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feue? ärtig seyn, sonderlich aber auch das immerwährendeMterhalten. Hiezu gehört auch dieses / daß sie in derdenn ""ch dasiger art woh! beschlagen waren, dabeydie ^"der andern vornemlich erfordert ward, daß sie sich auf>djffpnA"'E""st' Phvsic, traum-deuten und andere dergleichenfies gafften gelegt haben musten. Denn so oft etwas vor-d»n n,i ^d>en sie nicht allein von dem Könige, sondern auchstück um rath gefragt. Und das ist eben das andere
^ Verrichtung, daß sie um den König als geheimeüvinw Denn ohne ihr einrathen ward nichts vorge-
ht b-c"' Andern alles mit ihnen überlegt, Nachdem sie es vorden, etwas vorgenommen oder unterlassen, das böse»>ar das gute belohnt. Der erste unter diesen Ülsgis>vqx v/k bekannte Zoroastres, und ihr vornehmster lehr-satzDxx.,'^r, daß alle creaturen aus wasser und feuer bestünden.Px.Mchen Nugi waren, welche sich nach Cambysis tode desdv« ^/'sschen Reichs bemächtiget hatten. Sie werden sonstn scribenten gerühmt, daß sie sich keusch und mäßigdq? chhret haben, wobey aber auch freylich nicht zu laugnen,st>e»jna Mge gantz anders gemacht haben werden. Zumej„ l,^on ist aus der Übeln bedeutung der Wörter Asgus,die,-,^"Meister, und Nsgia, die Hexerey, zu ersehen, daß^ ihnen die wissenschafft in natürlichen fachen, welcheschx,, .höchralis heißt, zu allerhand gottlosen und aberglaubi-^^ngen gemißbrauchet haben werden, da gleichwol vonst>vbn-er: und ältesten solches eben nicht sonderlich zu arg-p, ,7oU scheinet. S.Wv. -- - "
^ 78 . ld,
äs stegno kerkarum, lik. II.
A äils. äs MaZi8. äs Ma-
61 ,^ »IME exossularitium nomine, pacria L statu. /. ( 7 .
oils äs txranniäe Magorum in kersta, ksbica IVisrpurgi.*L<n!,^'uus, (Johannes Antonius) ein MseKem-wiE, von^v^stedürtig, profitirte die Mathematic und Astrologie zuaste T.M ^ und erwarb sich grossen rühm damit, wie ihn dennund grosse Herren zu seiner zeit sehr werth hielten,steg N von ihm ihre nativität stellen liessen. Er soll auch felb-beg, lebens ende ziemlich accurat vorher verkündiget ha»^tiat- war ein über alle Massen arbeitsamer mann, und ver-ste>, ^ unterschiedliche schriften, unter welchen die vornehm-en ss-v seine Lpbsmeriäes von an. i;8c>. bis lüzo.; desglei-"NIX sssunäorum Uobilium, tom. II. ; IkeorioXklisjz juxts Lopernicanaa Oblervationss; cle plani8 Insn-. 4 ' > Lrimum Ülobilslib. XII.; Irigonomstria 8pÜXri-' "oblemacs Astronomien, Onomica Oeographisa;^>>ig In Ist». III. Onleni äel)iehu8 äecrecoriia L äs Isgi-. 'oioglL in Ueäicina Ilsti; Lommenr. in Leograpst. ?co-lv Oskeriprio ; äs Metopossopia, Le. Er starb
^Si. ^on fobr. an. 1617. an dem schlage, nachdem^84. » .Ult war. HboE-, in eloa. viror. illuür. n. 28;.
^»ÄWrus , (Hieronymus) war zu Cell-Altbach, einem°ntter jungen gelegenen dorf im Würtembergischen, wo sein-Johann Conrad, Pastor war, den 10. dec. an. 1662.
, ^»cb, wurde erst an verschiedenen orten Prediger, lehrte?Ste V. °u Stuttgard die Metaphysic und Hebräische spräche,Neg /^sonderlich auf die Sitten-lehre, hielt sich aufverschie-
^dey. wo er den 6. sul. an. 1692. im 29. jähre ge-
^sei, großtaten und berühmten vrtern, als Straßdurg,, o.^uorf, Bamberg, Jena, Erfurt, Wittenberg, Dreß-^Zürich, Ulm auf, und machte sich mit gelehr-
bis er den beruf zum Diaconat nach Tü-
/.vstoß,', M schrieb : i.) einen tractat cle kreeässtinarione; 2.)^ we/n» ^^okormstsm slaue PkeoloZi« axplicstsm.
