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Vierdter Theil. He - Mc.
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Welcher an. i;;z. das licht dieser Welt erblicket. Mit seiner an-^rn gemahlin Mechtild , gebohrner Gräfin van Arensberg,Wgte er unter andern nebst Adolpho VII. Engelbcrtum V.Allster letztere wurde an. i;44- zum Bischofs von Lüttich er-»'chletund trieb das folgende jähr seine rebellische kürzer zuAaren. Sein bruder Adolphus VII. führte mit Margaretha,^^af Theodorici X. zu Eleve einzigen tochter, sein geschiecht, und wurde ein vatter verschiedener söhne, unter welchenEngelbertus VI. Theodoricus und Adolphus VIII. zu merckcn.«ngelbertus VI. verfiel mit dem Grafen von Arensberg, und»erbrach ihm das schloß Schwartenberg. Hierauf zog er an.ins gelobte land; nach seiner zurückkunft aber mengtefich in den Geldrischen krieg, darum ihm von dem Kaysers-aroio I V. einhalt gethan worden. Sein bruder Theodoricus'"wirst zu Nom , und wurde nach seiner zurückkunft Lsnoni-A zu Cöln. Adolphus VIII. aber erbauete seine familie mitMargaretha, Graf Gerhards zu Berg tochter, welche er sichan. i zs-;. beylegen ließ, nachdem er vorher Bischofs zu Mün-Ar und Ertz-Bifchoff zu Cöln gewesen. Kayfer Carl IV.Kannte ihm die Graffchafft Eleve, nachdem zuvorher widera>e Herren von Arckel und Herren von Parweiß schwere rechts-Avcefse auf feiten des Gräflichen Marckischen Hauses deswegen»uuhret worden , von gedachter seiner gemahlin ist ihm Adol-Aus ix. gedohren worden. Diesen machte der Kayser Sigis-auf dem Costnitzer Loncilio an. 1417. zum ersten Her-As von Eleve, und können seine nachkommen, worunter auchue Hertzoge zu Revers begriffen, unter dem Worte Lleve weit«Duftiger nachgelesen werden. , 8sx. list. iv. c. 24.

kvs/ek. in orig. ülsrcsn. cum notis stlsibomii.

In snnsl. circuli V^ellpstslici. Hsti. st'e/e«. snillsr.

8. stngelbsrti. rer. krsbsnt. list. VIII.

IiK. VII. L. 1. z. cstron. stpistc. Ostns-

spnä V/ersnm. rom. II. rer. Oerm. in tsb.

Avesl.

saal, p

X. ?. lib. IX. L. ;. Lucä uralter Grafen-

. log.

, ^ Marck , (Erhardus oder Eberhardus von der) Cardinalund Ertz-Bifchoff zu Valencia in Spanien, war der älteste' .an Roberti von der Marck I. Herrn von Sedan, und Johan-aa von Marlcy. Nachdem er an. i?o6. durch Vorschub deSMnzofischen Hosts zu Lüttich, und hernach auch zu Chartres^lchvff worden, hielt er es eine geraume zeit mit Franck-Allein da man ihm den Cardinals-Hut auszuwürckengst'prochen , und zum schein für ihn geschrieben, in geheimeinen andern dazu vorgeschlagen hatte; verdroß ihn die-vn« ^gestalt, daß er mit dem Könige von Spanien, Carolo„„7 Oesterreich, an. 1518. eine vffmnd dcfensiv-alliantz schloß,»"^fich nach des Kayscrs Maximiliani I. tode persönlichManckfurk begab, woselbst er die Vorstellungen der Fran-,.j^chen Gesandten zu nichte machte, und hingegen nicht wc-d? beytrug, daß Caroius V. an. i;rc>. die Kayserliche wür-K,.^'Lugte. Dieser war hievor so crkanntlich, daß er ihm dasUx'Hlßrhun, von Valencia, und an. 2^22. bey LeoneX. dieUiens?.E-würde verschaffte. Nach diesem erklärte ihn Cle-, vii. zum Legaten in den Niederlanden , woraus er an.sein - 16. stbr. zu Lüttich das zeitliche gesegnete, und da-

ei>>bem chor der Dom-kirche beerdiget wurde. Er warten , raus kluger, listiger und beredter Herr. Die Protestan-, basten an ihm einen abgesagten feind , und war er grö-betls Ursache, daß die Universität zu Paris an.i zi4. Reuch-6si> b/fch.verdammte. , lib. II. <L XII.

' Obrili. , bist. genes!, tom. VII. p. 167.

