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durch hülffe des Kayferlichen General-Feld-Marschalls Grafenvon Hatzfeld, die stadt Cracau ein, und besetzte sie mit seinentrouppen; er eroberte auch das folgende jähr Thoren, und an.165-. Graudentz durch hulffe der Kayserlichen. Nach diesemwohnte er als Polnischer Abgesandter den friedms-traclatenzu Oliva bey , welche auch an. 1660. den ;. may mit demKönige in Schweden, Carolo XI. geschlossen worden. Hier-auf conjungirte er sich mit des Potoki mannschafft , undetlichen taufend Tartarn, mit denen er bis nach Constan-tinow fortgerücket, da er auf den Moscowitischen GeneralSzeremet gestossen , und ihn genöthiget, sich sechsten gefan-gen zu geben. Immitlelst giengen viel der Polnischen 8ens-wrum damit um , wie der Königin die benennung eines künf-tigen Luccessoris in solchem Königreiche in die Hände geffieletwerden möchte, so gar , daß diese auch Henricum Iuliumvon Bourbon, Hertzog von Enguien, der ihrer schwester toch-ler zur gemahlin gehabt, darzü vorschlug. Gleichwie er sichaber diesem unternehmen widersetzte, also verfiel er hierübersowol in der Königin, als des Königs Ungnade, zumal ervor den Urheber der Reichs-satzung, daß von der Königlichencventual - wähl bey des Königs leben und regierung nichtshinführo geredet werden sollte, gehalten wurde. Die facheließ sich zu einer gefährlichen weitläuftigkeit an , indem fo-wol die Polnische als Lithauische armee sich des Königlichengehorsams entzogen, welches alles dem Fürsten Lubomirskydcygemessen wurde. Zwar stillere er durch seine aulhoritätdiesen lärmen, setzte sich aber dadurch nur desto mehr in ver»dacht und Mißgunst. Ja als er bey fortsetzung des Mosco-witischen kriegs den König nicht begleiten wollte, wur-de er deswegen an. 1664. der verrätherey, aufruhrs undanderer groben lasier beschuldiget , feiner ehren - ämter ,würden und güther verlustig erkläret , und völlig ausdem Reiche verbannet. In solchem zustande nahm er sei-ne zuflucht nach Breßlau in Schlesien, von bannen ihnder König in Polen zu vertreiben bey dem Kayser Leopoldsvergeblich gesuchet. In Polen selbst ließ es sich auch ziem-lich gut vor ihn an, indem die Stände in Groß-Polen sichan. 1665. auf ihrem convent zu Posen vor ihn erklärten. Soließ auch der Churfürst zu Brandenburg durch seinen Gesand-ten vor ihn intercediren, und sonsten wurde ihm auf verschie-denen Reichs- und Land-tagen das Wort geredet. Damit erauch noch klarer seine Unschuld darlegen möchte, ließ er im jnn.des gedachten jahres ei» manifest in druck ausgehen. Ein theilder Cron-armee conföderirte sich den 26. jun. mit ihm öffentlichin dem lager bey Lemberg, erklärte ihn auch zu ihrem General.Er ließ sofort in seinen leib - sahnen auf der einen feite dieWorte: 8o1i ssegi lalus, auf der andern aber drey X nebstden Worten: 6rux male conlulüntibuz <L scimiiMrantibusmachen. Er brachte auch sechsten eine ansehnliche armeezusammen, rückte damit in Polen , und erhielt anfangs ei-nigen Vortheil wider die Königlichen, muste sich aber, wegenerlittenen verlustS bey Grabaü , wieder nach den Schlesischengrentzen zurück ziehen. Er war auch nicht wenig zu einemgütlichen vergleich geneigt, und hielte deswegen mit 2. Pol-nischen Bischöfen cönferentz. In solchem vorfatz verharrete erauch nachgehends, ob er gleich dem Könige den -4. aug. ziem.liehen vertust beygebracht , und die Stände von Groß-Polensich vor ihn erklärt hatten. Man hoffte, der am 1666. immart. angesetzte Reichs-tag, da ihm um seine restitution durchgewisse Deputirte anzuhalten von dem König erlaubet