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niglichen 8ecretgni. Nach seiner zurückkauft aus Schwe-den unterließ er nicht diesem Pstroconio alle hülfliche Hand zuleisten. Nach dessen tobe kam er bey Lorenzio Gembicio, sei-nem Nachfolger in der Cantzler-würde, in grosse Hochachtung,so daß er, nachdem er das Königliche Archiv durchgegangen,bey Hofe behalten werden sollte; allein er schlug dieses ausliebe zu einem stillen leben ab. Hingegen nahm xr bey PetroTylicio, Bischoff zu Cracau , die stelle eines CantzlerS undKrclüäiaconi zu Cracau, und bald darauf eines Aufsehersüber die Königliche Cantzley an. Nach dreyen jähren wurdeer zum Abt des Benedictiner-klosters Tinecii ernennet. Zwarwollte er, um dieses amtes sich zu einschlagen, sich in denBenedictl'ner-Habir einkleiden lassen; allein des KönigS Sigis-mundi III. Hochachtung und der Päpstliche beseht hindertenihn an seinem vorhaben. Vielmehr wurde er zu einem Biß-thum , und bald darauf zu der stelle eines Cron-Vice-Cantz-lers befördert. Doch als er diese kaum ;. jähr bekleidet,wurde ihm auf sein begehren das Bißthum Ploczko gegeben,da er denn gelegenheit fand, sich in einen geruhigern stand zusetzen; wiewol es anfangs wegen des Schwedischen kriegs nochziemlich schwer damit zugieng. Hierauf befand er sich bey denwichtigsten angelegenheiten des Reichs, darin» er auch an. 1640.zu Viskon seinen geist aufgegeben, nachdem er vorher» denBischöffen zu Ploczco eine gar schöne bibliotheck vermacht. Un-ter seinen schriften sind: Lrevis blarracio krofeckionis in 8ueciam8igismun6! III. Keg. ?ol. A 8nec. 6um a morte ^obsnnis 8ue-ei-e IkeZis Larentis ftii kLreäitarium ssegnum capellerec; 6sMoru civili in kolonia libri IV.; Laulle cur 8ißi8inunclus Hel-ium lVlolckiz intulerit ; Lrratü ^ulü öelli saurere LuiiriacTLcriptoris taxata ; Monita 6e reÄe gerenäo LpiftopaM;VitX kpiftoporum klocenlium; Vita llllroLonü; LpitiolarumOecaäes tres; 8i§ismun6i III. I.au6ario funebris <Lc. Seinewercke kamen zu Antwerpen an. 164z. in fol. heraus , denenauch fein leben voran gesetzet. So befindet sich auch sein lebenam ende der Vicarum Lpilooporum klosenlium. ssret-er. intlieatr. p. 884. kL leg. , In äiar. bioZr.
Lubient'czki, (Stanislaus) ein Polnischer Edelmann , ei.ner der berühmtesten Socinianer , wurde zu Racov an. i6r;.den 2;. aug. gebohren. Sein vatter, welcher an dem besagtenorte Prediger war, schickte ihn nicht allein in die schule, son-dern auch auf die Polnische Reichs-täge, damit er daselbstbey den Grossen bekannt werden, und zu gleicher zeit einenunterricht von allen seiner geburt gemäßen fachen erlangenmöchte. Hierauf muste er nach Thoren reifen, allwo er 2.jähr verblieb , mittler zeit aber mit den Deputieren der So-cinianer , Jona Schlichtingio und Martins Ruaro, welchean. 1644. wegen Vereinigung der religivn dahin gekommen wa-ren , bekannt wurde; wie er dann, in dem dieser wegen anbemeldtem orte gehaltenen gespräche, von feiten der Socinianer'die feder geführet, auch selbigen verlaus des gesprächs nach-mals drucken lassen. Nach diesem gicng er als Hofmeister desjungen Grasen von Niemirycz nach Holland und Franckreich,da er denn überall der gelegenheit wahrnahm, feine religionvorzutragen, und zu vertheidigen. Inzwischen starb sein sat-ter an. 1648. welches ihn nöthigte, wieder nach Polen zu keh-ren. An. 1652. vermählte er sich mit eines sehr eifrigen So-cinianers tochter, und wurde zum LoaäjutorJohannis Ciacho-vii, Predigers zu Siedliski, und nachdem er verschiedene pro-ben seiner gelehrsamkeit abgeleget, gar