Marck, (Robertus II. von der) Hertzog von Bouillon -von Sedan, Florenges, Iamets rc. Ritter des ordensEs'. Michaelis, war ein bruder des vorherstchenden Cardinals.L blente Ludovico XII. in dem Mayländischen kriege , undh.,,. an. 1; Iin der schlacht bey Novara gantz besondere pro-sz?'einer tapfcrkeit ab. Denn da er hörte, daß seine beydenbie Herren von Florenges und Jamets, welche dasseiche fuß-volck commandirten, verwundet und gefangen' fetzte er mit seiner compagnie Genbarmes mitten un-feinde, und riß feine Ander glücklich aus den HandenKleiden. Nach diesem trat er mit seinem bruder m dre al-

es ^ -

welche derselbe an. i;i8. mit den Spaniern schloß;

recSttMe Ha aber bald , als der Kayser Carolns V. emegxf'7<ache, worüber die Pairs des Hertzogthums BouillonF^Amen hatten, an sich zog. Diesem nach machte er nutbeinah friede , und verpflichtete sich an. 1;20.den 14. stbr.'"den wider alle feinde zu dienen , ließ auch dem Kayserauf dem Reichs-taqe zu Worms durch einen Herold^ den krieg ankünden, und fiel in das Hertzogthum Lu-übel ^ uiit gewasneter Hand ein. Es bekam ihm aber soÄs« er alles mit einander verlohr, bis auf das emzrgeli,uA ^1 Sedan, und wurde er gewißlich feinen,gantzllchengefunden haben, wenn Franciscus die Hände m denbist beleget hatte. Er starb endlich an. iz;6.llenesl. wm. VII.

H^Marck, (Robertus III. von der) Hertzog von Bouillon,de„s Ab Sedan und Florenges, Ritter des Komgllchen or-dvry°M Marschall von Franckreich , war der älteste söhn desdv„ Muhenden Robexti II. von dessen gemahlin, CathannaEr commandirte an. 1;. in der schlacht bey No-vas Teutsche fuß-volck, und. wurde dabey verwundet,

durch seinen vatter aber aus den Händen der feinde, die ihnumringet halten, bcfreyet. An. izri. belagerte er Vireton indem Hertzogthum Luxemburg vergebens, und an. 152;. wur-de er bey Pavia von den Kayferlichen gefangen, da er dennzu Sluys in Flandern eine zeitlang fitzen musst. An. 1526.erklärte ihn Franciscus I. zum Marschall von Franckreich,schenckte ihm auch im nov. dieses jahrs die Herrfchafften Cha-teau-Thierry und Chatillon-lur-Marne, woraus er insgemeinderMarfchall von der Marck genennet wurde. An. is;6. be-schützte er die stadt Peronne in der Picardie wider den Kay-serlichen General, Grafen von Nassau, mit grosser tapferkeit,und starb an. i?;?. im aug. zu Longjumecm an einem fieber,worauf man feinen leichnam in der kirche St. Laurentii zuSedan, sein Hertz aber in der Abtey zu St. Wed in Brainein der capelle von Roucy beerdigte. Er hat unter dem tituleines jungen verwegenen Ritters, zeit wahrender seiner gefan,genschafst zu Sluys, eine Historie von den denckwürdiqsten fa-chen, so sich von an. izoz. bis ,;2I. in Franckreich, Jta,lten und Teutfchland zugetragen, verfertiget. Von feinem ein-zigen söhne siehe den folgenden artickul. , bist. §en.

rom. VII. p. 164.

* Marck, (Robertus IV. von der) Hertzog von Bouillon;Graf von Braine und Maulevrier, Herr von Sedan, Ja-mets , Florenges, Raucvurr rc. Ritter des Königlichen ordensund Marschall von Franckreich , war der einzige söhn des vor-herstehenden Robert! III. von dessen gemahlin , Wrlbelminavon Saarbrücken. In seiner jugend wurde er der Herr vonFlorenges oder le stune Lvsneureux , der junge verwegeneRitter, nachhero aber, da ihm Henricus ll. an. ,547. denMarfchalls-stab gegeben, der Marfchall von Bouillon genen-net. An. 1549. kaufte er Carolo von Luxemburg , Vicomtevon Martigues, die Herrfchafft Raucourt ab. An. 1 ;zc>. schick-te ihn fein König als Abgesandten zu dem Papst Julio III. nachRom. An. 1552. brachte er das schloß zu Bouillon, welchesdie Kayferlichen eine geraume zeit inne gehabt, mit gewalt un.ter sich, und wurde bald hernach zum Hertzoge von Franck-reich erkläret. An. i;;z. den 18. iul. fiel er bey Übergabe derstadt Hesdin den Spaniern in die Hände, welche ihn auf dasschloß zu Sluys führten, woselbst sie ihn sehr übel hielten,und erst an. 155z. vermöge des den z. stbr. zu Vaucelles qe.schlossenen stillstandes, und nachdem er 60000. thl. ranzion erle-get , auf freyen fuß stellest». Er starb hierauf an. i;;6. amgifte, das man ihm vor seiner loslassung beygebracht hatte.

