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kV-be»-,
§,^XVlI. c.6.
"" ' eine klein«
-«Lenden , zwischen Parchim und Plawe an der El«
e / Lublyc», oder Lublo, lat. Iwblavis, ist ein?»>ir^ ^"ilarn gehöriges schloß und städtlein in dem Zipser-Nn ^/ welches an. 1412. nebst den 1;. Zipser-städten derk.en versetzet worden, und anjetzo mit der Woywod-. verknüpfet ist. 2 e/ 7 . äescr. MnZLr. x. 14;.
Men lat. I.ublinum , eine Woywodschafft in Klein-N hqn^s'che unter das Bißthum Cracau gehöret, nebst?se /^radt gleiches nahmens, am kleinen fluß Vistricza.sk liegt ;6. meilen von Cracau , hat einen tiefenhohe inauren, und ein schloß auf einem Hügel/Nt oft messen , welche starck besucht werden. ManÄse» ^'As-täge daselbst zu halten, und in den Vorstädtenj. o ill .3"den. Allhier wird das tribunal des sommers /^^lc/.^"lcau im Winter gehalten.
> in tkeatr. Arnolds ketzer-histor.
!„r?«»^ne kleine stadt in dem Mecklenburgischen Für-
cr 0 ^cau im Winter gehalten. Äa»-ar-a//c-. L L?e//a»-.
Ellh koloniL. Zetüers beschr. von Polen.
, ein ansehnliches geschlecht in Polen / wel-»»d andern , so den nahmen Srzeniava gefüh-A. ,, s bis in die zo. neden-linien, wiewol unter ver-K ü<t>nn, , ausgebreitet, seinen Ursprung haben soll./Me»«' Flitter desselbigen wird von demOkolsky vor einenEs 0» gegeben, der Druzyna geheissen, und sich in einemSrzeniaw wohl gehalten. Sebastianus Lu-Langte durch seine Verdienste in dem Ungarischen2 er °e„, Kayser Rudolpho II. den Grafen-stand, wor-titul eines Grafen von Wißnicz angenommen/>tz°.»chst ei« bem 76. jähre seines alters gestorben. Er »er«envaek" Swssen reichthum / den er sich durch das saltz-' unterschiedene Ander / worunter sonderlichV« dem der folgende artickul handelt / zu mer-
gk t^i'-im ieugre mit Sophia / Hertzogin von Ostrorog /
rw?^astianum , von dem ein besonderer artickul fol-dAr. Mchaelem Alexandrum, der Cron Polen Ober-Stall-banse batte zwey gemahlinnen : Die erste war aus^eli^becz, und gebahr ihm nebst einer tochter, Chri-V' Potoki gemahlin, 1.) Hieronymum Augusti-i,"'.^roß-Feidherrn, und Castellan zu Cracau / wel->»r,Men,,, r Ui Ressow sein leben eingebüsset; Alerandrum /a>, .^oßlav;;.) Stanislaum, Cron-Groß-Marschall,
^ Viasdow gestorben / und nebst andern
sca„ex.Ussen hat Johannen, Albertum , welcher ein^.? üeivesl, ronch worden / und 12. lahr ein Älillionurius in»»i,,7 dce' aber sich all. 170g. in dem Schwedischen la->v^^ 5 «gellsch-Lutherischen religion bekennet hat. DieHtvß'ei»,? , rbara Tetlowna, dieselbe gebahr ihm 1.) An-^Achak^^blin des Fürsten Benedicti von Sapieha /ArMinm^blsters von Litthauen ; 2.1 Francifcum, Cron-S»s,?s dessen ehemalige gemahlin Ursula Catharina
bollx "vy dens °"Eom ' id auf verlangen des Königs Au-
ivur / sv (»Us verKlngen vcs ^vnrgv ^us
n.Kayser den titul als Fürstin von Teschen er-?"d Qberg^^ium / «Okarosten Olstniski / General - Ma
. -»ck^siork?» eines regimenls zu pferde / so den 4. wart.M°Mll, Iosephus Carolus, Cron - Hof- oder Unter-s.j" >ohn des abgedachten Michaelis Alexandri / hin-an. 1702. erfolgten tobe verschiedene Ander/^ d-?' PfakÄ" l- lo an. 168;. gebohren, an Carolum Phi-?r«fen am Rhein / hernach Churfürsten / denM M gestv/k ^^^ablet worden,und den 6. jan. «».1712. zublii^vsie mie auch Carolus, so an. 169;. gebohren/> 'm Sendomir. hjesem geschlechte war auchcn-, domirsky, von dem unten ein eigener arti-
Set/
vrb. kol. klar. kolon.
