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Mantinopel waren, und welche für die besten kriegs-.echischen Reichs gehalten wurden. Allein Ana-rhn zuerst mit den besagten leuthen in ihrer aller?^ zu gehen, und als er da noch nicht ruhend
. Lllinr k/n Generalen, deren einer auch Longinus, der ande-°^°c> ^>>e' eine grosse empörung anrichtete, nn
und in die
i fast lauter Isaurier zusammen brachte, ward
>»x erstnach einigen jähren, aufs Haupt geschlagen,
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N» v^?Er schlacht gelobtet, er sechsten aber samt dem an-kL^.^bten Lvngtno gefangen, und kurtz darauf seines
^0ii in ckron. *
L^^US, (Johannes) siehe Dlugossus.
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sei»!
ein gelehr-war wegen
! oder Dionysius Caßius LonginuS
ik^c ge LFrontonlö erbe, genannt Lmiüänus, ..
I^eist ^rsamkett in grossem ansehen. Er war Porphyriil? er »voj^cher lhn in des Plotini leben sehr heraus streicht.«,/Yeh,xt ^l kmcher geschrieben, wovon die meisten von Sui«t ° An bi.^brden; so haben wir doch davon nichts mehr übrigk?" Äot«?, ^ luklimi äicenäi Osners und einige krssmsn-leben, wie auch bey Eusebio äs pra-par. Lvang.Klsc,,/'^ Zenvbiä, der Palmyrenischen Königin, lehrmeister.A", n,°s ^leh daß ihn der Kayser Aurelianus habe todtener lhn vor den Urheber des driefs gehalten, wel-.^vachter Konigin in allzu trotzigen Worten an ihn warworden. Dann obschon der brief in Syrischer
N»aa, passet gewesen, deren Longrnus gantz unwissend war,seihss^n, bericht verschiedener scribenten von der Zenv-M Lv?^tiret war, so hatte sich doch Aurelianus zum un-s.M in den topf gesetzt, die erfindung und erstersi>cj^ "re von ihm, obschon eben in der that sich kein so grosss»Uls dx E der beredtsamkeit darin» zeiget, und vermoch-
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mann vor dessen zorn zu retten. Er ward also
an. r; 7 - Zosimus redet sehr rühmlich vonbxMr dx^lanikeit und beständigkeit in erduldung des todes.' c!e 0 °?gemeldten tractat hat er auch folgende geschrie-
^'vne concra kbräism ; Dubir-moues Domericas;kliNolo^Nus Domerus ; guXnsm comra biüori-^ wngusm bistorics enarrenc Lbilosopki, lLc. Nr.V NX hat eine schöne Version von dessen tractat
lh djx,e ' nkLeE Oenere mit seinen eigenen , Tollius aberl^Der,-«'hrten leulhe anmerckungen heraus gehen lassidDtt, ^Mge ort, worinn er die schreib-art Mosis so sehr§>if Mvk I? ^ dessen ausdrückungen von der schöpfung et-gi^die g^sserordentliches findet, hat verschiedene GelehrtebG "M-«Aren gebracht, daß selbiger von der wahren reli-yy.Mernet gewesen. Wenigstens ist das daraus klar,M '"r di-^"dig eine grosse und wohl gegründete hochach-^ l^^lelbx gehabt habe. üb. XV. 5«,A«r. F'ibae/»,.' ^ 6 in Lurelian. in vita Llotiui. K»r-
bibliock. 6eln. Lc. *
des° N- Eongi, (Wilhelmus von) Cardinal undiich-„^owgreichz Neapvli, war von Bergamo aus ei-ivscig alten samilie, so ehedessen den nahmenwenn anders dem Ciacconio zu glau-° !l Achten ' iZr war sehr geschickt in den getst- und weit»w."'und wurde dannenherv von dem Könige Caro-zum Cantzler gemacht. Cölestinus V. wel-ihg, v^iung dem erstgedachten Könige zu dancken hat-di»ia?'wilin r.'. den Hut. An. i;io. befand er sich auf
ftz Ze scrib-,,'? Vrenne, und starb y. jähr hernach zu Avignon.^ >"chs schien dafür, daß er zu der compilation§ ' i>b. v A Päpstlichen betreten gebraucht worden. (?„/-ill^dhm^ ' Cr'acE. <Lo.
lat. I.0NZUM Oemellum, eine kleine stadt'i> ej?Re nach fluß Ivette,;. meilen von Paris , aufV» vster ^^ieans, in einem that gelegen. In der Vorstadt. Pri^""nn Theodorus Beza, bevor er die religion" gewesen. ^tt7. ItlnerLr. 6a!!. p. 209.