, IM. Aeuesl. rom. VII. p. iyz.

* Marck, (Johann von) ein berühmter IKeoloZus, wardzu Sneca in Frießland den 10. jenner an. rü;6.gebohren. Seinvatter Wilhelmus war XeÄor der schule daselbst, und feineMutter war eine tochter des gelehrten Joh. Cloppenburgu.An. 1670. kam er auf die Universität zu Franecker, da er sichmit allem fletß auf die sprachen und Weltweisheit legte. Nachdiesem ftudirte er die Theologie unter Bekkero und Arnolden,difputirte auch unter diesem etliche mal. An. 167z. begab ersich nach Leiden, und hörete insonderheit Spanhemium. Zweyiahr hernach ward er Pfarrer zu Midlnm in Frießland, undnahm in eben diesem 167;. jähre, welches das neunzchendefeines alrers war, den voüor-grad in der Theologie an. Indem folgenden bekam er die ordentliche krokellion der Theolo-gie zu Franecker, an. 1632. zu Gröningen, und an. 2689.zu Leiden , allwo er auch an. 2702. nach Spanheimens todedie kirchen - gefchichte zu lehren anfieng. Er hat sich zwey.mal verheurathet, und neben verschiedenen töchlern einen söhn,mitnahmen Joh. Wilhelm, welcher Pfarrer zuGouda wor-den, gezeuget. Seiner schriften ist eine grosse menge, welcheer mehreutheils stück-weife, als disserlationen, ausgegeben:Lommsntsrius ili kropstetss rninore« , welcher zu Amsterdamzertheilt heraus gekommen, aber zu Tübingen an. 2754. infol. zusammen heraus gegeben worden: Lornmemsrius inprseoipuss qussclsm llsrces kentstenosti ; Lnsl^li« exegst. Ls-picis still. stlsM; in Lsnticum 8cstelomoois Öomment. cumLnsl^st klslm. XstV. Lommcntsrius in stpocshplin Josnriis ;stixercitstionss juveniles , leu leleplsrum Listputstionum tex-tuslium segne Orsrionnm in stcsü. krsnest. stsstitsrum ksstci-culus; stxercitstiones miscellsne-e st steleölsrum vistpumtio-num srgne Orstionum in stcsä. Lroningo-Omlsnllics stskits-inm stslciculus ; Textusle» ^xercitstiones scl st. stcleclls locsV. st. stxegeticX stxerLitationes sä st. steleäls locs V. L X.Tellsmenti; Liklic-e stxsrcitstiones sä st. steleäts locs V. Lstl. Tellsmenti ; scceä. Orsrio in Ostitum ßsc. Triglsnäü ;8cripturgrite stxercitstione« scl XXV. steleclls locs V. T. stxer-citstiones 8criptursriX scl locs X. T. XXV. sccecl. Orstio inObitum Uerm. XVitlii; 8xllogs vilstsrtstiomim Lstilologico-Tsteologicsrum sä steleÄos guosäsm Textus V. T. 8ylloge vist-stertsrionum kstilologico-Tkeolog. sä steleÄos guosäsm Tex-W8 X. st. ksstciculus üisssrtstionum kstiloloZico-LxLgeticgr. sästeleÄos Textus V. 1. ksstciculus villertstionum sä steleökosTextus X. T. Lowpenäium TkeologiX LstrillisnR, wie auchstxiwmen und Aleänllsm; Xillorm stxsltstioniz ss L. Lxstpe-illstia stloriL stuturL st L. Lrevis Oeclsrstio IV. Lrxecepti; stli-üoris ksrsäill; äe ^ibvllinis Lsrrnininns stissintstiones stcsäe-mic-L. Er hatte auch eine theologische streitigkeit mit Joh.Braun, davon zu lesen : Xsrrstio äpologetics krotellstioni«»tgue 0^>k>olltioni8 s ste inüitutse conrrs nonnullss Lisunii

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