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Long, (Olivier von) Prior des klosterS zu St. Bavon, ohn-weik Gent, lebte um das jähr 14;«. und schrieb einen tractatvon dem Sacramente des altars und das Leben einiger Heili-gen. bibl. Lelg.
* Long, (Jacob le) war zu Paris an. 1665. den ly. aprilgebohren, und wurde als ein knabe nach Maltha geschickt, umdaselbst in den orden der Maltheser-Ritter, welchem ihn seinvatter gewiedmet, erzogen zu werden. Weil ihm aber die tustallda nicht wohl bekommen wollte, gieng er wieder nach Franck-reich, und nahm in seiner geburts-stadt den xmäum eines Na-xiltrl an. Hierauf trat er an. i6Z6. in die Kongregation derkresbyterorum Oratorü, lind wurde bald darauf nach Jullygeschicket, um die jugend in den mathematischen wissenschaff-ten zu unterweisen. An diesem orte nahm er die geistlichen or-den an, und ließ sich an. 1689. zum Priester weyhen, bekamaber nach einiger zeit erlaudnis, sich nach Ville ä'Albert, ei-nem unweit Paris gelegenen dorfe, zu begeben, woselbst erin dem Hause St. Ätaria äs Virtueidu« dem studiren in guterruhe obliegen konnte. Nach diesem wurde er nach Paris ge-zogen , und zum Libliotkecario der Lon^eMionis Oratoriigemacht, welchem amte er 22. jähr bis an seinen tod, deran. 1721. den i z.aug. erfolgte, rühmlich vorgestanden. SeineMeisten sind : 1.) Libliatkeca lsera, leu 8Mghu8 ommumLerms 8acrD 8cripmrX Läitionum ac Verstonum, Paris 1709.
in 8- in zwey bänden, die in dem dritten bände von der kiblio-tkegue Lranqoile theils gelobet, theils getadelt wird, und dieChristian Friedrich Börner zu Leipzig in eben dem jähre mitgelehrten anmerckungeu und starcken zusätzen hat auffegen laj-sen. Des C- I. V. erinnerung wegen der neuen aufläge, unddes ls Longs Verantwortung gegen nur gedachte erinnerung kanin dem ausführlichen berichte von allerhand neuen büchern undandern dingen, p. 78;. und p 95z. nachgesehen werden. 2.)Likliotkegue üiliorigue äe kmnee, Paris 1719. in fol. darinner allein von Franckreich 18000. historische schriften zusammengebracht, und deswegen wohl 600. mal fast durch gantz Parisgegangen, damit er von den anverwandten das tödes-jahr ei-nes scribenten, oder auch nur einen buchstaben von ihm erfah-ren möchte. ;.) Hilcour8 ktiltoriczus für Is8 prmeipsle8 Läi-rian8 äe3 8it>Ie3 ?oI^ZIotte8, Paris 171;. M 12. 4. ) fettesL Nr. Nsrtin, Über den spruch I. Joh. V. 8- welcher in demJournal äe8 8avsn8 stehet; z.) Opuleulum äs 8eripwribu8 lti-storiT natursli8 kalliss , welches Scheuchzer seiner kibliorkeesefcriprorum kiltorise nstursl>8 einverleibet. Er hat auch 6.^Iohannis Renon von Ainou Mstkoäum Ilebrajeam , Paris1708. in 8- ingleichen 7.) Adrian Baillet hinterlassene Uiltoirsäe8 l)smsle8 äu ?ape Lonikaee Vlll. »vee Philippe le Lei, 8mäe krsaee, Paris 1718. in 12. nebst verschiedenen !Vismoire8,als vom leben Andr. ciu Thone, Gratiani cle Courtils, Scip.Dupieix, Franc. Eud. äe Mezeray, Jean äs Verres, und Ant.Varillas, heraus gegeben. Er war auch entschlossen, die 8cri-pcc>re8 cosevo.8 von der Französischen Historie zusammen druckenzu lassen, und verfertigte deswegen eine chronologie der Fran-zösischen Könige, es hat ihn aber der tod verhindert dieseswerck zu stande zu bringen. Weil er ein Avpcllante war, sowollte ihm der Pfarrer des kirch-spieks zu Paris, in welchem ergestorben,auch nicht einmal auf befehl des Cardinals von Noail-les die sacramente reichen, weswegen ihm dieser einen von sei-nen Vieru-lib schickte, der ihn damit versehen muste. Er warübrigens ein sehr fleißiger mann , lebte überaus mäßig , hatteeinen eckel an der Poesie, und nennte die Rhetoric eine lügen-kunst. Ja er gab vor: Homer und Virgil machten ihn nurschläferig. Sein leben hat k. äes Molets der neue» auflägevon der Libliotdeca lsera, diean. 172;. zu Paris in zwey so,lianten heraus gekommen, vorgesetzet. So stehet es auch indem dritten bände von der Libliotkiegue krangmle »u kiltoi-re literrure äs !a krsnce, p. i;. U. f.