worden,würde der fache ein ende machen; allein der König war soentrüstet auf ihn, daß er ihn des Reichs-Marschall-und Unter-Feldherrn - amts entsetzte, und darauf von neuem wider ihnins feld zog. Allein Lubomirsky erhielt abermal das treffen,und gab dadurch zu reassumirung der friedens-tractaten anlas,welche endlich da hinaus schlugen, daß er zu dem Königeins lager kommen, und vor ihm einen fußfall thun muste.Doch ward ihm zugleich auferleget, sich noch einige zeit ausserdem Reiche aufzuhalten; worüber er aber an. 1667. den 12.jan. zu Breßlau dieses zeitliche gesegnet, nachdem er noch beylebzeit seines vatlers von dem Kayser Ferdinands II. in denFürsten-stand erhoben worden; wormit einige Polnische Mag-naten , weil er ihn ohne den Königlichen consens angenom-men, nicht zufrieden seyn wollten. Von dem Kayser Ferdi-nands III. wurde ihm die Grafschafft Zips verpfändet, so nochin seiner descendenten Händen. Der Graf Gualdo mercket vonihm an, daß er ein mann von hohen gedancken, und in sei-nen Verrichtungen unbeständig gewesen, daß er mehr zumfrieden als zum kriege sich geschickel , auch jährlich 72000.Polnische gülden aus seine creaturen , die er hin und wiederzu seinen dtensten gehabt, aufgewendet, Xo.
tlxrvr'in cliMLäk. Lmial. kolotl. Lnoraro,
vita 6i Deopolcio.
* Lubomirsky, (George, Fürst von) Woywode von Sen-domir, 8enstor des Königreichs Polen, und Ritter des weis-sen Adlers, starb an. 17,;. den 14- oct. zu Warschau im üy.jähre seines alters. Er stammet aus dem alten und sehr be-rühmten geschlechte derer Lubomirsky her, und hat in seinenjüngern jähren dem Kayser wider die Türcken gedienet, vonwelchem er auch zum General-Feld-Marschall-Lieutenant er,nennet worden. Er ward nach der zeit Cron-Unter-Eämme-rer, in welcher würde er an. 1724. als Abgeordneter von Lief,and dem Neichs-tage zu Grodno beywohnele, auch von dem
lud luc
d-ügm Ass-ssonabSmchl- ,u K-Wlich»ernennet wurde, um das wider die stadt Thoren ^huldne urtheil vollziehen zu helffen. Man wollte w un^,den, als ob er aus privat-haß gegen dieseallzu grossem eiser vor die Römtsch-Catholljche reu^^^n vezu beygetragen, daß so harte mit den leulheu i." ^
fahren worden. Er warb kurtz darauf Cron-KU I„i iU
und denaug. an. .726. Ritter des weissm MAoinir/ A1728. erhielt er die wichtige WoywodschafftSenv^hMz-welcher er unter den Reichs - 8en»roribus vene» ^
rang empfieng. Er hat sich sowol gegen den verg ^st ^
nig August II. als dessen Nachfolger, den „Mj
treu erwiesen) ist auch einer mit von den ersten . AMsich auf dem wahl-feldean. 17z;.bertthebE^.ftlv^ernstlich widersetzet, worauf er endlich dasließ, und zu den Litthauern übergieng, hernaw ^ pey>> ^crönung Königs Angusti III. beywohncte E M
Breßlau gieng, allwo er sich, wie auch zuweilen ^ „ov- ^ihern in Polen, aufgehalten, bis er endlich er
17,4. bey dem Könige zu Warschau angelanget' ^ ausseit dem beständig aufgehalten. Seine gemaynHause Branicky gewesen seyn. M
* Lubomirsky, (Stanislans, Fürst von)ner langen Unpäßlichkeit auf seinem lanb-hoss -n A pov17. jan. an. 1701. dessen cörper am 20. dito av M ^die zu Czernichow von ihm fundirte kirche er « c
ge gebracht, und allda beygesetzet wordenverordnet, ihm nur dieses spirspkium zu H. A
keccawr, LLclelise bujun kunciswr. Er wa ^
Reichs Fürst von Lubomirsky, und der Cro>
Marschall ; der älteste söhn Sebastian Georst' -A„L >
Lubomirsky, welcher ehemals wider Komg
rum die Waffen geführet. Seine gelehrstwrr' My c ^
kan die Nachwelt aus seinen heraus gegebenen
MN, darunter das buch äs Vamrats L Vericar ir-
welches zu Warschau 1700.
