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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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|in Scandinävischcn Norden reicht 1) die Fichte, nachdcrlj8le vorher ein verkrüppeltes Ansehen angenommen, bis3208 F. unter die Schneegrenze. Zugleich mit ihr hören*‘«JSa cinnamomca F.hrh., convallaria bifolia u. ä. aufj2) Die Kiefer, obgleich im verkrüppelten Zustande, mitNiedrigem Stämme und dicken, breiten Zweigen, reichthöher hinauf. Auf ihrer Grenze reift die Heidelbeere nicht•'lehr, und etwas unter ihr reift kein li jrn, bis etwa 3000F.'»nter der Schneegrenze. Kartoffeln lind Hüben werdennoch grofs genug, Uni den Anbau z.U belohnen, bis 2600F.‘u, Uer derselben. 3) Birken, welche imihör mehr verkrüp-pelt werden , so dafs sie endlich nur noch mannshoch blei-h c n. machen die lezte Holzart aus, und reichen Bis 2000 F.'

Früher, als sie, höröti sörbus au-welclioin gröfscren Höhen ohne Frucht ist, erica'

a.

Ul| tor der Schneegrenze.

Cu päriä

v *dgaris, rubus arcticus stcrilis, äcoiiitum lycoctotiurri ti. u.? u h Der Alpenlachs reicht bis in' diese Region, und mi^*01 hören die Fische auf. 4) Höher findet tiian an Wasser»'nnen und Bächen noch salix glaücä lind zerstreute Büschev °o salix hästata, die illulfebeere reift hier, und an spiini-8 e n Orten wächst veronica älpina, violä biilora u. a. Dieses’**1 die Höhe der Schneehoppe, 1400 F.' unter der Schnee-ß'cnze. 5) Weiter reicht kein Busch, denn salix länata^•’-’d am Wasser blofs eine File hoch 1 , betula" nana kriechtder Erde, es reift die Rauschbeere (empetrüm nigi iini)’1 Vorzüglicher Güte, und höher gehen die Happen nichtihren Zöllen. Die Region reicht bis S00 F. unter derohneegrcnzc. 6) lieber derselben bleiben einzelne Schnee-L ‘oke beständig liegen, sonnige Stellen haben unter andernjwotiana tenelfa und nivabs, carnpanula unillofa j schattige‘•ogen pedicularis hirsuta und flammeaV Sie reicht bis'j"" F. unter der Schneegrenze. 1 ) Ganz bis an diese, ^tere reichen an einigen sonnigen Fteclien Saxifraga','"unculus glaeialis, iuncus cinvalus, sileiie acaulis. Die-'1 Begion gleicht Spitzbergens Rliniä an der Seellüsteotce 80° u„,i Novaia Sernlia. 8) Selbst über der Scbnee-o. e, ize bis . r )00 F. wachsen in schneefreien Felsensprüngen"Zeine Pflanzen von ranunculus glaeialis. Noch' hoher*d der Schnee nur selten feucht, an Felsenwänden wach-,) 11 oinige lichcncs mnhilicati u. a. und die Schhecanimer isl

das*ber«16

einzige

lebende Geschöpf dieser Region bis 2Q0f/ F,der Schneegrenze,’ womit zugleich alles Ldb'öh undY e S el ation endet.

Bezieh ung des klimatischen Einflusses auf die F.rZeügun

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