" M i H^ool. ^ürtemb.
, (Johann) ein Lutherischer IKsoloMs, war?wvhrx'"Ng m dem Würtembergischen an. iz z?- den 26. mertzti/^St "ud als wenige jähre hernach einige Spanier dahin?che bät/« ^ wüste er ihnen öfters in Lateinischer spräche zu, erweckte auch hierdurch so grosse liebe bey densel-b?^u. ihn mit sich in Spanien zu führen vest entschlossenstief-vatter verdingte ihn demnach, dieses zu ver-Äe
stief-vatter verdingte ihn demnach,einem handwercksmann, bey dem er aber eineer ^..vlieb, und sich aufs neue zu den studie
i„ I" er stch aufs neue zu den studien wendete.
A?EUi 2 " j oenselbigen mit allem eiftr obgelegen, ward er^ s^ues alters bereits ins Predig-amt gezogen.Averi,,s>„/eam er »ie Abtey Maulbrunn, nebst der Generak-
«^"mendenten-stelle, und wurde endlich Probst zu^Swelchem amte er bis den 25. mn. an- 4 und
svrAisude im Canstädter-bad erreichet , mtt groM
da vorgestanden. Man hat von ihm . s; ^ fUs^s-histo-tir S vvy Ambrosir Wolffens AugspurMhen CoE - ^st, cg?-> einen Bericht von dem ausbefeM des ^ tzekännt-VZ, r/^rln ausgesprengten Catholsschm G> u in
Hsts/jd t-) Gegen-Berichtwlder V- Marcu n ^^^^.,
L' darum erwiesen wird .daß mchi „ H.ßacr/^die Calvinische und Zwmglianer die-l. Stuten verkehren, msmor. Ist ^ ^ ^.249-
* b> älLr. Grossens Jubel-Pnester-Hist Prvbsts
k! SijIirus, (Johann) em whn des vorher^ lw ^
gebühren daselbst an. 1560. den ^^.^„berg,
^stor. ir,. Theil»
Superintendent. Hierauf kam er an. 1609. nach Anhäufen,an. 1612. nach Denckendorff, und an. 1619. den -4. febr. warder zu Bebenhausen Abt, General - Superintendent und des ge.Heimen Raths-LollsZH Astestor, und starb den n. jun. an.1626. im 66. jähre seines alters. Man hat von ihm : 1.)Treue Warnung vor dem Calvinischen Wegweiser Georg Han-felds zu Bretten; 2.) Leichen-Predigten. memor.
Tbeol. ^ürrsmb.
* Magrrus, (Johann) ein voäkor der Artzney-knnst und
krosestor der Physic zu Marpurg, von Fritzlar, oder von Co,blentz , ist an. 1596. den 2g. aug. gestorben, nachdem er ge-schrieben : I. ) Loronsm Virnitum Alonilium in Lthick Aristo-tslis , Franckfurt 1601. in 8. 2. ) Antkropolagiiim , seu Lom-mentarium in Nelanckchoms lidellum äs Achms , ibiä. i6c>;.in 8> I- ) kk^liologiLM ksripateiisam, ib. 160;. in 8. Undnebst Casp. Bartholini Lncbiriäio MletspkxstLo , ibiä. 1612.in 8. tbeatr. bibl. bil«I. Iloälej.
* Magirus, (Tobias) gebohrenzn Angermündein der
Marck an. 1586. den 25. map, war erst Lonredkor der schulenin Ioachims-thal, nach diesem zu Franckfurt an der Odersowvl der Vernunft-als Natur-lehre krokellor, und starb den 6.jan. an. 1652. im 65. jähre seines alters. Er war in aller-hand schriften treslich belesen , so daß er von allen dingen ohneVorbereitung reden und schreiben konnte, auch daher Liklic».tbscs animsts und Islulsum r>mbulsn8 genennet worden. Sei-ne schriften sind : I.) LiikbAtkum Obnstiänum ; 2.) OrstoriuniLbriMnum; z.) llolymuemon s. Llvrilegium I-ocnrum som-munivm, Francks. 1628- wird von Morhvfen in nlvlM, rom.I.sehr gelobet. 4. > Lpon^molngiuin Lricisum. Dieses war an-fänglich ein klein werckgen, und nur der erste ansang, das sei-nem kolymnemoni vorgesetzet war. Nachher ist es besonders,und zwar vermehrt zu Franckfurt 1644. in 4. zum Vorschein ge.kommen; um die helfte vermehrter aber an. 1687. von Chri-stian Wilhelm Eyben zum druck befördert worden, z. ) ve-ssäe8 VI. kesblemswin Kewpbz-licvruw; 6.) VispuwtivnesXVIII. Über das Orgsnum Aritiotelicum. Franckfurt 1616.in 4. 7 - ) Lommenr. >L HIeäit:rrione 8 in Lerioopz« Lvongsli.
