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chender parder mit flecken unterschiedener färbe, und einerblauen Hertzoglichen crone um den hals, welcher aus demmaule und ohren feuer speyet, auf der lincken feite ein silber-ner löwe mit einer Hertzoglichen crone um den hals ; und dasI^mbolum des wapens ist: Oi»L js lervirsi , von welchen daserstere ein all Französisches Wort ist, und so viel als jsmais be-deutet. k/Är>.
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Marschall. (Herren von) Dieses edle und uralte ge-schlecht/ welchem ihro letzt-verstorbene Königliche Majestät inPreussen bereits im 1717. jähre die rechte und würdige vorzügedes in dero landen eingesessenen Stifts-und RittermäßigenAdels, fernes anderwärkig erwiesenen allerthums halber, bey-geleget , führet seinen Ursprung aus dem Königreiche Schott-land her, allwo es schon in dem erlften und vorhergegangenenjahrhunderten in rühm und ansehen gewesen. In den neuenzelten aber ist es erst durch einen absprößling in die Königlich-Preußische lande verpflantzet worden, da es durch der nachkom-men eigene Verdienste neuen glantz und ehre empfangen, undhaben alle die übrigen geschlechter derer Marschalle m Fran-cken, im Hennebergischen, rn Thüringen und in Meissen ins-gesamt mit diesem Schottländlschen geschlechte, dem Ursprungund der abstammung nach, nicht die geringste gemein-oder ver-wandtschafft, wie sowol aus den besondern veynahmen von ih-ren stamm-häusern, als insonderheit aus den gantz unter-schiedenen wapen, welche mit diesen nicht überernkommen, of-fenbar erscheinet. Nicht weniger unterscheidet sich auch diesesSchottische von denen von Marschall, welche sich in Engel-land gegenwärtig befinden. Was den nahmen dieses gc-schlechts anbetrift, so wird solcher eigentlich in der Schottlan-bischen spräche Marishall geschrieben, nach Teutscher Mund-art aber ist er in Marschall verändert worden, und rühret vonbemReichs-Erb-Marschall-amteher, welches diese edle familieM «Schottland in alten zeiten bekleidet hat, wie denn bekanntlst , daß dergleichen annehm-und entlehnung des geschlechts-uahmens von den erb - amtern, welche auf adelichen familienSchafftet und fortgepflantzet worden , in vorigen zetten gemeingewesen sey. Von den adelichen geschlechter« in Schottland ,sagt Hector Boethius in seiner Kllkona Lwcitorum, üb. XII.k- 2? 6. daß seit den zeiten KönigsMilcolumdl oderMalcolmi III.welcher im eilften jahrhundert regieret, und an seinem Hofeble Erb-Marschall - Erb-Cämmerer - Erb-Schencken-und Erb-Truchsessen - ämter eingeführet hat, viele derselben ihre ge-schlechts-nahmen von solchen erd-ämtern angenommen, undauf ihre nachkommen fortgesetzet. Da nun, nach dem von derSchottischen Herolds-Cammer ertheilten älplomars, aus au-thentischen in dem Archiv gedachter Herolds - Lämmer aufbe-haltenen Nachrichten und alaubens-würdigen einheimischen fcri-benten erweislich ist, daß kein ander geschlecht als dieses, dasErb-Marschall-amt in Schottland verwaltet habe, so kan al-lerdings mit gutem gründe behauptet werden, daß dieses schonunter gedachtem Malcolmo lll. welcher vorhin erwehnter mäs-ten im eilften jahrhundert regieret hat, solches erb-amt über-,kommen, auch daher den geschlechts - nahmen angenommen,Und fortgeführet habe. Wenn denn nun ferner bekannt, undvon berühmten geschicht-schrelbern dargelhan worden ist, daßUtemand, als keuche von geburt, und alter adelichen abkunftru dergleichen erb-ämtern' gelanget seyn, so kan man sicher'chliessen, daß dieses geschlecht schon vor den zeiten Malcolmi III.within im io.jahrhünderte, auch wohl noch weiter zurück inSchottland, wiewol unter einem andern nahmen, floriret habe.Unter der regierung des Schottischen Königs Wilhelms, der imzwölften und dreyzehenden jahrhunderte gelebet, ist, altenMisten und Urkunden zu folge, Philipp Marschall in Schott,wnd gewesen , und unter dem nachfolgenden Könige Alexan-der II. haben sich Heinrich und Daniel von Marschall bekanntgemacht, deren in den Urkunden selbiger zeit mehrmalen erweh-!'ung geschiehet. Selbst das wapen dieses geschlechts beweijctReffen ansehen und alterthum. Es führet in einem silbernen selbe«in blaues schwartz-bordirteö Andreas-creutz, und m leinen rech-nn' lincken und untersten ecken drey abgebrochene saurampfs-Utter natürlicher färbe, einen standes-maßigen , offenen gero-en Helm, und über ein darauf befindliches grünes klee-blal,ein-in fliegenden bände das lxmbolum 5 'sMper viresLic vir-^'Dergleichen wahlfprüche, nach dem heroidischen gebrauche^Cngellander und Schottländer, sich nur der alte und vor-Adej bedienen darf, wie solches von Thomas Wuttonaa R. Null in ihren zu Londen 1727. und 1729. heraus ge-A^nen schriften, auch durch die in Dithmars bistorm Orll!-llguestris äestalnsosich befindende wapen bestätiget wird.
