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glichen linie Herstammenden eitern gebohren seyn. Nice-pyorus sagt, daß er Petri schwester söhn gewesen. Die Alten>leyen insgemein in den gedancken,baß er einer von den 70. Inn-ern gewesen. Epiphantus giebt vor, daß er sich mit unter^wenigen befunden, welchen die rede unsers Heylandes vonAM essen seines Arisches und von dem trincken seines blutes , so>kyr mißfallen, daß sie deswegen ihn verlassen; wiewol Mar,"is auf Petri zureden bald wieder auf den rechten weg gebrachtworden feyn soll. Allein, wenn dasjenige wahr ist, was derMrapolitanische Bischoff Papias berichtet, daß Marcus un-^cn.Heyland bey seinem leben niemals gehöret oder ihm nach-Uw'gt, so säget obige meynung von freyen stücken hinweg.Mimehr ist wahrscheinlich , daß er von dem H. Apostelj welcher auch, wie einige lichten, sein tauf-palhe ge-weien, zum glauben bekehret worden. Dieses ist gewiß , daßA stets auf seinen reifen um ihn gewesen , und halten einigeAwr, daß er sich von ihm für einen fchreiber gebrauchen las«. Naztanzenus meldet, daß er sein Evangelium zu Rom,/ncheö er bis daselbst hin geprcdiget, auf anhalten der in da-Mn gegenden sich aufhaltenden Christen, geschrieben habe.d-mebius berichtet, daß ihn Petrus in EgyPten gesandt habe,As Christenthum daselbst zu pssantzen, da er dann seinen vor-!Amsten sitz zu Alexandria genommen, und in dem werck desZCrrn grossen fortgang gehabt habe. Eusebius, Hieronymus,^^rvnius, und andere geben vor, daß diese neubekehrten diegenannten gewesen, welche von dem Philo in
mnem buch veL wegen ihrer frömmigkeit und
Acngen lcbens-art gerühmt werden. Einige wollen der Mönchs-Ursprung unter den Christen daher leiten. Allein dieWtzlrchx befchreibung des Philo zeiget gar klärlich an, daßgreine Christen zu verstehen, daher Cave mit gutem gründeIjMur hält, daß es eine Jüdische secte, und zwar vermuth»von den Essaern gewesen, welche ein einsames leben führ«, und zu solchem ende sich in gärten und Wäldern aufhielten,Mwol er dabey nicht läugnet, daß diese ihre lebens-art demmugeri Evangelisten einen guten eingang zur predigt des Evan-M mag gegeben, und ihre bekehrung erleichtert haben. Bistz'.vcr hatte Marcus in denen gegen morgen gelegenen gegen«Egypti das amt eines getreuen Evangelisten verrichtet,herauf wendete er sich , wo man ie seiner vorgegebenen mar«tAMschicht, an deren Wahrheit aber die gelehrteste , so Ca-^vlssche als Protestirende zweifeln, einigen glauben zuzustellenfanä westliche landschafften von Libyen , allwo er gleich-es mit grossem fegen gcprediget. So ist er wieder über. Armarica, Pentapolis und andere daherum gelegene barba»tes > abgöttische örter, allwo er ebenfalls das Reich GOt-di, Kündiget, zurück nach Alexandria gekommen, und hatget daselbst mit treuen Nachfolgern im Predig-amt verfor-i»' Allein um die österliche zeit, da des Egyptsschen abgottsrjfA"dls fest begangen worden, hatte das volck aus blindem^^chen adgott den heiligen Marcum unter währendemfäff.,''dlenst mit gemalt angefallen, ihn mit gebundenenI)en e ,)^ch die strassen der stadt bis an den Bucelus, einen ho-ya^/^sen nahe an der see, geschleppet, und sodann folgendehj.ssA", ein gefängnis gemorsten, da ihn GOtt mit einem"Mischen gesichte erquicket, und zu feinem leiden gestärcket.An Morgens hatten sie gleiche und noch ärgere graufamkeü ge-chn ausgeübet, bis sein fleisch von den deinen abgerisseny,yA>cn s und er unter ihren Händen seinen geist aufgegeben,jsissUU' sein cörper vollends verbrannt worden. Doch feinehe haben die gebeine samt der asche genommen, und Na-ben der Latte, allwo er zu predigen pflegte, ehrlich begra-be' Venetianer haben seine reliquien, wo man nurHe»"M„iß versichert seyn mögen, von Alexandria nachietzn . 