kLlstinu»Ober-
unv^Stanislaus) Graf zu Wlßnlcz, ?3Kds.'^dez^o Cron-Groß-Feldherr, war anfangs r^vrr-Nch-Mtvrja 'breichs Polen, und besaß die Skarosteyen vonseMx' Bialocerkow, Nipoloniz und Dopeziz. Er^ ,<7°lski, ?/Hwager, dem Reichs - Feldherrn StanislaoU bm'-.die a^'Euegsssachen so wohl angeführet / daß er° den kn«»?nes Generals über die reuterey gar ruhm-be»wie er denn in solcher qualitätsowol/sijMen siusse Tyra zurück getrieben , als auch dieEr durch seine eigene Mittel wiederum be-ll? >!»« ^bvc»i>« ""dh die Türcken, welche das Polnische?,Mch den 8. sept. anfielen, tapfer zurück / weswe-
^ vb°?si de,n befolgter Unpäßlichkeit des Feldherrn Chol-tz/dx Königlichem Printzen Uladislao Siqismundo,
^ lein d« dann °/'der die Polnische armee aufgetragen??>»«,,verstssn^^dachter Printz , welcher so viel proben^'ll.sen?leses ^,s,""d tapferkeit gesehen, sich selbsten demN »Es. den ^domirsky untergab. Er repoußwte so fortle??ch j? 58 e de^ern anfall auf das Polnische lager mit sol,kvvf a ^en, daß sie auf einmal friedens-gedan-auf j„""gen liessen; wie dann auch die tracta-Ä E der Po,^m Türckischen lager zu grossem rühm>!,/>» d°^b ex ^bischen Natron geschlossen worden. Hler-^>>>e >« litul ein?s"^^ dey dem volcke grosses ansehen, so daßdtßghngj-?? erhalters des vatterlandes beylegte; al-> 'gen wußten es bey dem Könige so zu spielen-
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daß dieser ihn unter dem vorwande / als ob er zu unzeitigfriede gemacht, der kriegs-charge entliesse. Jedoch wolltendie Polen ihre aufrührische foidaten , so unter einem aufge-worffenen eigenen General überall lisch gefallen hausetcn,von dem halse haben, so musten sie ihm aufs neue an. 1622.die würde eines Reichs - Feldherrn auftragen, welcher er auchbis an. 1624. da der gefangene Feldherr Koniecpolski aus derTürckischen gefängnis wieder in Polen angelanget, vorgestan-den. Nach dieser zeit blieb er Reichs-Unter-Fcldherr, brach-te in dem letzt-gedachten jähre 1624. die in zoooo. mann starckin Polnisch-Reussen eingefallene Tartarn mit abnehmung al-ler beute in die flucht , und schlug selbige an. 1629. bis aufsHaupt, da er des Groß-Chams der Tartarn bruder mit 2000.andern Personen gefangen bekam. Hierauf wurde er Woy-wode in Neusten, und wohnte an. -6;2. der wähl des Prin-tzen Uladislai Sigismundi IV. zum König in Polen bey , wel-cher ihn nachmals zum Woywoden und General in Cracau er-nennet. Nach absterben des ofl-gedachten Koniecpolski wurdeihm an. 1646. das Feldherrn-amt aufgetragen ; gleichwieer selbsten, da der Kayser Ferdinandus III. seinen ältern söhn,Georgium Sebastianum, in den Fürsten-stand erhoben, dentitul eines Fürsten annahm. Von seinem vatter hat er grosssen reichthum ererbet, weswegen er sowol gegen die soldäten,als gegen die Geistlichkeit, feine milde reichlich spüren ließ. Alser in dem lager bey Choczim wider die Türcken sich befand,that er ein gelübde, daß er eine neue Arche, im fall er ge-sund und sieqhafft zurück kommen würde, erbauen lassenwollte. Als ihm nun in beyden der wünsch eingetroffen, ließer eine prächtige Arche samt einem kloster vor die Barfüsser-Carmelrten zu Wißnicz erbauen , gleichwie er auch eben da-selbst den Dominicanern ein kloster und die Arche zu Lubartowin Neusten gestiftet , und mit grossen einkünften und reichenkirchen-ornat versehen, und anderswo auch ansehnliche gütherverschaffet. Mit seiner gemahlin Sophia, Hertzogin von Ostro-rog , hat er die halbe Herrschafft Iaroslaw geerdet; von Sta-nislao Sdatnicki aber das schloß Lamshut mit seinen zugehö-rungen erkauft, und von seinem Könige, wie auch von denReichs-Standen, die Grafschafft Zips in Ungarn um 100000.gülden pfands-weise an sich gebracht, woraus er an. 1649. ge-storben. Oto//A, in orbc ?olon. in kloro kolonico.
