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Königreichen, sondern auch von andern nationen ge-"«werden; wie man denn aus einer an. 1724. zum vor-Mfft k^menen liste erstehet, daß diese Königliche Gesell-aus Li 7. Engell-Schott- und Inländern, undAn 64. ansländern bestanden habe. Die 8ecrstgrü,U ii„ »"Mchro zwey stnd, führen nicht allein den brief - wech-r^Ibe öer Societät, sondern fertigen auch alles, wasSkaten zu stellen für gut befindet, und insonderheit dieMi»ig " 1 uilolopKical-l>gn,laÄion8 aus, worinn alle ihre er-Mh^w^umerckungen und Untersuchungen in der Phystc,Anatomie, Medicin und Philologie, als welcheMalte,,'s-" ^ fich vvrnemlich zu ihrem endzweck erwehlet,
s lliüor^ of tlie fto)-Äl.8ociLt^.
, - tom. II, Lrar ^ ür^m. I.
Aer s,?bn, Bißthum. Zu ansang soll hier ein Ertz-Bischöff-Aerg ^^ewesen seyn, welcher in dem VII. Hculo nach Can-M Augustino dem Mönche versetzt worden: AlleinA ri„s^ keine gewisse Nachricht von diesen alten Ertz-Bischös-W succeßionen. Der erste Bischoffvon Londen wirbM letzt,, M>s, welcher von Augustino an. 604. eingeweichet,Kleben ' E er vorher aus seiner Bischofflichen viosce«o";dh^.zum Ertz-Bischoff von Cantelberg gemacht wor-demselben kan bis auf die Reformation eine richli-ietzy^^ Bisthöffe gezehlet werden; von der Reformation0 verhalt sich die series oder reihe der Bischöffe
Nicolaus Nidley, gewesener Bischoff zu Rochester,Mer Königin Maria wegen dem Reformirten glan-r«. n-? entsetzt, und an. 1555. verbrannt: Ihm fol-
r Ani. ?er vorher entsetzte'S. §t> ""udus Boner, wieder abgesetzt an. i;;y.
Ä""di,s Grindall, 8. Ikeol. krof. hernach Ertz-Bi-^-E°ffzuYorck.
Sandys, zuvor Bischoff von Worcester und her-» ' ZoW Ertz-Bischoff zu Yorck.
M^es Aylmer, 8 . rsseol. ?wk. starb an. 1594.r,.« ,^dus Fletcher, Bischoff von Worcester, starb an.
L^dus Bancroft, 8. Tkeol. krof. hernach an. 1604.M Cantelberg.
zu «Lanicwcrg.
TkinAwus Vaughan, Bischoff von Ehester,starb an. 1607.^ Ten?^ Ravis, Bischoff zu Glocester, starb an. 1609.Ix,. Abbvt, Bischoff von Lichfieldt und Coventry,
rsr 'Jvha« ^u- 1611. Ertz-Bischoff von Cantelberg.
sting, 8. ffksol. krok. starb an. 1621.
-Lus Monteine, oder Montaigue, Bischoff von Lin-^jlk,.,s?ernach an. 1627. zu Durham.r«>, an Land, Bischoff von Ball) und Wells, hernach' Ertz-Bischoff zu Cantelberg.
Iuxvn, erwehlter Bischoff von Hereford, her-
1660. Ertz-Bischoff zu Cantelberg.ih,, Scheldon, 8. Ikeol. krok. zuletzt an. 166;.
' Hy^,^sschoff von Cantelberg.,
'itiffL^ichotz von Cantelberg.
« an Henchman», Bischoff von Salisbury, starb
Ävhg^usComvton, Bischoff von Oxford, starb an. 171;.§' ^knu^b Robinson,Bischoff von Bristol, starb an. 172z.1iqAo>l^ "bus Glbson, Bischoff von Lincoln.
