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zunchme, nn<l in welcher Tiefe daher die Glühhitzeanfange, Iiann wegen vielfacher Nebenbedingungen aus denbis jetzt bekannten Beobachtungen nicht mit Sicherheit aut'gefunden werden.
§. 231 .
Die Temperaturen auf der Oberfläche der Er^ ckommen im Ganzen mit den Graden der Breite übereil’’weil die Erwärmung eine Folge der Sounenstrahlc"ist, welche so viel wirksamer sind, je gerader sic auf'fallen. Eine vorzügliche Bedingung ist aufserdem d |eErhebung des jedesmaligen Ortes über dieMeeresfläcl’Ciindem die Wärme nach oben abnimmt, und das Erd'ellipsoid durch ein noch mehr excentrisches Ellipsoid*welches die Grenze des ewigen Schnees bildet, ui’ddiesseits der Pole in die Oberfläche der Erde cih"schneidet, umgeben ist. Indefs hat man zugleich di ,:südliche Halbkugel viel kälter gefunden als die uöt'd'liehe, und America steht hinsichtlich der Wäri’ lCsowohl Asien, als vorzüglich Europa weit nach.
Die Wärme über der Erde ist eine Folge hauptsächlichder den Erdboden treffenden Sonnenstrahlen, demnächstder Luftströmungen, dann der Ilydrometeore und cndh ® 1der einmal vorhandenen , nicht momentan schwindende"Erwärmung, deren Weclisel sehr durch die Verdampfungdes Wassers bedingt wird. Alle diese Ursachen kouii' ie "aber sämmtlich auf die durch die Sonnenstrahlen i" de’Oberfläche der Erde erregte, der berührenden Luft mdg*;'theilte, zur Verdampfung des Wassers verwandte, undj'"
dem Wasserdampfe zugleich aul'slcigende Wärme zur
lief"
’ - .s folgt hieraus also, dafs die Oberfläche des Erdbodens»len Sonnenstrahlen ausgesetzt, wärmer ist als die sie beru
Es
den Sonnenstrahlen ausgesetzt, _ _
rende Luft, stets im Schatten betindlich, aber meistens b fcdeutend kälter. Nach Wahlenberg 1 ) fällt unter mittlere”Breiten die mittlere Temperatur des Bodens mit der mittl cl ’® nder Luft zusammen, von hieran aber ist nach Norden h*
i) De vegetatione ct climate in Helvetia, p. LXXXIV.