2 uüt grosser solennität gebracht , allwo sie noch bisder grösten ehrerbietigkeit verehret werden., Wie siekltss... ")M zu ehren eine von den stattlichsten und prächtigstenPan-? don der welt zu Venedig erbauet, und ihn zum Schutz-des a" angenommen haben. Wegen der zeit seines matyr-ko-er g,"?d die stribenten nicht einig. Jrenäus behauptet, daßUnwA'N und Paulum überlebet habe. Es ist aber nichtitts m sthmilich, daß er gegen ansgang der regierung des Kay-scin L^onis dieses zeitliche gesegnet. Die Ursache, warum»e„«^?angclium V>m öftern das Evangelium St. Petri ge-gehzAvdorden, ist diese , weil er dasjenige, was er von Petrovjq, ss' darinnen treulich aufgezeichnet, und es ist merckwur«dechg^aß er Pctri, seines lehrmeifters, schweren fall mit son-es umständen bemerckot. Was die zeit anlanget, wenni^auv»! - ri worden, darinn stimmen die stribenten mitletzt- weht überein. St. Hieronymus giebt vor, daß dasdavon -lil dieses Evangelii, oder doch wenigstens ein stucku»d allen Griechischen exemplarien gemangelt habe,d'cht"nigen, als ob es mit den andern Evangelistenadex dMwmte, gantz und gar verworffen worden sey, zeigtUberxj,,-ch, wie alles mit den übrigen Evangelien gar wohl^cr Lai-?wwt. Ferner ist auch streitig, ob er es in Griechischer-Men , wsther spräche geschrieben habe. Was das letzte amUdevst^W bestärcken scheinet, ist eine zu ende der Syrischen^hiNcn Ug desselben beygefügte anmerckung. Die Venetianer?c>nd ' das Lateinische original, so mit ferner eigenenss'tch M,«eben worden, zu haben. Allein die buchstaden sind^ fast n.^.uge der zeit so bleich und dunckei worden, daß man
u'cht mehr lesen kam Sonsten wird ihm auch cme Li-
turgie fälschlich beygeleget. , sävsrs. brerss. lib. III.
0.1. t/em. b^pot^p. lib. VI. Assel-, lib. II. bild.
c. i;. Laxrai, ib. lib. III. c. zy. in komil. ;.
öc 86. in IVlsttb. Llre^s». äs Isriptor. escl. in kkilons^Li slibi;vita ipliur gpuä XrfLen. p. ?7- äs b-er.
Marter. 8. Mars. npuä 8ur. sä äism 2;. :,pr. Xosome». dlr-La^s»r«i. c?ave, bist. litier. <L untig. bpost.
O« Lr«, Kc.
St. Marcus , ein Papst von Rom gebürtig, sliccedirteSylvestro I. an. ;;6. saß aber auf dem Päpstlichen stuhl nur8. monate und 22. tage. Die seinen nahmen führende epistel anden Athanasium. und an die Egyprische Bischöffe, wird vonden Gelehrten für eine eingeschobene fchrist gehalten. Solltesie aber aufrichtig seyn, würde daraus erhellen, daß er einallgemeiner Bischoff heissen wollen. in vir. Lnntist
р. 2i. 8a^o»rrn, insnnsl. an. ;;6. lib. II. äs R.om,
Lontist s. 14. A« c?l-e»^. bist. kspat. p. 21.
Marcus, ein Ertz-Blfchoff zu Ephefo, wohnte an. 14;y.dem Lonoilio zu Florentz bey, allwo er die trennnng derGriechischen kirche wegen des ausgangs des H. Geistes von demSohn vertheidigte , und die Lateiner der ketzerey beschuldigte,weil sie behaupten, daß der H. Geist nicht allein von dem Vat.ter, sondern auch von dem Sohn ausgehe. Nachdem er wie-der zurück nach Cvnstantinopel gekommen, fand er überall beyden Griechen beyfall. Man hat von ihm wegen dieser fache 2.Episteln und Laxita LLlogibiLA. Leo äs xsrp. sonstecolsst Orient. <L Ossiäem. üb. III. s. i. L 2. , in
bist. ver-e unionis non verse. Keräe^L. bist. kapatus xeiioä. ;.§. 141. L'ar'e, bist. üttcrar.