^ist eine Engelländische colonie oder vsiantz-w^er ^'audlsthei, Grafschafft gleiches nahmens, soNffe^er, a„p m geheissen, in dem nördlichen theile der pro-pctz^.Aeaeff fruchtbaren Hoden und an fischreichenAn. 1Ü12. wurde dieser ort zu einer Londi-
1612. wurde dieser ort zu einer Londi-lv ^k,UUkvffen ?chs' worzu einige von den coinpagnien in Lo„-0»Do^n^^uffen. Das gantze werck commandirtes?'». p Nyn ?^ooy, e,„ Mxx erfahrener Englischer General.
dm!i glücklich angesangen worden, und deni>Ak°?uen, I vln begeben, viele andere Personen mehr ge-0/ Und / daraus in kurtzer zeit die ansehnlichste stadt2 E' ?°lcke allein zur zeit des Irrländischen blut-
N E>arcken sondern auch sorqsaltig fortificiret, undSk^L^cher ff^'Kung versorget worden, hielt sie hernachök 5 vdMaltdj-^w beständig aus, daß der feind weder durch^il ^ ort in "delläiwer heraustreiben konnte. An. 1649.
dw äusserste noth, allein , da es auss höch-^, Q-o>'Uüssx» ",U'ar, „nd stch aus Hunger nothwendig hat-I, e»ff.?urde er von einem, mit nahmen OwenAn. 1689. wurde London-Derry durchÄN dexl'ee thar, widerstand, den sie des Königs Iaco-^ us 20000. mann bestund, in gantz Eu-d davor gI'aw selbiger 8. bis 9000. mann nebst roo.V,hr S Genexm?m!^ und endlich wieder abziehen muste,'Mawr Ktrk den 19. iulii an. rögy.^rch<^tt,.>NMa<„'8e that die ketten und stacketen, womit, der
^'5 ketten und stacketen, womit ders?"2^rg.?ben be» zugang zu dieser stadt völlig
IV Ervch^eynte,ungeachtet deren heftigen schlessens,>ve!^vvick so nöthige hülffe von lebens-mit-
Ne iu ^ hinein gebracht hatte. Von der be-^gebstn-^ ° -mann bestund, hatten ungefehr zroo.überred äwar mehrentheils aus Hunger, wo-^gestalt war ausgemerckelt worden,Theil.
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daß die wenigste mehr im stände waren die Waffen zu führen.Diese stadt hatte bey gedachter gelegenhett 8. solche stücke, wel.che die Engelländer Sakers nennen, und 12. halbe fcld-schlan-gen zu ihrer defensiv». Anfangs wurde das volck auszuhaltenvvrnemlich angefrischet von dem Obersten Murray, welcher inseinen ausfällen, die er auf den feind öfters that, grosse probenseiner tapferkeit sehen ließ, und den Französischen GeneralMonmont vor den stadt-mauren tödtete. Insonderheit aberwurde sehr gerühmt der eifer eines Predigers der stadt, nahmensWalckcr, welcher nach gefangennehmung des Commendanten,Oberst Lunvee, welcher den ort dem feind hatte in die Händespielen wollen, selbst durch einmüthige wähl der einwohnetdessen platz vertreten, und unstreitig zu erhaitung der stadt, undausmunterung sowol der bürger als soldaten das meiste beyge-tragen hat; aus welcher ursach ihn auch Wilhelmus nachmalsgen Londen kommen ließ, und mit zwantzig tausend thalern be-schenckte. Er war auch von einem Edelmann, der Baker hiesse,sehr kräfftig unterstützet worden. Dieser ort ist nicht groß, undhat eigentlich nur 2. gaffen übers creutz, allein sie ist wohl undmeist von gehauenen steinen gebaut, die straffen seyn sauberund gut gepflastert, die vestungs-wercke stnd mit steinen besetzt.Der Hafen ist einer der allerbesten in dieser gantzeu gegend.Und ist diese stadt den vornehmsten platzen in Jrrland gleich zuschäkert. LeeEeF, äelices cis >L Lrärule-LretSAne. in Ul-stern. ünglic. *
