U. Phys ische Geographie.
§. 22 8 .
T)ei der Untersuchung der physischen Beschaf-fenheit der Erdkugel , kommt vorzüglich die Fragedie Dichtigkeit derselben in Betrachtung. Schon<W Nat ur der Sache nach kann diese nicht überallS'eichförmig seyn , allein die Versuche ergeben eineVerwartet grolse Abweichung von einer durebgehendsS'eichförmigen Dichtigkeit , beweisen aber mit derTheorie übereinstimmend, dafs dieselbe nach der°berl]äche h in geringer seyn mufs. Indem die An-sehung aller Materie eigenthiimlich und der Masseü “'ect, dem Quadrate der Entfernung aber umgekehrtl )r nportional ist, so läfst sich bei der bekannten Grölse^ ei ' Erdkugel durch die Vergleichung ihrer Anziehung,ri 't den jenigen, welche andere Körper ausüben, ihre'‘PecilEcho Dichtigkeit durch feine Versuche auflindeu.setzt sie in sehr genähertem YVerthe = 4,72.
Wenn die Erde gleichförmig dicht wäre, so müfste ihreAbplattung nach Newton’s Berechnung der Schwungkraft
== —— seyn (s. §.2170- Dieses stimmt aber weder mit
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«en Gradmessungen, noch mit den Längen des Secunden-fendels, noch mit den Ungleichheiten der Mondsbewegungliberein, und die Erde kann daher nicht als ein gleichförmig'lichter Körper angesehen werden. Da sich bei gteich-, 'iälsiger Dichtigkeit der Erde der halbe Durchmesser