Nachrichten von dem ansehen und alterthum dlejes»i. w^Ats können nachgesehen werden in dem buche, das denführet : Tbsksersgs ok6reat örirain und den Aemoirsassairs ofdrestLricain, p. 8. ^80. 2^4. ;2l.ja?'179- auch in der Groß-Britannischen Historie, deren tttul
I, kbe Lritisb Oomponctium, or , Üuciiments or Ilonour,
M^'Es hat sich aber das Schottländifche geschlecht derer vonzp^Aall in verschiedene ltmen oder geschlechts - Häuser dererdn« Aalle von Keit, von Eslemont, von Lochwardl, undZUIlothoderick, abgetheilet. 1.) Die linie derer Kett von1?kar,chall hat das Erb - Marschallen - amt gefuhrec, und lst"n dem Könige in Schottland, Iacobo II. im ,ahr »458. m denMemstand erhoben worden., auch bis zu den reiten des Kö-
nigs von Groß-Brrtannien, George I. in ihrem flor geblieben.Unter dessen regierung aber hat Georg Graf von Marschall, alsein anhänger des Prätendenten, oder sogenannten Ritters vonSt. George, durch einen ausspruch des Parlements im jähr171;. die würde des Erb-Marschall-amks verlohren; stehet aberanjetzo (an. 1740.) als General-Lieutenant in Spanischen, unddessen bruder Jacob ebenfalls als General-Lieutenant in Rußi-schen drensten. 2.) Die linie derer Marschalle von Eslemont,hat in der Grafschafft Aderdeen lange zeit floriret, ist aber bisauf eine weibliche erbin ausgestvrben ; welche sich in das ge-schlecht derer Cheyne von Inverugie verheuralhet, und einestamm-mutter vieler berühmten Schottischen familien wordenist. ;.) Derer Marschalle aus dem Hause Lochwardt in derGrafschafft Jeviotia geschiehet Meldung in einem alten älplo-msce, worinn der im iz. jahrhundert regierende König inSchottland, David II. die von Michael von Marschall gesche-hene resignatton seiner lande von Lochwardt auf Wilhelm vonDuglas von Laudonia bestätiget hat. 4.) Das berühmtestedieser geschlechts-häuser ist das in dem westlichen theile vonSchottland, in der Graf-und freyen Herrschafft von Remfrewflorirende Haus derer Marschalle von Clothoberick, welches ausder vorhin erwehnten brancüe derer Marschalle von Eslemontentsprossen ist. Gilbert von Marschall, ein bruder und erbedes Hauptmanns von Eslemont, begab sich in das westlichetheil von Schottland, vermählte sich daselbst, durch Vermitte-lung des Land-Truchsessen und Herrn von Remfrew, mit ei-ner erb-tochter aus dem sehr alten adelichen geschlechte derervon Clothoberick, und nahm mit den erheuratheten güthern zu-gleich den nahmen Clothoberick an. Die nachkommen dersel-ben sind von vielen jahrhunderten her in grossem ansehen ge-wesen, und haben sich jederzeit mit den ersten und vornehmstengcschlechtern, und diese wiederum mit jenen, verheuralhet. Wiedann unter der regierung Jacobilll. der Ritter Thomas Sem-ple von Clictstoun, stamm-vatter des geschlechts derer von Sem-ple, eine tochter aus dem Hause derer Marschalle von Clvthode-rick zur gemahlin gehabt. Joh. Marschall von Clothoberickhat in der bey Flodenhill zwischen den Schotten und Engellän.dern an. c;i;. vorgefallenen merckwürdigen Wacht vor seinvaiteriand tapfer gestritten, und zugleich mit dem König Ia-cobo IV. das leben eingedüsset. Seine gemahlin war aus demgejchlechte derer «semple von Fulwood