Vive/r» /ltken. Lel§. clisr.

^>sta krnnc.

7 ' war eine wegen ihrer kunst die leuthe mit gift zuEA d^H?.hnite weibs-person an des Kayfers Neronis Hofe,M-Seen.^schädliche kunst viele, welcher der grausameHÄe ws sey» wollte, hinrichtete. Damit er dieses bos-E viy st.? nicht verlieren möchte, muste sie stets eine leib-M, Mth-I ^ .haben. Wie er ihr dann auch zur belohnungV Nnte^Ä' mit dem befehl, daß sie in dieser kunst auch?e. .Achten sollte. V«-,/. lib. XI. LXll. 5«ers». in

Xk» »>,en - ' kin ort in den klöstern, da die Mönche

^tii ' Wass. ^wmen kommen , und mit einander sprechen^lchekw« solches in den ersten zeiten nicht an allen^^?eben i» ö.mfte, viel weniger die kloster-leuthe einander'h^n zimmern besuchen mochten. Es ward-llstM privg,^ul»re genennet, auch wie es scheinet, >ms-' dem man denn entgegen setzte, L.ocuwriumort, wo ihnen zugelassen ward, mit weltli-' vre jns kloster kamen, zu sprechen. O«

PeMsstl tu der Liefländischen provintz Wyck, nicht weit»»batest/^genes vestes schloß, welches an. i;8i. die Rus,"achdem sie vorhero an. i;?;. mit 700. Schwer^ 7 orte dermassen unglücklich gefochten, daß von

auf dem platz geblieben?^«/. wp. lüv.«EHea, .^rrtzög^huw^^ seu Lomitstur, ein gewisses ge-

j?>>!>n.Misch-^hum Mayland, dessen käse sehr berühmt sind.^ljN' Pavesano, dem eigentlich sogenannten

sttii^ Awsco, Cremonese und Piacentino, und führt

>es°^>estr g,,r zeiten schon von Plinio Leuteva genennet,. ei» N alte ak^ weidet, daß der ort korum Xeronis gehejssen,l?»e »AvffiiA. "'At allzugrosse stadt in Nieder-Languedoc,KSet/'Aer M, hL unter dcmErtzrBischoff vvn Nar-> m „w und um mit bergen umgeben, und

v d/^berae A^n Lergue und Solondre, welche sich un-»!,^est-ß§Aennes in die Eraut ergieffen. Der ort hatdh Ä^eW-Uen zugehöret, so in Spanien herrschten ;

er f." sitz qcM.sse von Lodeve auf den Spanischen Lon-vHAvl gl,A^vt, und mit unterschrieben gefunden wer-Ü'lliiL Reimunter den Carlovingischcn Königen an das-^est 'sihch K,,^» den Gothischen, Albigensischen und

- war kriegen, hat sie viel ungluck ausge-E^g^weisie vor jenen eme Vice-Grafschafft, eben wieÄ^tÄssey stuAvere stadte in Langucdoc in den mitlernsili "Ney ^.Der Bischoffist Herr über die stadt, und

^ schlok m.

LVHerr tätiget machen , durch König Äldovi-

w «M aemu^d-n. Selbige sind auch noch heutA grosse und weltlichen in dieser stadt, und

Susans nur das recht zu müntzen, so ihre

»mvt, wird ihnen anjetzo nicht mehr ver-

stattet. Man sagt, daß vormals mehr als 800. Edelleuthe ihregüther von diesem Bißthum zur lehn getragen, welches daherro das edle genennet wird. in Lbron.

ae /» in ckron. Lpilc- I-oclev. äu l.3Ng. Ott l?/>e«e,antig. lles villes. 6aII. Ldriü. U ^^0^»-.

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*§odge, (Thomas) ein Englischer satyrischer Poet, derArtzney-kunst voÄor und llrsüiLU8 in Londen, schrieb l.) ei- .nige Comödien; 2.) eine Vertheidigung der Schauspiele; ;.)Allarm wider die Wucherer, u. s. w. übersetzte auch IosephiLntignirsr. .juä. und des Senecä wercke ins Englische, undstarb an. 1625. an verpest,

§odi, lat. Laus kom^eja novs, oder L-wävm, eine grosieund bevestigte stadt an dem fiuß Adda in dem HertzogthumMay-land, nebst einem schloß und Bißthum, welches unter denErtz-Bischoff zu Mayland gehöret. Sie ist die Haupt-stadt indem gebiethe Lodesano, und paßiret vor eine grentz-vestung ge-gen das Venetianische gebieth. Es werden daselbst nicht nursehr grosse und gute käse gemacht, daß ein einiger manchmal 4.bis 5. centncr wiegt, sondern auch schön porcellan-geschirr,welche starcken abgang haben. Unter den geistlichen gebäudenist absonderlich die kirche clell'InLvronata zu sehen, in welcherein wunderthätiges Marien-bild aufbehalten wird. Defenden-te Lodi, ein Lanonicus dieser stadt, welcher zu ende des XVl.iTLuli gelebet, hat eine Historie sowol von der stadt, als vonihren Bischössen verfertiget, äelcrixt. Itsl. Schau-

platz des kriege in Italien, p. ^24. feg.