Longchamp, (Wilhelm) Bischoff von Ely in Engelland.Er war von geburt ein Franzose, und eines Pachters söhn,wußte sich aber bey dem Englischen Könige Richards I. der-massen beliebt zu machen, daß ihm derselbe nicht nur an. 1189.das obgedachte Bißthum, nebst der würde eines Lord-Cantzlersgab, sondern auch bald darauf, als er einen zuq in das gelobteland vornahm, ihn zu seinem Statthalter , mit dem titul ei,nes Lord-Oder-Richters von Engelland ernenncte, zu welchemende er ihm eines von den Reichs-instgeln, nebst der bewah-rung des Towers zu Londen anvertrauete. Damit sein anse-hen desto grösser seyn mochte, würckte gedachter König nochüber dieses die wurde emes Apostolischen Legaten über gantzEngelland und Schottland vor ihn aus. Wiewol ihm nun inder Reichs administration ewige Grosse beygefüget waren, soentzog er doch bey zeiten denselben alle authorität, und einenvon den vornehmsten, welcher Hugo Pudsey, Graf von Nor-thumberland und Bischoff von Durham war, dem Richar-dus I. das oberste commando in dem nördlichen theil von En-gelland aufgetragen hatte, nöthigte er, in der stadt Howedonein privat-leben zu führen. Hierbey war sein staat so groß,-aß man ,500, zu seiner Hof-statt gehörige Personen zehlenkonnte, und er mißbrauchte der verliehenen gewalt, auf so viel,faltige art> daß ein allgemeines Mißvergnügen wider ihn ent,stund, welches durch des Königs jüngern bruder, Johannem,unter der Hand mcht wenig gestärcket ward. Den letzten stoßgab er sich dadurch, daß er des Königs natürlichen bruder, Go-
evum, <Lrv-VUU-vn von Uvm, V» V».,..->, um fein Ertz-Bißthum in besitz zu nehmen, zu A ^r Arche, wohin ersteh vor ihm retiriret hatte, 1« vonselbst, m eiaener verton Hinwegriß, und gefangen Uich an. 1192. die BiMoffe un
>den, erklärten lhnderblshttfl^
ikm. das er dieselbe, mfondero^ „so
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dofredum, Ertz-Bischoffvon Yorck, da ^ ..
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tar selbst, in eigener Person Hinwegriß,
Hierüber versammelten sich an
in der Pauls-kirche zu Londen, c....
de unfähig, und nöthigten ihn, daß er dieselbe,--- ^0,, : ^
die gewalt eines Päpstlichen Legaten, dem Ertz^ ^,p,ov^
Rouen, abtreten muste. Hierauf versuchte Longw S.in weibs-kleidern aus Engelland entkommen / n>arv ^nige Richards l. sich begeben könnte. Allem zuentdeckt, von dem pobel sehr übel tractiret, und» > ^ M .als ein gefangener gebracht. Acht tage hernaw j
Königs bruder, Johannes, freyheit, ftmeda er denn zwar nach Rom gieng, und daiewwCölestino HI. ein geneigtes gehör fand, dennom.