und zu Leipstg^A ^<1/-
licht getreten; ingleichen die kurtz vor setnew«ebene Opusculil s-atina, facr» Lmoralia, W »
fügt ääverbi-i moralia , live äs Virtute K ko
welches ein buch voller devotion und vernum»? . ,,vcv § Eso von jederman können gelesen werden. err' vonlinnen gehabt: die erste eine gebohrneOpalw?'ch,rst,ihm eine Printz"ßin, nahmens Elisabeth, g^Uurat^ -; ^Herrn Sienawsky, kalstinvm von Bels, verv ^jche >
eine der lebhafftesten Damen im gantzen Kv'!Utock^F^
KönA
. GrafTheodori von DE
im jähr 1697. verstorbenen Cardinals, wle a E
storbenen Grafen von Dänhofschwester, Sein^.M^aebohren , davon der eine Theodorus heillel-^^ aiigu.Ester sind schon oben unter dem geschlechts-ar^iicke' ^,e ^denen noch beyzufügen, ver Cron - Ober - SA ^ n>cu'cg52l Loroany) und die Printzeßin von Radi 0 ^ v>> .december des 1701. jahres gestorben, kai'.'/M/!Carls-bade wiedergekommen (wiewolessty Fiicjl ^ jst.-se seines Herrn vatters schwester, ChristMAen'^AriiÄStanislai Radzivil, Groß-Cantzlers von „ haw^^MDer Cron-Truchseß, Franciscus, des verstocktere l^ ^1.)hat eine von Vockom zur gemahlin, (dU» ^r e»
sein bruder Hieronymuü, Cron-Schatzw/u' ^ vollDer andere halb - bruder Georgius,starb im jähr 1699. den 4. mertz.
Lubreck, ist eine grentz-vestung in demUngarn. ..
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St. Luc, gefchlecht, siehe Espinay S^e,
"Luc, (Franciscus Carolus/e Vmttm ^oh
Ritter der Königlichen orden, Konigl-rl ^volles -vence und Gouverneur der insuln Porquer ' Ä"' d ^
ren an. 1652. Sein vatter war F^ncnc ^,per>
Graf von Luc, der den 2.febr. an. ^^'„er von.c iiv^al'Mutter, Anna äe Fourbin, die eine mMler^,,^ vgewesen. Nachdem er einigen ssldzugett "' p^,i l '^glkederwärts sowol zu lande, als;»r seer sich unter die erste compagnie der KoMMA^jsel w per lAn. 1677. bekam er in dem treffen, bey Mo^n arMderlanden einen mnläin'ten-sckiuü iN den r
verlanden einen musqueten-schuß in den ,.^^ stylgefährlich war, daß er sich denstlben al y
Er entschloß sich darauf dienste rur^l'ss übece^denn vom Könige die stelle eines Coww.^^vie^.^i»und nebst einer penston von ;°o°. er
densSt.Lazari erhielte, in welcher guw"olzuriefre befunden, und während der zelt sich A 'A
lande, besonders an. 1684. bey Gemm av- Aev .Aden belagerungen von Roses und Barer^ §oww5h„ig1697. tapfer gehalten. An. 1691-^0^ zilvor^^i^^eorvens St. Ludovici, nachdem er bereuLieutenant in Provence, und besonder» ^von Marseille worden. An. i?«?' hjS an-in die Schweitz geschickt, allwo er l"V § intc^'Alden, während der M er das Kömg >ch M M
der Eybgenoßschafft als d^selben bundS^ diestr ^
eifer beobachtet, auch steh, m den v p,cftwsonders zu einer solchen zeit, da e»