^f?IIu Lu>^^ann) gebürtig aus Oxfordshire, warvkeIankle^ 6?.N0MLUS zu Windsor, der Academie zude-ch'ud Henrici VIII. Beicht-vatter, bey welchemuntev^n"dinal Wolsey der vornehmste günstling ama? he> ?"Nd, ch,^en andern Prälaten in grösten gnaden und,» "l chj?^e er ihm auch zuerst den scrupel wegen sei-i ^^stnus tz der Catharina beygebracht hat. So hielteRotterdam viel auf ihn, wie denn erstererNlgstI .^ldet, daß kein jähr vergangen, da er nichtk», siht^vsse briefe von ihm empfangen hätte, worinn> <f>ch L'L und Höflichkeit gegen ihn bezeiget. Ja,dara^s"x^Een gunst müsse geschahet haben,da dieser Prälat dem Römischen8 fÄ^ewessn" ergeben, und daher auf Erasmum garT^üldUeit bera,.^^' daß er sich in seinen gesprochen soV"Mit n,'a. ilenvmmen hätte, dieser sich deswegenH^'i D- sich inS künftige von dergleichen
V' dy-^n dem 10 geschiehet in einem briefe des EraflU/"ipsa?fchönen^-^ m Knights leben Erasmi sich bo
>lra„ 3 en. ^/fehencke erwchnung, die Erasmus vondes^^'M dedicirte diesem Prälaten nicht nurHisste keine^Manasir, weil er ihm vornemlich in
Lk-riä 7 geringe gelehrsamkeit zutrauetk,
-res, Theil.
sondern
auch im i;r 8 . jähre eine auslegung des 6 XXXV. Ps. Erssarb im 1547. jähre am 7. may. Er hat die Lateinischen re-den des Johann Colets, so an. r?i 8 . zu Londen in fol. ge-druckt worden sind, mit einer zuschrift an den König Henri-cum VIII. versehen. Sonst hat er viel predigten geschrieben,unter welchen feine predigten über die Buß-Psalmen merckwnr-dig sind, die^m. r;l 8 . gedruckt, und durch Thomas Cajus indie Lateinische spräche übersetzet worden sind. äs scripr.
Lngl. cent. IX. x. 71;. 6o^icvr«. äs I'riesul. LnZI. L. I.x. ;6o.
Eongs, eine insul im ürcliixelago, siehe Es.
Langobarden, Langobarden, lat. LonZobaräi L l.sn-Kobsräl, von ihren langen Partisanen, oder den Laräis, einem Celtischen volcke, oder auch von ihren langen bärten also--beygenannt, ist eine alte Teutsche nation, welche in der Mit-tel-Marck Brandenburg und in dem Hertzogthum Magdeburggewöhnet. Andere halten sie vor ein Pannonisches volck, sieseibsten aber leiten ihren Ursprung von Scandinavia, bey demAemiiio Veronensi her. Paulus Diaconus führet viel vonihren Hertzogen und Königen an, welches er aber mehr vonhören-sagen als aus unfehlbaren historischen Urkunden hat.Unter diesen überfiel Audoinus, der 9. König, nach befiegungder Wandaler Pannvnien, an. 526. Hierauf liessen sie sichmit den Römern in ein bündnis ein, und warfen durch derenbeystand die Oepiäas übern Haussen. Sie im gegentheii lei-steten auch noch nachgehends dem Römischen Reiche wider dieGothen gute dienste. Allein ein sonderbares Verhängnis über-ließ ihnen nachmals gantz Italien zu einem raube, welches sievorhero von der Gothen sclaverey den Römern zum besten be»freyet hatten. Denn der Kayserliche General Narses, welcherbisher so viel männliche thaten verrichtet, ob er gleich ei»verschnittener war, als er sich durch seine unvermuthete zurück»beruffung aus Italien, und noch mehr durch das.schimpflichezuentbieten der Kayserin Sophia, Justini des jünger» ge»mahlin, welche-ihm dabey hatte jagen lassen, er möchte komsmen, ihr in ihrem franenzimmer spinnen zu helffen, aufs em-pfindlichste verletzt achtete, und allein aufmache gedachte, hattedieses streitbare volck listiglich