Marcus, ein Diaconus der kirche zu Gaza, lebte zu endedes IV. und zu ansang des V. stes. schrieb anfangs bücher ab,und wurde darauf von dem Bischoff Porphyrio zu Gaza, wel-cher sich bey dem heiligen grabe aufhielt, in bleuste genommen.Gedachter Bischoff Porphyrius schickte ihn erstlich nach Thessa-lvnich, seine gülher den armen zum besten zu verkauffen, undhierauf an. zy8> nach Cvnstantinopel, bey dem Kayser Arca-dio um hülste wider die ungläubigen anzuhalten. Der heil.Johannes Chrysvftvmus, an welchen Marcus sich deswegenaddreßirte, trieb die fache bey dem Kayser mit gewöhnlichemeifer. Porphyrius gieng an. 4»-. selbst nach Cvnstantinopel,und wurde von Marco begleitet. Man hat von ihm Vstsmkorpb^n, bey dem Smiv auf den 26. fedr. darinn aber Meta«phrastes hin und wieder etwas eingerücket, c'arv, bist. brcer.
Marcus, ein Bischoff von Arethusa, war einer der vor«nehmsten Vertheidiger der Arianer. Er befand sich um das jähr;?2. auf dem Lonoilio 8bmienli, allwo er das glaubens-be-känntnis, so man damals heraus gab, auffetzte. Wie erdann auch nachgehends bey unterschiedenen gelegenheiten seineneifer für die Arianische religion bezeiget. Man sagt, daß erJulianum im anfange der regierung des Constantii aus der ge»fahr, die ihm bevorstund, errettet, aber unter feiner eigenenregierung eine schlechte belvhnung dafür bekommen. Denn alser noch unter dem Constantino einen prächtigen götzen-tempelhatte abbrechen und zerstören lassen, wurde er von Julians ver«dämmet, daß er ihn wiederum auffeine Unkosten sollte aufbauenlassen. Da nun solches unmöglich war, er auch ohnedem,wenn er die Mittel dazu gehabt hätte, es nicht würde habenthun köänen, weil dieses keinem Christen, viel weniger einemBischoff, geziemet, machte er sich, die gefahr zn vermeiden,mit der flucht davon. Da er aber erfuhr, wie die Christendieser fache halben sehr übel von den Heyden tractiret würden,kam er freywillig zurück, und stellte sich seinen feinden unter dieäugen. Diese ergriffen ihn alsobald , schlugen ihn erbärmlich,und schlepten ihn durch die gaffen. Beydes manns-undweibs-personen, ja die Ander selbst, wußten nicht, wie sie ihregrausamkeit genugsam wider ihn auslasten sollten , sintemalman ihm rmt kleinen stricken die ohren abschnitte, ihn in diehöhe warf, und gleichsam mit ihm wie mit einem ball spielte,ihn auch sonst sehr übel zurichtete. AIs er über und über ver-wundet war, gleichwol aber noch lebte, beschmierte man seinengantzen leid mit Honig, und hieng ihn in einem korbe in diehöhe, worauf er von den dienen und wefpen angefallen, und seinfleisch mit grossen schmertzen verzehrt wurde. Dieses trug er mitsolcher beständigkeit, daß er auch zu den umstehenden sagte, erwäre gleichwol nun erhaben, und sie als irdifch-gesinnete aufder erde, welches ein zeichen, was man an beyden theilen füreine belvhnung davon tragen würde. Worauf er seinen geistaufgab. Er wird dieser seiner beständigkeit halber gar sehr vondem Grcgvrio öl-MsiMno gerühmet, woraus einige schliesset»wollen, daß er sich vor ftinem ende noch von der Ariani-schen ketzerey bekehret habe. 6^e§. Na2,a«2. or»r. I. in Miz»num. , bitt. ecsles lib. II. s. 28. VoLSMeE, üb. V.
с. 10. , in snn»I. Lc.
Marcus, ein Einsiedler, lebte in dem IV. und ansang desV. ILL. und war unter den Nitriensischen Mönchen wegen seinerHeiligkeit in sonderbarem ansehen. Wie er dann wegen seinersanftmuth, Mäßigkeit, und andern lügenden gar sehr gerühmetwird. Die H. Schrift hat er so flerßlg gelesen, daß er das gan-tze alte und neue Testament memorier hersagen konnte. Manglaubt, daß er ein Egyptier von geburt gewesen sey. Er starb ineinem sehr hohen alter, und hat sehr viele schriften hinterlassen,davon zwar einige zweifeln, ob sie nicht vielmehr einem iüngern
Mar«