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Eine vollständige, genaue und zugleich systematischeClassilicirung der verschiedenen Gebirgsarten ist schwierig.Ohne dieses zu beabsichtigen unterscheidet inan die gewiisund vielleicht nicht vulcanischen von denjenigen, welchegewifs und höchst wahrscheinlich der Einwirkung derHitze ihre gegenwärtige Beschaffenheit verdanken. Dieersteren werden meistens in vier Classen gctheilt.
1) Die Gebirgsarten der ersteh Formation oder Urge-birgsarten. Darunter gehört vorzüglich Granit, welcher•neistens in regellos geformten Massen, mitunter aber ge-dichtet, zuweilen neben andern Gebirgsarten , aber nurSe lten über ihnen liegend vorkommt, in welchem FalleUtan auf eine neuere Formation desselben zu schliefsen ge-neigt ist 1 ). Als Abarten desselben sind der Topasfels, aus■l'opas, Quarz und Turmalin zusammengesetzt, der Horn-fels , ein Gemenge aus splitterigem Quarz, