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Ibekes Lc.: desgleichen eine andere mit Ioh. van der Waeyen,u. a. m. Wider Roellium hat er heraus gegeben : Inälcimn ks-clesiLÜisum uomiue Vbenl. kasultatis bugäunn-KatsvL. Erstarb endlich an dem schlage den ;o. jenner an. 17; >. Ben-thems Holl. kirchen-und schulen-staat.
xeseK. in commeut, in kropk. minores.
* Marckdorff, Martdorff, oder Martorff, ein städtleinin Ober - Schwaben , eine meile von Mcrsburg, gegen demBodensee gelegen, und dem Bischofs zu Costantz gehörig. An.iy?y. wurde selbiges von dem Abt Ulrich von St. Gallen feind-lich angegriffen: Das alldasige schloß ist von dem CostantzischenBischofs Hugo von Landenberg erneuert worden. Nach der al-ten eintheilung des Teutschen Reichs in tzumsrulones, hatteder Marschall von Marckdorff eines von den vier erb-ämterndes Hertzogthums Schwaben, cv«/» auual. 8uev. N«,»-ivkeZ. IVI8et.
* Marckelsheim, oder Marckoltzherm , eine kleine stadtim Elsaß , anderthalb Meilen unter Breysach, gegen Svonecküber gelegen, und dem Bißthum Straßburg gehörig. Diesenort hat Johannes von Dirpheim, der an. i;28. gestorben - auseinem dorfe zu einer stadt machen, und ummauren lassen. Indem gecken-kriege gewannen die Armeniacken dieses städtlein mitaccord. Im jähr i6;2. nahm es der Rheingraf Otto Ludwigein, und in den folgenden jähren ist es bald von dieser, bald vonjener partey besetzet worden. Hans, beschreibung Eisaß.
Marck - Lissa, ein feines städtlein in der Ober-Lausitz ,nahe an der Queiß und Schlesischen grentze, meilcn vonGörlitz. Es gehöret denen von Döbschütz zu. Hiebevor lages tiefer herunter an dem siusse, weil es aber von desselbenÜberschwemmung, sonderlich an. i4Z4. grossen schaden erlit-ten , so haben die einwohner höher hinangebauet. Vor altersstund dieses städtlein dem adelichen geschlechte von Kottwitz zu ,nun ist es aber schon über 100. jähr bey denen von Döbschütz.Obgleich der ort durch krieg , brand und pest zu verschiede-nen malen in den äussersten ruin gesetzt worden, so hat er sichdoch immer wieder erholet: sonderlich hat er seit Lutheri re-formation in Schlesien und Böhmen sehr zugenommen; hatingleichen einen guten leinwand-handel, auch sonsten unter-schiedene feine zubehörungen und commun-gülher. An. 1698.litte dieser ort grossen schaden durch brand , darin» auchdie kirche ruiniret wurde, doch ist schon alles wieder aufge-bauet worden. Grossers Laus. merckw.
Marcksrchla, eine in Thüringen eine meile von Eisenach,gelegene kleine stadt, welche mit einem schlösse, jagt-hause undlust-garten versehen. Sie war ehemals die residentz einerEisenachischen neben-linie , welche nachgehendö die regierungerhalten.
Marcley-Hill, ein gewisser Hügel in der Engeüändischenprovintz Herefordshire, wovon Camdenus und Speed folgendegeschicht erzehlen, daß er an. i;?i. den ;. febr. an einemsonnabend um 6. uhr des abends sich mit einem grossen ge-heule und tumult von seiner stelle beweget, und um 7. uhr desnächsten morgens in die 200. schuh weit fortgerücket sey, undsolchestage lang continuiret habe, so daß Kinnaston-Cha-pel nebst einigen bäumen, zäunen und schaaf-hürden nieder-gefallen, und einige stehen geblieben, desgleichen 2. land-strasscnm die ;oc>. schuh weit von ihrer vorigen stelle weggewichen,und die östliche theile westwärts, die westliche aber ostwärts sichgedrehet haben; desgleichen sey die vieh-trift auf die stelle desackers, und der acker auf die stelle der vieh-trift kommen.