der bald darauf in Engelland entstandenen revs» Erst.den erwiesenen schimpf keine ersetzung erlangen rvan. H 98 . co»rp/e«r /-r/l. af vot. t- »
Help to Lngl. kiüorz,. -s-vreleY^'^ B
* Longe-Pierre, (Hilarius Bernhard äe Nep^
von) gebürtig von Düon, starb den iz, uneben d^d-
60. jähre seines alters , und ist durch semeausg» ^r K ^
creontis, Moschi und Bionis bekannt, welchen ^ygeW^zvsische Übersetzung und sehr gelehrte anmercru 8 ^ ^ ,r- ^Seme beste schuft ist: Oiseours iur l-s ^^^jschen K goches er an. 1687. heraus gab. In der Gete^jxchM^war er so mächtig, daß er sechsten verschieden ^ gebenlichte hinterlassen, welche gelehrte kenner nm ^1. °Alten verglichen. , juxemenr rom. -
Longford, eine Grafschafft in der Äe-
Leinster, welche Connaught gegen abend,nacht, Letrim und Roscommon gegen morgen,.. xia» flie-gen mittag hat. Die stadt gleiches nahmens " helU ^an dem fluß Camlin, und hat sitz und stimmMent. . c^ttste E/W
und groß-enckel Servii Sulpitii. Er war nn ^ ^
regierung Kaysers Tiberii Bürgermeister, F
ligula war er Gouverneur von Asien, ram » -^r
aber kurtz darauf von Caßio Chärea ermorCaßins beym leben geblieben. Unter dem oewar er Gouverneur von Syrien, und vmm.des Jüdischen Hohenpriesters Priesterliches «"0 ghxMtonit gelegt, und also den Römern in lhre m ^ hatben ward. Obschon er kein kriegsmann war, st»
den Parthischen Printzen Meherdates m^^-sselbe. "Ä ^König Gotarzes unterstützet; weil aber den WAggetzwol des Caßii gutem als des Arabischen Konw g gel^Mtrüglichem rath gefolget,so ist er bey der stadt Essero Lgund gesangen worden. Endlich aber hat aEE
aufihn geworffen, weil er in der stadt von ss, ^hi>' ^Wesen, und die jache beym Römischen .RE^iniMdaß Caßius geblendet, und in die insul S« ^gjerMworden, allwo er auch qebiieben, bis zu v"fers Vespasiani, der ihn wieder zurück Miede"?noch zu Rom gestorben. Er hat auch vm ^ -le » fl-geschrieben. vics- ILw,. c. zr- ^ ' K S-lib. ll. e. 29. annal. üb. XVI- --- 7 -vit. ZLtor. lib. II. c. i. §. 12. * bbck
Longinus, ein katrlciu8 im Constantmop^serthum, war einer von den ersten/ogenann ^ perGouverneurs von Ravenna. Der Kavstr e
re schickte ihn um das jähr 567. vd.tt ^mouverneM ^-je MNarses stelle zu eommandiren. Diesem ^ wE,, vE,15. oder 16. jähr lang vor, und fub^ d^/^MkliAggobarder, die sich zu seiner zeit in dem larwe' § , 1,
te aber nicht hindern, daß sich/"^L stück.L.theils von Italien, sonderlich des bsA, bemächt^zwischen dem fluß Po und den Alpe» l'A hgrder, h sie Adem Rosemunda, die Konigin der ÄÄ, lassen,ren ehegemahl Alboinum hatte hinrichte" ' ^xfpMmit ihrem qalan nach Ravenna; bM^Helmigl"!?» vE b«siezn heurathen,,wofern sie jhren galan e">e^,A;F>„Wege räumen wurde. Darausgab siede"» r>arw" ge>r>e"A.tranck, allein er zwang sie, das uMge ^ Mwern^b-cken. Longinus wurde an. z8;- vvn w ^ Zelt. .>rück beruffen. lw. i- ^
Kilt. 8.3V. 8-Z ». äs pegno I ' ^ ^ l»t ,,
Longinus, des Kaysers Zenonks br ^^ Als .cnes geitzes und liederlichen lebens gevali j-ongMLr" / chZenonem sich emporete,,nahm er dieie ^ n"d ^Mt>e»1sickwelcher jedoch nach der Überwindung ^iclusfer wieder befreyet ward. Pelagms Doeb gn,daß er nicht zum Ls-lkre erwchlel ^ Ac
nach seines drnders tobe nichts deitow 0 grolhülffe der Jsaurer, deren zu Mser