* Lodinaer, (Martini ein Saltzburger, war vermuthlichin der stadt Vastein Rathsherr, wechselte mit Lutbero briefe,verließ wegen der religjon sein vatterland, und gab hernach an.i;5y. heraus, zwey Trost-schriften an seine verfolgte Bruderund Landes-leuthe. Li-eL«/«. äe orw relig. Lvsngel. in pro-vincis 8sli8bur8.

Eodi Vecchio, l-auäum vetu8, eine kleine dem GrafenMasserati gehörige stadt in dem gebiethe Lodesano, wo vor die-sem die stavt Lodi gestanden. Sie hat ihren nahmen von dercolonie bekommen, so von Pompejo daselbst ist aufgerichtetworden. Wenn wir Plinio glauben wollen, so haben die Gal-lier diese stadt erbauet. Nachgehends wurde sie von den May-ländern ruiniret, von dem Kayser Friderico l. aber an. n;8.an dem fiuß Adda wieder aufgebauet.

Lodron, Ladron. Dieses Gräfliche geschlecht, so einesder ansehnlichsten in Tyrol, soll ehemals den nahmen Lodro-neschi geführet, und von den alten Grafen von St. Johann cl!Laterans aus Rom seinen Ursprung genommen haben. An.i4?2. hat der Kayser Fridericus V. oder wie man sonsten zehlet,lll. Georgium und Petrnm zu Rom zu Rittern geschlagen, undin den Grafen-stand erhoben. Andere aber sagen, Petrus undAemilius, Rathsherren im Lateran, und der Bürgermeister-liehen würde zu Rom fähig, wären durch Neronis tyranneynach Brixen vertrieben worden, davon die Lomite? lUeranientsprossen, welche, wie Bonardellus schreibet, beständig die-sen nahmen geführet bis auf Nicolaum, so um das jährgelebet, und den Freyherrlichen titul geführet. Sein söhnSylvester aber sey, als er aus Palästina, da er sich wohl ge-halten , zurück gekommen, von dem Kayser zum Reichs-Gra-fen mit seiner descendentz gemacht worden. Es besitzet diesesgeschlecht noch heut zu tage das Marscl,all-amt in d°em Ertz.Stifte Saltzburg, und hat sich durch hcrvorbringung berühm-ter Personen in grosses aufnehmen gebracht. Paris von Lodronlebte um das jähr 1172. Fridericus, so in dem XV. steculo ge-lebt , war Bischoff zu Trient. Ludewig, Kayserlicher Gene-ral , muste das commando, welches der Freyherr Katzianervon Katzenstein durch seine zeitige flucht an. i;;?. bev Effectverlassen, über sich nehmen, ward aber hart von den Türckenverwundet, gefangen , und weil er sich wegen seiner verwun,düng bis in die Türckey nicht konnte führen lassen, ihm derköpf abgehauen. Albericus, Graf von Lodron, war gegenausgang des XVI. steculi ein berühmter Spanischer Oberster imNiederländischen kriege, und Nicolans an. is60. KayserlicherGeneral über die Croaleu. Paris, von dem an seinem ort einabsonderlicher articknl, wurde Ertz-Bischoff zu Saltzburg, undein anderer dieses nahmens, Graf zu Lodron und Castell-Ronan,Herr zu Castellan, Castel-nuvvv, Castel-alto, Gmindt, So-meregg,Biberstein, Htmmelberg, Lampoding,Wolffersdorff undWolckenburg, war an. 170z. Kayserlicher geheimer Rath, Cäm,merer und Ober-Jägermeister der Ober-und Unter-Oesterreichi,sehen lande, und mit Hannibalis, Grafen von Waldstein tochtervermählet. FranciscusTaveriuö aber warOber-OesterreichischerHof-Cammer-Rath, Cämmerer und Land-Oberster in Tyrol,wie auch Hauptmann des schlaffes zu Rathenberg. FranciscusNicolaus ist Kayserl. würcklicher geheimer Rath, und ehemalsbey der verwittweten Hertzogm von Lothringen Oberst - Stall.Meister, wie auch geheimer Rath bey der Vvrder-Oesterreichi»scherReqierunq zu Jnspruck; Nicolaus aber Kayserl. würcklichergeheimer Rath bey der Vorder - Oesterreichischen Regierung

zu Jnspruck gewesen. «ls Xok,i,rme ImI. wm. II.

L«^e/r»r stemmst. L. IV. Souverginen von Europa,p. 840. Vrandis Tyrolijches ehren-krantzl. k. ll. p. 7. Troms»dorffs accur. geogr. snnsl. Larinck. p 1414. Valva-s-rs ehre des Hertzogth. Crain, lib. XV. x. 4;2.

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