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Vierdter Theil. He - Mc.
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Obrigkeit einen tractat entgegen, unter dem titul : vskenlio

L 8mcsoimris optimseum 8iIv->äuLenIii!M in Xegotis3 L. VirZine nomsn Kader, Islkibus Vsrirare L^nsric^ts, worauf der streit an beyden feiten recht angieng, undMo! m»t ungemeiner Heftigkeit, als mit heraüsgebung vielerMiftenüber iZ. jähr geführet wurde; worauf beyde parteyenUmüthig auf die Coccejaner los giengen, als welche fowol dem^vetio als Maresto zuwider waren. Der fchrifren Maresti, diess beydes in Französischer und Lateinischer spräche heraus gege-ist eine gar grosse anzahl, darunter sonderlich zu mercken:.oile^ium ssksoloZieum live krsve 8Msma universte Ikeolo-) 8700963 verre Larkolisssgue llsÄrinse 6e Orariz L sn-^xiz tchuXttionibns; stoscieratum Lelgium Ortksüoxum, live^onkellionis Leclsüarum LelAisarum Lxegs68 ; Jokzons kspik-^rellirurs, live änimaüver6ons8 L /Innot3tisne8 HiKoric»I>3vicii8 Lloncielli ftibrum cis ^oksima kOpillä; stxorsiüs,rvs äs stxorsiliM Lider 6ngulgri8; Oillertstio Vksalo^ic» äs^'u <L Ilonore lasri IVIinillerii in Lscleiiis ldskormatis ; Liga^narisorum everka; stpiikola LntapoloAerica pro 87006! n;>-'an3Ü8 Loräracsnre ^uäisis cis Objects knsäelkioarioiM;.beoIoM« paciöeus , üve stissertZtio IkeolsAico cie 870006->uno <L fteeoneiliÄtions ksrtiurn in stslixioos äilstäsnrium ;"Mertsrio äs stnri - Lbriüo ii. Orotio oppolsta; Loncorciiauneor8 L Lori-Lkristu8 rsvelstu8 , itiäem eontrs H. Orvrium,und viele andere. U o>-v»,-r-

in rbearr. Benthems Holland, kirchen-und'chulen-stagt, k. II. e. 4. §. ;r. p-142. 5 egg.

. Marfee , ein kleiner ort, an den grentzen von Champagne,Me bey Lredan, gelegen, welcher durch eine fchlacht berühmtWorden, so den 6. jul. an. 1641. in selbiger gegend zwischen denMnzöstfchen trouppen unter dem Marschall von Chatillon, und"n trouppen des Grafen von Soiffons, vorgegangen , worin,ucn dieser das leben, jene aber das selb verlohren. Le -M/öx,^. c>e Loüi8XIII. liv.XLVIII.

^Itarforio, lat. sslarpkmiu8, wird eine gewisse verstüm-mle statue genennet, welche in einem von den Höfen des heu-tigen esxiwiii zu Rom zu sehen ist. Sie stellt einen alten mannwelcher mit dem ober-leibe nackend, und mit übereinanderWchlageuen füssen halb erhoben auf dem lincken arme ruhet,^bige stehen in den gedancken, daß Jupiter Lao-uM durch dle-p statue sey prästntirt worden, andere aber halten sie vor eineMir des Rheins, oder der bey Tcrni vorbeyfliessenden Nera,

§ er eines andern flusses. Den nahmen deriviren einige vonwem ort zu Rom, IVIarr^ storum genannt, allwo diese statue?stangs gestanden haben soll. Bey den Satyrischen einfüllenft' ^ftaliäner wird insgemein Marforio mit Pasquino redendMftührt, welches vielleicht daher kommt, daß man einigeElften, deren Verfasser unbekannter weise andere haben anste-ini wollen, an diese statue, da sie noch an einem offenen ortefanden, eben sowol als an des Pasqnini stine, hat anzuheften

"Mn. -I? lettrs 26. sie III. p. 70.