* Eondorpius, oderLundorpius, (MichaelCaspar)ge-höret mit zu den fruäicis ^xoLr)-pKis, von welchen man ent-weder gar keine oder doch gar schlechte Nachricht hat. Danndie schrift-steller überhaupt kommen in diesem Puncte mit einan-der überein, daß sie seine Personalien mit stillschweigen überge-hen. Er war von Franckfurt am Mayn gebürtig, und seinergelehrsamkeit nach ein guter kkllologus und Uittoricus. Daserste beweisen seine anmerckungen über den Petronium, die eran. 1615. unter dem nahmen Georgii Erhardi heraus gegeben,wie dieses vorgeben sowol Friedrich Geißler, in seiner disserta-tation cle nominum mutstions L fcrixwritzus Anonvmizllec. V. n. 7. als auch Paul Colomesius in seinen MLISNMScurieux, p. 826. nachdem er vorhero in seinen iuZemens6e 8avan8, wm. II. p. ;62. gar in den gedancken gestanden hat-te, der nähme: Georg Erhard, sey ein wahrer nähme; undendlich Andreas Bastlet in seinem steguilement <Ie 8 3uteur8,x. obwol Placcius, äs kfeuäonvmi» n. 941. p. 2;6.erzehlet, daß Danmius in einem gewissen driefe, den er unterdem 20. october an. 1677. an ihn geschrieben, lieber den Golda-stum vor den Urheber dieser anmerckungen habe gehalten wissenwollen. Das andere hat Londorpius mit den ilNi8 publielzgezeiget, welche er anfangs zu Franckfurt am Mayn in 4. im1622. mid folgenden jähren nach und nach in 4. banden hatdrucken lassen, und zwar nach der art Hortleders, wie es aus al-len umstanden erscheinet. Gestalt er dann darinn vvrnemlichdiejenigen Urkunden zusammen gelesen, in welchen die Ursachendes Böhmischen und des daraus erfolgten ;o. jährigen Teut-schen kriegs enthalten : eben wie Hortleder die Ursachen desSchmalkäldischen krieges aus den öffentlichen documenten zuerläutern stch bemühet hat. An. 1668. sind sie von Johann Ba-ptista Schönwetter, zu Franckfurt in folio mit weit sauberermdruck wieder aufgeleget, und dergestalt fortgeführet worden,daß, da vorhero nicht mehr als vier bände gedruckt gewesen,in dem gedachten jähre zu den ersten vieren noch der fünfte undsechste band, an. 1669. ferner der siebende, an. 1670. der achte,an. 1686. aber durch Melchior Bemard der neunte, an. ,687.der zehende, an. 1697. der eilfte, und an. 1699. der zwölfte bandgedruckt, und also die darin« befindliche Historie von an. i6rs.bis zu und mit dem i S86. jähre ausgeführet worden. Es hat sichauch ein vornehmer und in hohen Fürstlichen bedienungen ste-hender Staats-mann durch das ansuchen des Verlegers darzubereden lassen, daß er die mühwaltung übernommen, und einausführliches register über diese zwölfbände verfertiget, welchesan. 1702. an das licht gekommen ist, und an. 1708. kam auchzum Vorschein der dreyzehende band, so die Historie von an. 1687.und 1688. in stch begreift, welches jährlich hat sollen fortgesetzetwerden. Was von diesem wercke zu halten sey, siehe in JacobFriedrich Reimmanns ersten theile der auserlesenen anmerckun-gen, oblerv. I. p. I. leg. und im dritten St. des dritten theilsseiner einleitung zur lüst. litten p. 489. Sonst ist noch davonzu mercken, daß Johann Christian Schelle, in orse ste oi-m LproZrsssu clockrinL Imp. 6erm. p. 16. vorgiebt/ daß in der an-dern aufläge dieser üÄoruin aus anhalten einiger Fürsten ver-schiedene stellen ausgelassen worden wären: Hingegen versi-chert Struvius in seiner kikliorkeea ^uris, c. 14 §, 7 P.
das gegentheil. Endlich so hat auch Londorpius des JohannSieidans Oommentgrio 8 cle 8 tacu HeIiA0M8 A HeipuhIiLAlud Lrrralo V. Lresgre nb nnno rci?- ^cl snnum 155;. von dembis zu dem 1609. iahre fortgesetzet; welche fortsetzung indrey bänden zu Franckfurt 1614.161^. und 1619. i,, großem»
hervor getreten ist. Beydesowol die Sleldamjche alsLvndorpi-sche arbeit haben Johann Dietrich von Gulich bis auf das 1643.
und David Ulmann ferner bls auf das 1700. jähr gleichfalls
fortgeführet, und mit 7. bis 800. bogen vermehret; es sollenaber dieser ihre znsatze bey Christian Gensch, einem buchhändlerzu ^alberstadt, noch in Handschrift liegen. Siehe Reimmannseinleitung in die lMorism Iittsrsnsm, tom. III. x. Z69.
Nvv Lang,