* Marcoleon, (Alexander) insgemein Märcklin genannt,
war anfangs ein Dominicaner-Mönch zu Stutlgard, hernacherster Evangel. Lutherischer kLäagoMrcbA daselbst. Er wurdezwar um das jähr 1525. von der damaligen Königlichen Re-gierung in Würtemberg vertrieben ; nachgehends aber unterdem wieder eingesetzten Hertzog Ulrichen von Eßlinqeu, aüwo ersich zeit seines exilü aufgehalten, wiederum nach Stuttgard zu-rück gekommen , und allda an. 1551. in seinem vorigen amtegestorben. Er hat viele berühmte leuthe gezogen. Man hatauch einige schriften von ihm. cbr. 8tutt§. M8st.
^'r/cb/rnr lupplem. üä memor. Tbeol. X^ürtemb. x>. 2;. H/.
ÄI8ct.
oder AIMLOIVIüMl, waren gewissealte Teutsche völcker und eine abkunft der Schwaben , nichtaber der Slaven, wie einige ohne gründ vorgeben. Sie wohn-ten ansangs an dem Rhein und den örtern, wo die Donauentspringt. Nachmals giengen sie wegen der ihnen allzu nahe»macht der Römer, unter ihrem berühmten Konig Marobo-duo, welcher an des Kaysers Augusti Hof zu Rom erzogenworden, nach Böhmen, allwo die Bojer, ein Gallisches volck,fast in die 600. jähr ruhig gesessen hatten. Eben dieser Maro-boduus muste endlich, nachdem er von den seinigen verlassenworden, sich in der Römer schütz begeben, da er denn zu Ra-venna seinen anfenthalt bekommen. Diese Mrcomauni gien-gen an. 168. aus Bohmen und Mähren, und schlugen die Rö-mer , gleichwie sie unter des Kaysers Antonini regierung der-selben 20000. erlegten. Allein jähre hernach erhielt der ge-dachte Kayser M. Antoninus kiiilokoplius durch das gebät ei,ner Christlichen legion den so berühmten sieg wider die tzuaäc»und Mrcomannos. Doch diese erholten sich wieder, und nah-men Italien und Griechenland ein. So brachten sie auch
an. 2; 2. Pannonien unter sich, hingegen musten sie an. 1unterliegen. Unter den Kaysern Valentiniano I. und L>»ubekamen sie wiederum neuen muth, und giengen bis naclist >leja ; von welcher zeit an sie sich immer mehr und mehr au ^breitet-, und mit andern völckern wider die herrsch!richtigen ^mer vereiniget. Endlich nahmen sie um das jähr E' M
Christliche religion an , und bekamen darauf von demHonorio Jllyrien zu ihrem sitz. Doch blieben einige m ^alten iändern, und hatten Hermanricum zum K'omg, ,,
eher der Slaven Könige Radagaiso wider die Römer beyMden, und nach dessen tobe mit den Gothen nach Spanien S", §men, allwo er das Schwäbische Königreich anfgerictM/ ,,an. 440. verstorben. Kurtz hernach überschwemmten du 4. ^nen alles, sowol in Böhmen als Teutschland, daß aho ^wunder, wenn man nach so oftmaliger Zerstreuung " stsonst mächtigen volcks wenig niehr von ihrem auM"weiß. 2Hr»r, kirm-il. .D,o«PaArcr , kill. Kam. ^jscel-
sunal. Lnjor. M
lau. XeZni Lobem. cVrri-croä. Mars Norav. 11b. I. c. 2. eZeoxr. antic,. üb. II. s. Lc. ^
Marcomirus, ist der nähme verschiedener Printzen'.^che Trithemius über die alten Francken setzet, so aber»lich fabelhafft heraus kommt. äs orig. krsnco -
* Marconville, (Johannes äs) Herr von Deffstis " ^Momgoubert, ein Französischer Edelmann aus der ^Perche gebürtig, schrieb sich auch zuweilen Marcouvllie / ^