* Marctalirha, (Aaron) ein gelehrter I.ude, gebohren an.lehrte anfangs in den synagogen in Polen, trat hernachf' M'iden zur Reformtrten religion über, und ward zu Franck-M an der Oder krokellor der Jüdischen alterthümmer, hieltkan der zeit zu Berlin, Hannover und in Halle auf«. be-ssMe sich endlich an. 1712. in Hamburg zur Lutherischenvre, wurde aber, als er solche wieder zu verlassen vorqenom-böi?' Md stin altes Judenthum ergreiffen wollte, zu Coppen-xMn ms Zuchthaus gethan, darinn er vor einiger zeit gestorben.oiMb schriften sind : I.) fN!"I-V i. e. OKIacis ggro-

o, .'' gL ?assior>ibu8 Lbrilli, ex Lst LIII. in Lateinischer

, Franckfurt an der Oder 1706. in 4. Berlin 1706. in 4.>70. M4. 2.) l—b. e. Dillsrtatio clevere

wcbtoriz ex "stur Lbolebe lVIisebparb eum not!8 ,, in fol.^.'Tlne Lateinische Übersetzung und anmerckimgen über den^» Mudischen tractat Lkagiga, mit Jarchii Lommemsr.; rn-4.) IMimtione.8 <is Likro Leg!», ex Lur störe Den.ÜMeptew tzuMiones cls Xegno^L OKeio Lbritti 36 lolvsn-

7 "' propolitN L lolurce. 60 Kern der Christlichen Lehre.

ä>wataiione8 LabbülittieL in Omtiansm voiiiimegm. 8-,)sw"owtions8 in vsria 8cripturL Loca, die aus den Talmudi-M,, ^!"d Rabbinischen schriften zusammen gelesen, y.) LngeliTeinc-^ Dlvina ?ersonLliM8 L Inearnsüs äemonstraM , inVv>, Drache, Lüneburg i?l6. in 4. Ausser diesen sindsch^jstwn noch folgende Lommentatione8, meistens in Hand-tc,8. besindlich: 1.) 1r. cie Olylierio 88. strinitstt8 rriparti-^46 2-) kLrgpbrast8 ksbkimca I. Lpistolie stoannir eum ani-MMrllonibu8; ;.) 8pieilegium variaeum Observatorium in

sc b,^!chw ex stuci-eorum scripti8 ; 4. > äe fteligione Lkrillisna^ ^ 8eriptura <L üntiquitats stuäaiea ; ;0 HsgulLXXXII. eum k>nnot3tionibu8; 6.) Verbs Librr80 ^ ^ot>8 ; 7O Verbs lkbarkaneU in stonsm eum nstis;

l-mg '"Vsteris stubilLi; y.) Lonfsllis Liciei cle OrtnoäaxmstgM->norum; 10.1 Verbs psrti8 Libri ^ )Ver-

»ebr. IV stebucire Lssv. /'«//?-''. amwmt. pkr-

p. ^olum. I. n. 212. L vol. II. p. 87. bibl. Hekr. ?. I.

K k.III. p 77. ö- k. IV.P. 77;. .

sch»,,Ä8an, soll der nähme zweyer von den alten Brftanni->nss'j bnlgei> gewesen seyn. Der erste, dessen regrerung man^eir 'ahr der weit z 16y. setzt, wird vor einen enckel des Komgs' ^.°st d^^u kochter 1 Gonoril, einer gemahlin Maglaum,"Istor. /.ecriE Theil»

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Hertzvgs von Albania, ausgegeben. Derselbe soll erstlich seinerMutter schwester, Cordeilla, von dem throne gestoßen, und her-nach der andern schwester, Regans, söhn, Cunedaginm, um sei-nen anlheil an dem groß-vätterlichen Reiche zu bringen getrach.tet, hierüber aber Cron und leben verlohren haben. Mansagt, daß die Grafschafft Glamorganshtre, in dem FürstenchumWales, ihren nahmen von diesem Könige bekommen. Der an-dere soll ein söhn des Königs Archigalli gewesen, und um daSjähr der weit 5720. aus den thron gestiegen seyn, auf welchemer sich sehr löblich verhalten.

bist. st Lngl. boost I. Lritan.

St. Marczarelhä, eine gottsförchtige Christliche Dame ausKlein-.Asien. Ihr vatter Aedesius war ein Heydnischer Priesterzu Antiochien in Pisidien, und wollte mit grossem eifer seinetochter in der Heydnischen abgötterey auferzogen wissen, dessenungeachtet bekannte sich dieselbe zu der Christlichen religion.Der ungläubige vatter unterließ nichts, was sie davon abbrin-gen möchte. Er ließ ihr bauren-kleider machen, und schickte siedamit auf das seid, der schweine zu hüten. Allein ihre stand-hafftigkeit war viel zu groß, als daß sie hierduch hätte wanckel-müchig werden sollen. In solchem zustande traf sie einsmalsOlibrius, ein General von der armee des Kaysers Aureliani,an ; weil sie nun sehr schön war, und mitten unter den bauren-kleidern etwas ungemeines hervor leuchten ließ, führte er siemit nach Antiochien, allwo ihr mit Versprechungen und dräuun-gen wegen der Christlichen religion, sehr hart zugesetzet wurde.Man mochte aber thun, was man wollte, und sie auf das aller«ärgste martern , so konnte man doch keine zaghafftigkeit bey ihrverspüren. Derohalben wurde ihr um das jähr 27;. den 2s.jul. der köpf abgeschlagen. Als die Franzosen an. iay8. An-tiochien einnahmen, liessen sie derselben reliquien nach Franck«reich überführen. Doch ist die erzehlung von dieser weibs-per-son mit vielen fabeln vermischet, und beruhet durchaus auf garschlechtem gründe. S-Ek. /VrE cte *

Römische Räyserin r

* Margaretha Theresia, war eine rochter Philipp, IV. Kö-

nigs in Svanien, und Mariä Annä, welche des Kaysers Fer»dinandi III. tochter war. Die Infantil, Margaretha ward mitPäpstlicher dispensation an. 1666. an ihrer mutier bruder, denKayser Leopold, vermählt, und führte mit demselben eine sehrvergnügte ehe, indem er, um ihr gefälligkeit zu erweisen, vie-les gelb aufwendete, und der Wienerische Hof niemals präch-tiger als damals erfunden worden. Sie liebte ihn mit grosserZärtlichkeit; die ehe aber dauerte nicht länger als bis an. 167;.in welchem sie am y. jenner, oder wie andere melden, am n.mertz gestorben, nachdem sie die gantze kranckheit über viel ge-lassenheit und stanbhafftigkeit bezeigt, und den Fürsten von Lob-kowitz zur treue gegen den Kayser so nachdrücklich vermahnetgehabt, daß sich derselbe der thränen nicht enthalten können.Der Kayser war über ihr absterben um so viel mehr betrübt,weil man bey der öfnung ihres corpers fand, daß sie mit einemPrintzen von vier monat schwanger gegangen. Sonst ist vonihr zu mercken, daß sie an. 1669. nachdem sie von einer kranck-heit genesen, den Kayser vermocht, daß er die Juden aus Wienund Oesterreich vertrieben. IM. Leopoläi. Rinck,

lebe» Kays. Leopold!.

Königinnen in Dänemarck, Schweden und

Norwegen:

* Margaretha, Königin in Dänemarck, und eine Printzes-sin aus dem Hause Pommern, welche sich mit dem Könige Chri-stoph in Dänemarck vermahlte, und demselben eine» sohn,Erich,und eine tochter, Mathildis genannt, zeugte. Als ihr ge-mäht gestorben , so nahm sie, weil ihr söhn Erich VII. erst ic>.jähr alt war, die Verwaltung des regiments über sich. Siewar eine geschickte Fürstin, welche die unruhigen gemüther imReiche zu befriedigen suchte. Als die Grafen von Holstein inSüd-Jütland einfielen , und alles mit feuer und schwerdt ver,heereten, so nahm sie ihre zustacht zu ihrem schwieqcr - söhne,dem Marggrafen von Brandenburg , und ließ hierauf an.1260. ihren söhn > der numnehro 11. jähr all war , zumKönige cröncn. Erich, Adels, des Königs in Dänemarck söhn,forderte ihr das Hertzogthum Schleßwig, als das erb - gnthseines druders , welcher ohne kindcr verstorben war, ab; wor-auf die Königin zur antwort ertheilte, wie sie beyderseits da-durch , daß sie sich zu den feinden des Reichs geschlagen , unddasselbe feindlich angeariffen , ihr recht gäntzllch verlohren hät-ten. Indessen wäre sie gleichwol bereit, ihm dieses Hertzog-thum auf die art, wie es stine Voreltern besessen, nemlich,nicht als ein erb-guth, sondern als eine wohlthat des Fürsten ,zu verleihen. Erich aber war hiermit nicht zufrieden, sondernfiel in Schleßwig ein, und bemachtmte sich des landes ohnegrosse mühe. Hierauf begab sich die Komgm nebst ihrem söhnean der spive einer armee dahm; sie ward aber durch die treu-lostqkeit eines Generals , welcher sie mttten m der fchlacht ver-ließ' geschlagen, und nebst dem Hingen Könige gefangen. AlleinAlbert , Hertzog von Braunschweig , machte sie auf ihr ansu-chen , nach der eroberung Plon m Holstein, wieder los , davorsie ihm an. 1262. so lange die gefangenschafft ihres sohns dan-ken würde, die vcrwaltunq des regiments übergab. Sie be,kam die verräther, welche sie in dem treffen so schändlich ver-

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