SN8-,nn>versariki8 , Franckfurt 1621. , äisr.
notir. llosä. Lrancos
N A6I8'!'b.k, ist der gemeine nähme, welcher sowol in ci.vil-als kriegs-bedienungen, als auf Academien gewissen perso.nen ertheilet wird , wiewol unter ihnen ein sehr grosser unter-schied ist. Denn bey den Griechischen Kaysern findet man,baß solchen die vornehmsten standcs-personen, als Räthe, Kav-serliche nahe unverwandte und andere geführet. Der IVlLZicksrOesumenicuZ hatte grosse authorität, und war OirsLcor des be-rühmten Lollegü, welches Constantinus IVI. zu Cvnstantino.pel gestiftet, und von dem Leone Ilsuro , welcher mit demNgßiüro OeoumsniLo und denen ihm untergebenen Lehrernwegen der bilder-verehrung zerfallen, in die asche gelegt wor-den. Der Älsgiller leistn hat von dem Papste die aufsicht überdie censur der bücher, die gedruckt werden sollen, und dieses amtwird einem Dominicaner-Mönche anvertrauet. So fern dasWort eine academische würde bedeutet, wurde es zu alten zeitennicht allein den llkilolopki8, sondern auch den ssKeo!oD8 ben-geleget. Gleichwie man aber überhaupt wegen des Ursprungsder academische» gmäuum gar ungewiß ist, also kan man auchnicht sagen , wenn das wort Mgillsr in diesem verstände auf-gekommen. Das sicherste hiervon ist dieses, daß man selbigenin dem XIII. strsulo suchen müsse, wiewol in Teutschland erstin dem XIV. iKsuIc, bey aufrichtung der Academien diese wür,de statt gefunden, , in glollar. 6r«c. b-irbsr. unter
dem Worte c?««>V«Z. äs antig. Acaäsm.
äs vr>ri>8 IVl-iZilkror. ^eneriku8. v/. , in kick.
Ilnivers. Oxonienk. in orse. äs b.br^eorum <8: Lips.
IVIggiikris. not. äign. Loä. Ibsnäoslano subjsska.
in gloilär. /'nALs/ zeit-kürtzende liist, k. II. Lo.
äs konor. s. grsä. scsäem.
Ästä6!8'I'LI< L0AVIVII, siehe KLX LOXVIVII.
NA 618 VLX , war zu Rom der ääjunkkub,
oder college des Viökscori8, von dem er, und zwar aus gewissemaberqlauben des nachts ernennet ward, auch im felde die reutereycommandiren müsse, sonsten aber nächst ihm und unter ihmschlechter dingen die höchste gewalt hatte. , äs miliria
Lguit. /Vri/lÄi. *
NA6I8VL8. OsskILIOKVN , wird oftmals auchMagister genannt, und war einer der vornehmstenbedienten am Kayserlichen Hofe, den wir füglich Ober-Hof»Marfchall nennen können. Seine Verrichtung beschreibet Caßio-dorus folgender Massen : er habe die aufsicht über den gantzenHof und über alle Lollegia gehabt, daß alles ordentlich zugehenmochte. Er habe die leuthe zur audientz geführet, ihnen tage an.gesetzt, wenn ihre fachen vorgenommen werden sollten, das pvst-wesen birigiret, alle bedienten und Richter m den provintzien ge-setzt, rc. Nachgebends ist dieser nähme abgekommen, und dessendedienliug lvohl 20. andere äs
Imp. stom. III. -4- O« 61 . 6r. p. 84z.
, ist der nähme, welchen mandurchqchends einem sehr gelehrten Romer beylegt, der um dasjähr 1159. von Alexandro III. in die zahl der Cardiuäle aufge-nommen , auch nachgehends zu unterschiedenen wichtigen Lcga.tionen gebraucht worden; z. e. an. 1187. m der Lombardie zuLl ll aufhe-