6ü
Kamen der Orte.
Mittlere
Breite.
Länge
in
Toiacn.
Arbury Hill
—• Clifton
52°
50'
20",ß
57016,7
Blenheim
— Clifton
52
38
59, 7
57020,2
— Clifton
52
28
5, 6
57043,6
Dunnose
— Clifton
52
2
19, 9
57069,8
Arbury Hill
— Greenwich
5 t
51
3, 9
57095,2
Dunnose
— Arbury Hill
51
25
18, 2
57108,9
Blenheim
— Dunnose
51
13
48, 1
57134,1
Dunnose
51
2
53, 9
57108,2
Es folgt hieraus als merkwürdiges Resultat eine Aequa-torial-Abplattung von weswegen Mudgc 1 ) örtlicho
Ablenkungen des Blcilothes als Ursache der Fehler ansah,und v. Lindenau nach gleicher Vermuthung sich zudemSchlüsse berechtigt glaubte, dafs Gradmessungen überhauptzur Bestimmung der Gestalt der Erde nicht geeignet seyen.Rodriguez 2 ) ist entgegengesetzter Meinung, und glaubtdurch einige Verbesserungen der gefundenen Polhohen dieEnglische Gradmessung mit den übrigen zu vereinigen,was allerdings alsdann möglich ist, wenn man die dort ge*fundene mittlere Grüfse eines Grades nimmt; allein dieeinzelnen Grade unter sich verglichen geben keine mit dermöglichen und wiiklichen Erdgestalt übereinstimmendeAbplattung.
Bohne nberger 3 ) entwickelt aus den Eigenschaften derEllipse eine einfache und leicht anwendbare Formel, umaus den gemessenen Graden die Abplattung der Erde z ufinden. Ileifst nämlich der halbe Durchmesser = a, die
halbe Axe = b, eine elliptische Krümmung der Meridiane
a «_J,2
in voraus angenommen; wird ferner ——— = e 2 g e '
setzt, und der halbe Parameter der grofsen Axe = p, dieNormale = n genannt, so ist
n * = _ p!_
l_e 2 sin. 2 lat.
,) Phil. Trans. 1803. II.a) Phil. Tran«. 1812. p. 321.31 Astronomie p. 196-