lnn er sich vielleicht nur nach der wahren ausspracb ,-ch,mens gerichtet. Von seinem leben findet man sonst,keilst,'" ^richt, ausser daß er in der andern helfte des XVl. lXcuU nret, als um welche zeit er auch seine schriften an das ^stellet. Diese sind : la Älauiere cle dien policsr ls kepuu yeSLbretieuus; Trsite sontensnt 1'Origius cies 1ewp>stssiils, Lstretiens L 6enti!s; Tmire enseignont cl'ou1a clivsrüte 6es opinions 6es Kammes ; cle 1a Kants « ^vaiüs äes kemmss ; äe 1 'Heur L Nalkeur 6es Mariages » ^sembie les s.oix eormuoiales cle Llutargus , riacl.cois; Iraits äs la banne <L mauvaise Kantus ; U.g.M. st ^ü« , bibl. Krane;. O« , blbliatb. Xrc» c ,
mair. tom. XXXV. , ., ^
Marcou, Marcolphus oder Marculfus,einFranBststHeiliger, von welchem die Könige in Franckreich die vkröpfe zu heilen, sollen empfangen haben, gleichwie "in seinem leben solche von GOtt gehabt, auch rioch.w 1 ^reliquien bis auf diesen tag erweisen soll. Um dieser »stNst^hntlen sagt man, daß die Könige von Franckreich allemalsind, wenig tage nach ihrer crönung, eine absonderucv. ^dacht in der kirche des klostcrs Corbigny in der luM" ^Laonnois anzustellen, allwo die gebeine dieses Hemsr" .
Er war von adelicher ankunft aus der stadt BayeurNieder-Normandie, und hatte sich von jugend an ver > ^mtqkeit ergeben , worinn er es auch so weit gebracht, ocw ^ ^seine predigten und durch sein exempel dasjenige,der Normandie von dem Heydenthum übrig war, vausgetilgt wurde. Da nun sein gottseliger eifer auwunzehltch viel wunderwercke bestätigt ward, bekam dervon Franckreich Childebert, ein söhn Clodoväi l. em ver ^ ^ihn zu sehen. Er kam hierauf in begleitung unterschlrvfährten, welche in seiner beständigen gesellschafft ein >stleben zu führen pflegten, an denKönigl.Hof,allwo erwie auch unterweges, viel miracul soll gethan , E vKönige, der ihn mit grosser ehrerbietung empfangen un ^„0
hört, bey seinem abzuge einige schöne Ländereyen m
vou Coutance, um daselbst eine Abtey aufzurichten <j^bl,schenck bekommen haben, zu dessen vergeltung man o»daß er die oderwehnte wunder-krafft, kröpfe zu curlren,Childeberto, als dessen Nachfolgern, mitgetheilet. ^
Kill. cle krause tom. II. p. 276.
Marcowitz, ein sehr vestes schloß auf einem hohmin Ungarn , eine meile von Bartfeld, gelegen. In ,>s dEsLsulo gehörte es theils der gemahlin des TockelY,
Grafen Erdödy, und meng an. 1684. an die Kamst» /accord über. Man halt es für einen guten paß ""w
Ottom. Pf. k. II. ^ ,
Marculfus, wird für einen Parisischen Mönch sA ^hewelcher um das jähr 660. geschrieben, da er bereu» / p.alt war. Man hat von ihm kormulsrum kcslelisuwsbros (luos, welche zuerst Hieronymus BignonlUS "'sehe»-heraus gegeben , und zugleich mit anmerckungenVon eben diesem sukkors folgte an. 1666. eine vomv ^^,0cdition. Dieser tractat befindet sich auch in dem anvc 'der Lapitulsrium, welche Stephanus Baluzms hben, wobey er zugleich, seine noten hinzu gefM; jcvlo«e, bibl. äes klist. äs krause p. 26. I/o/a». mLeIZü. bist. litter. p. ,26. sch
* Marculus, das Haupt der Donatisten , weicyr ist
nem tobe von den Donatisten unter die zahl lyfcrgerechnet worden. , äs len
tilt. üb. III. «
St. Marcus, der Evangelist. Ob er wol emen^nahmen hat, soll er doch, nach des heil. Hleronym'^r PrAvon Jüdischen aus dem stamm Levi, und zwar vm ^rltcv^