in rebus gelt. Alscl. IV. SoUverattlM VONEuropa, l>. 680.
Lubomirskv, (Georgins Sebastianus) Fürst des Römi-schen Reichs, Graf zu Wißnicz und Iaroslaw, Castellan zuCracau , Reichs - Marschall und Unter - Feldherr in Polen,war des vorhergedachten Stanislai Lubomirsky, Cron-Fcld-herrn in Polen, ältester söhn. Seine jungen jähre brachte ermit erlernung der wissenschafften und reisen an die EuropäischeHofe zu. Gleichwie er sich nun dadurch grosse geschicklich«keil zu wege gebracht, also erwarb er sich gar leicht des KönigsUladislai I V. gnade, die er auch , ohngeachtet er vor die Pol,Nische freyheit wider den König stunde , beständig genossen.Denn dieser trug ihm an. i6;6. das commando über eine com,pagnie auf, vertraute ihm hierauf die Skarosteyen zu Sadezund ChmielMA , und andere hohe stellen , gebrauchte ihnauch auf seiner reise nach Litthauen als seinen Hof - Mar-schall , und ertheilte ihm die anwartung auf das amt einesCastellans zu Cracau. Nach dieses Königs tode beförderteLubomirsky die wähl dessen bruders Johannis Casimiri zurCron Polen, und that mit ihm an. 1649. den kriegs-zugwider die Tartarn und rebellische Cosacken , welche die Kö-nigliche armee bey Zbaras eingeschlossen hielten, aber nach ei-nem blutigen gefechte endlich friede schlössen. An. is;i. truger in der schlackst bey Bercsstezko, da er den rechten flügelcommandiret, nicht wenig zu dem siege wider gedachte Barbarnbey , und wurde hierauf an des verstorbenen Potoki statt Ca-stellan zu Cracau , nachdem er bereits vorhero das Obcr-Cron«oder Reichs - Marschall - amt erlanget. Nach dieser zeit ent-stunden zwischen ihm und seinem Könige einige streitigkeiten,weswegen er auch bey dem an. 16;?. erfolgten Anfall derSchweben in Polen , desto leichter auf der feinde feite trat,sich aber doch bald hernach wiederum vor seinen König er-klärte , ihm die bey sich habende 20. compaqnien zuführte, unddie Quartianer gleichfalls wieder in seine bevotion zu treten be-redete. Hieraufconjungirte er sich mit den Generalen Sapiehaund Czarnicki, lagerte sich an.i6;6. bey Iaroslaw, und trieb dieSchweden von Sendomir bis nach Warschau zurücke. Ernahm auch diese stadt mit gemalt hinweg, nachdem er widerden Schwedischen General , Pfaltzqrafen Philipp zu Sultz-bach, einen sieg befochten hatte. Ja damst er dem Königeseine treue gantz unverwerflich darlegen mochte, verpfändeteer zu dessen dienstcu einen theil seinep eigenen güther , undlegte 4. Gesandtfchafften nach einander an den Cham derCrimmischen Tartarn ab, selbigen zum beystande zu bewegen.An. 1656. rückte er vor die stadt Cracau, muste sich aber beyankommenden Ragockischcn succurs, nachdem er sie ?. Mona-te vergeblich belagert, und seine davor gebrauchte armee biSauf 4000. man geschmoltzcn war, retiriren. Hierauf wurdeihm die stelle eines Reichs-Unter-Feldherrn anvertrauet, wobeyer aber das Ober-Cron-Mar,chaü-amt mit behalten. Das fol-gende jähr 16;?. bezahlte er nebst den darzu kommenden Tar-tarn den Ragoczi bey Javorow so übel, daß er sich kaumselbst salviren können» In eben diesem jähre bekam er auch
durch