in der Grafschafft Rem-frew, mit welcher er gezeuget hat einen söhn und erben, GilbertMarschall von Clothoberick, welcher unter Iacobt V. regierungPräsident der justitz gewesen, und Iohannam, Davids Barclayvon Ladyland aus der Vicomterey von Air tochter, zur ehegehabt. Deren söhn und erbe war Johann Marschall vonClothoberick, welcher mit seiner gemahlin Catharina, JohannCochran von Cochran tochter, gezeuget hat, Alexander Mar-schall von Clothoverick, der sich mit Johanna Glen verheura-thet, einer tochter Jacob Glen von Barr und Christiane, Ja-cob Hamiltons von Mvodhall tochter. Deren beyder söhn,Alexander Marschall von Clothoberick, hat zur gemahlin ge-habt Margarethen Semple, Andreas Semple von Brunts-holl, Herrn von Semple, tochter, deren vätterliche groß - mut-ter , Jsabella Hamilton , Jacobs Grafen von Arran tochter;der mütterliche groß-vatter aberGeorgStirling von Craig Bar-net, und die mütterliche groß-mutter Margaretha Parck, Wil-helms tochter, gewesen ist. Diese hat erwehnten» ihrein ge-mäht gebohren, Johann Marschall von Clothoberick, der mitHelena Rapier von Kilmahew, einer tochter Johann RapierGräfin von Glencairn, und Susannä Cuningham, verheura«thet gewesen. Der vätterliche groß - vatter dieser letzter« warPeter Rapier von Kilmahew, die vätterliche groß-mutter Ja-neka Cuningham von Drumguhaßle; der erste vätterliche ältcr-vatter , Robert Rapier von Kilmahew; die erste vätterliche äl-ter-mutter, Jsabella Maxwell , des George Maxwell tochter;der mütterliche groß-vatter, Wilhelm Graf von Glencairn;die mütterliche groß-mutter Joneta Gordon, Jacob Gordonsvon Lochenvar tochter; der mütterliche erste älter-vatter, Ale-xander Graf von Glencairn, die erste alter - Mutter JohannaHamilton, tochter Jacobs Grafen von Arran, dessen Nachfol-ger der Hertzog von Hamilton gewesen; der andere älter-vatter,Jacob Gordon von Lochenvar, Graf von Kenmure, die an-dere alter-mrttter, Margaretha Crichton von Kilputrick. AuSobgedachter Johannis von Marschall ehe mit Helena Rapierist entsprossen: Andreas von Marschall, welcher sich in seinerjugend, als ein Ladet der familie mit einem aus dem wohlbe-kannten geschlechte derer von Ramsay aus Schottland nach Kö-nigsberg in Preussen begeben, auch daselbst verstorben ist, undzur ehe gehabt hat Margarethen von Zuylen, aus dem ural-ten Niederländischen geschlechte derer von Zuylen , und zwarvon der linie von Nvvelt, (inmassen dieses geschlecht, welchessich mit der zeit in acht annoch blühende Häuser derer von,Zuyslen, von Natewifth, von Nyvelt, von der Haar, von Dra«ckenborgh, von Blascnborgh, von Herdenbergh, und von Her-meln, ausgebreitet hat, und insonderheit die von der Nyvelti-schen linie, unter den ersten des Rttter - standes »,»der provintzUtrecht sich Herfür gethan, und zu den Rttter-tägen mit be-rußen worden, auch die wichtigsten ehren - ämter in besagterprovintz bekleidet haben, und mit den vornehmsten adelichenqefchlechtcrn, zu folge der regtster und placat - bücher der stadtund provintz Utrecht, jederzeit verbunden gewesen. Aus der-selben ehe aber mit Andreas von Marschall, ist gebohren Sa,
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