zum Prediger dieses ortsgemacht; allein der einfall der Schweden zwang ihn an. >6;;.denselben zu verlassen, und sich das folgende jähr mit seiner fa-milie nach Cracau zu begeben. Daselbst brachte er seine zeitmit fasten, bäten und predigen zu, und als die stadt an. 1657.wieder in Polnische Hände gekommen, folgte er nebst andernSocinianern der Schwedischen garnison nach, um selbigenKönig zu bitten, daß die vnitarü in die amnestie vermittelstdes mit Polen aufgerichteten friedens eingeschlossen seyn möch-ten. Mit solchem vorsah kam er an. 1657. den 7. oct. zuWolgast an, und wurde daselbst von mehraedachtem König inSchweden, und seinen Ministern, gar gnädig aufgenommen,ohngeachtet es die Lutherischen Geistlichen nicht gar gern sahen,indem er keine gelegenheit von seiner religion zu reden vorbeyqienge. Er war zu Oliva, als der frieden geschlossen wurde,konnte es aber nicht dahin bringen, daß die vnimrü mit in dieamnestie wären eingeschlossen worden. Als er nun eben da-durch die Hoffnung in Polen wieder zu kommen verlohren,begab er sich nach Coppenhagen, allwo er an. 1660. den 23.nov. ankam , und sich bemuhete, einen aufenthalt vor seineaus Polen verbannete brüder zu erhalten. Allein da er sahe,daß er auch hier gar wenig ausrichten würde, begab er sich nachPommern, in Hoffnung, daselbst in seinem vornehmen glückli-cher zu seyn ; allein er konnte auch hier keine beständige ruhegemessen, sondern muste Stettin verlassen, worauf er sich nachHamburg begab , und an. 1662. seine familie dahin kommenlies,. Hieselbst fand er gelegenheit , sich wegen seiner religionmit der Königin Christina in Schweden in beyseyn einigerPrintzen zu unterreden. Nach diesem that er seine andere reisean den Dänischen Hof, da ihm zwar der König gleichwie daserste mal gar gnädig war, und die Obrigkeit zu Friedrichs-burg vor seine reljgwns - verwandte die freyheit gab, daß siedaselbst in ihren Häusern den gottesdienst halten möchten; al-lein weil sich der Superintendent, Johannes Rembott, eifrigdarwider legte, befahl der Hertzog von Holstein-Gottorp dem
lub
Lubieniczki, die stadt zu räumen. Hicracss wc>Mwieder nach Hamburg kehren; allein die Pr ^ bey ^und absonderlich der bekannte Edzardus, v?.« räume''^Obrigkeit dahin, daß ihm gleichfalls diese stadt ss gehE^erleget wurde. Doch ehe er noch dtejem des", von
konnte, starb er nebst zweyen töchtern, "" ^'"yen l8-Haus-gesinde ihm beygebrachten gift, so bÄ sF
geschehe». Der verblichene cörpcr wurde zu A MwM'
ohngeachtet sich die LulherischenPrediger gar
ten. Im übrigen war er ein mann, der fast d"N . w V" ^correspondentz hatte , daher ihm auch ^r den beE-ermarck gegen erlegung einer jährlichen penl>on ..,ri6)wiihm die merckwürdigsten briefe abzucopiren / 'bei"sich auf alle weise vor das aufnehmen E.!!, >>>
also erhielt er, daß die verwandten decselb'gen » , M' .in der Pfaltz , unter dem Churfürst Carl Lu^mAierchern aufenthalt fanden. Seine schritten st"" Mostes >o.-Tkeatrum Lometienm in III. toin. äiitinÄuM,lonia <L iplius conlerv-mäi Katio; Histonow ^rum L VilK L Morris .jonss 8ckIiobung> , , L" Kiv. oct. an. 1644. Herum peracwrum in lticr ve' -Arivo Tkorunienli; kliüoria KeliZionis HstoW.nova, welches werck er aber, gleich wie auw glozu ende gebracht. So sind auch vielekolonici ssevolutio 8ueeica, Veritatis prim» «jcht lE, ist'und dergleichen vorhanden, welche aber noM ' § i»befördert worden. Sein leben ist gleich »ssv/H-u,üori» Kekorm-ltionis llnIoniLX zu finden. ^ Pjbl-N»6 kiltor. Lkerson. Limbr. ?. III. p. 10;. 8«^ .
niwr. p. 16;. leg.
