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dal’s; Gic Erdltrusto ursprünglich eine ungleich höhereTemperatur gehabt habe, als gegenwärtig 1 ). Hierfürbeweiset die neuerdings aus zahlreichen Beobachtungenhervorgehendc Thalsachc, dafs die Temperatur nach demInnern der Erde zu wächst, und bei einer fortdauernden,dieser proportionalen Zunahme in nicht gar grofser Tiefebis zur Glühhitze steigen müfstc. Dieser merliwürdigc SatzWurde zuerst durch v. Saussure 2 ) als Hypothese aufge-stellt, dann d urch 1)’A ubuisson 3 ) und. insbesonderedurch v. Trebra 4 ) bestätigt. Seitdem sind eine MengeBeobachtungen hierüber durch Gcnsannc in den MinenVon Giromagny bei Befort 5 ), durch Thomas Lean indenen von Cornwallis 6 ), durch l'orbes und Fox 7 ),durch Fantonetti in den Minen von Petarena 8 ), durchV. Humboldt in den Minen von Ncuspanien 9 ), durchBordier in den Minen zu I.itry, Decise und Carmeaux 10 * )"nd andere gemacht, aus denen, ungeachtet der Einwen-dungen von Moyle“), fast mit Gewifsheit folgt, dafs dasInnere der Erde noch jetzt Glühhitze habe l2 ). NachWelchem Gesetze jedoch die Temperatur nach Innen
0 Zur Bestimmung, wo diese Wärme geblieben sey, fehlen alleerforderliche Thatsachcn, und sic fällt daher in das Gebiet derblofscn Hypothesen. Wollte man annehmen, dafs das dem Erd-bälle anscheinend nicht nothwendig zugehörige Wasser, soferncs nach hoher Wahrscheinlichkeit dem eigentlichen Erdkernefehlt, 'später zur glühenden Erdmasse gekommen sey, und dieIlildung der Gase und den Ursprung der Vegetation bedingthabe, so wäre hiernach die Erklärung leicht,
a ) Voyages. §. 1088.
3) Traitc de Geognosie. I. Hl. Annal. des Mincs. T. XIII.
4 ) Mon. Cor. IX. 310. Geogr. Ephein. XL1X. 133. Journ. dePliys. LX1I. 413.
5) Annal. de Cliim. et Pliys. XIII. 184.
®) Ebendas, p. 200. Journ. de Pliys, LXXXVII. I.
l) Phil. Mag. 1820. Octob. Annal. of Phil. 1822. Deccmb. p. 410:1823. Jan. p. 43.
Brugnatelli Giornalc. 1821. p. 457.
0) Annal. Cliim. et Pliys XIII. 181.
*°) Essay sur la temperature de l’Jntcricur de la Tcrre. Paris 1827.Vergl. Annal. des Mincs. I)eux. Ser. T. II. p. 58. Mit Anm.von Kämtz in Schweigg. Journ. LII. p. 265.
>') Annal. of Phil. 1822: Apr. p. 308.
,a ) Cordier a. a. O. ist hierüber am vollständigsten, seine daraufgegründeten geologischen Hypothesen sind aber mit anerkanntenphysikalischen Gesetzen groi'seutheils gänzlich unvereinbar.