in Italien gelocket, zu folgedem, dessen er sich gleich bey dem ihm bewiesenen schimpfe hattevernehmen lassen: er wollte einen solchen rocken anlegen, den we.der die Kayserin noch ihr mann nimmer abspinnen wurden.Dieses geschahe unter des vorgedachten Königs söhn Alboino,welcher sich vorher wider die Oepiäas so wohl siqnalisirte.Von feiten Franckreichs hatte er nichts zu befürchten, indemer des Königs Clotarii tochter, die Clotswindam, zur gemahlt»gehabt, und auch vor den Gepiden sich eben so wenig fürchtete,indem er nach seiner ersten gemahlin tobe des Königs der Gepi-den Cunimundi tochter, Rosemund, sich vermahlen lassen. So-fehlte es ihm auch nicht an eigener mannfchafft, die er sowolvon seinen national - trouppen als den Mitten Sachsen undandern völckern in grosser menge mitgenommen. Als er aufdie höhe der berge von Italien kam, und daselbst die vortreflich.keil der fruchtbarsten und anmuthigsten felder seinen soldatenvorgestellet, waren diese so einmüthig, solche lieblichkeit zu ge-messen, daß sie keine gefahr zurück treiben konnte. Mit die-sem zum krieg begierigen volcke überschwemmete er um dasjähr 586. den obersten theil von Italien als eine fluth. Daseinzige Pavia wehrte sich, und zwar recht desperat, jedoch nachdreyen jähren muste es sich nach dem exempelder meisten an-dern vestungen bequemen. Alboinus ließ sich hierauf lolenni-ter zum König von Italien ausrnffen, und nahm an. z?r»in erstgedachtem Pavia seine residentz, auch muste ihnen dergantze' obere theil von Italien, so noch heut zu tage die Lom-bardey genennet wird, gehorsam leisten, so daß nur einige we-nige ftädte, welche die Kayser durch ihre Erarchen regierenliessen, sich ihrer dienstbarkeit erwehreten. Unter den folgen-den Königen hat sich bekannt gemacht Flavius Autarius, soum das jähr 591. gestorben, wie auch Agilulphus, ein Her-tzoq von Turin, welcher der Königin Theodelinda, einer Bayeri-schen Printzeßin, zu gefallen, nut den vornehmsten des König-reichs zu der Catholischen kirche sich bekennet; ferner Ro-tharis oder Rotharius, ein Gothe seiner ankunft nach, welcherdie Longobardischen gesetzt, als dieses volck bereits 70. jähr inItalien geherrschet, verfertigen lassen, welche nachgehendsdurch die folgenden Könige nicht allein von den Longobarden,sondern auch von den Francken sind verbessert, und in ihre»ländern eingeführet worden ; weiter Grimoaldus, Hertzog vo»Bcnevento, welcher durch eine kriegs-list die Francken bis aufsHaupt geschlagen, und auch den Griechischen Kayser ConstansII. von der belagerung Benevento zurück getrieben; endlichLuitprandus, welcher sich so gar an. 727. der haupk-stadt Ra.venna und anderer den Orientalischen Kaysern zustehendenörler bemächtiget, auch die wider rhn rebelllrenden Fürstenglücklich zu paaren getrieben; ja es war an dem, daß er diestadt Rom selbst eingenommen hatte, wofern nicht der PapstGreqorius II. der fache bey zeiten durch einen vergleich ab«qeholffen hätte. . Der letzte von den Komgen war Desiderius,so des Königs A-stulphi Groß-Staümelster und Gouverneurgewesen. Dieser that gleichwie stm Vorfahr den Päpsten zuRom allen tort an, dahero der Papst Stephanus IV. sich ge-nöthiget fand, den Franckischen Kon,g Carvlum nach Ita-lien zu hülffe zu ruffen, worzn sich dieser auch gar willig ver-