§ubin , (Angustinus) ein gelehrter August"'lich - Französischer Qeogmpkus, war an. '°bohren. Er begab sich bey zeiten in den d^"x,eral-^'
1 er er insgesamt bedienet, und Provincial uno ^ Erder Französischen Augustiner zu Rom gewch",terschicvene gelehrte fachen geschrieben , als - ^ . . Is s M«xraplugue; sss koullier cles Lkba^es 6e »
6es Lbbaz'es 6'ltslie; Orkis Lu§ustinianus. . 7 ; g?»
auch noten über PIutarchi Viras liominum Uwillens gewesen , den Srephanum 6e u xden, worinn ihm aber die Holländerund ihm nicht geringen Verdruß erwecket. ^im 7;. jähre seines aüers. st« ^ ^
Lubinus, (Eilhardus) wurde zu Westes? an-land in der Grafschaffc Oldenburg den 24.bohren. Er erlernte die wissenschafften ^ §)a dickst»"?
Straßburg, Jena, Marpurg und Rvstva^den llumanioribus, der Griechischen spracht aescbEi^l-k»ÄRede-kunst, wie auch der Mathematik große»langte. An. i;-;. wurde ihm die Livwmv . ^uste^jBzu Rostock aufgetragen, und 10. jähr hccrm" zeit ^die Theologie lehren, da er denndie voickor-würde angenommen , woraus er „gn rer ^jun. gestorben. Wegen seines neuen lehr-iE, jch,v«ede, da er GOtt zum urheber des guten /g'^ssyde ',,^enr oder nichts, zur ursach des bösen,ter dingen in einer renäemia, wie er revew, ^jchlsgung der vernünftigen geschöpft, N ^ st jy
machte, verfiel er mit verschiedenen Tsteol 8 osul-t^F"'die ftin buch, genannt: Lkossistorus. k „vg
r.i M-lli, Hwknis HvpermetapksliLuS,
xravWmse äubicationes tollunrur «L ss,. kur^Ä ck^z
angegriffen. Dann es war dieses gar eine r welchem ^§ cgekominen, als sich Grawerus daran machrr /.,in seinem LpoloZscico geantwortet. Dachses b»cb znicht dabey bewenden ließ, sondern ein 5" Wl»»^
titul Ünri-l.ubinu8 mit beygefügterLubim üpologeticum, heraus gab, ft /staust^ nastst .1i>gaufs neue zu vertheidigen. Des g , wieAchAbey dem allen nicht schlimm gewesen, st" ivcgchs^ ss j,durch die vielen anstösse, wel^A.
daß er dadurchdes '"rneynung
bösen ereignen , habe vermeiden wo schwer l"„r>ung ist dabey so unbegreiflich, daß E
st, ob sie der urheber oder esssi-^^schriftcnZor"^ris
den ist, ob sie der urheber oder erfinder/ i ^ M
lich verstanden habe. Ausser diesen nrest^^s.w'AgclevLvorhanden : tlntiguariusssi ve prilcoruw Ogrwin» .g„se ßöl
eabulorum brevis L stilueicis Interprecst , s>r-r ^ 6^5^-
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Lauras/L-pkmsis in^venalis
vsterum Lrsecorum eäir-e 6r-ecs ^ V
ftribenäarum Lpillolarum in ^
Hilloria Lvangeliea ex guatuor ^
Lpillolas kauli majores; LxerLit-icio spisto
omnes kanli, kerri. jokannis
p'ärcim HiiioriL Lvangello-e Dianas , gici
üarum, in goa lingnli
lum UNÄ ex omnrbus umveruuis ^ joc
pore kormari, im ut Ie<ssur>s 00 cow- ' s.
Hsclamariones 8at^rlc« crss, «a-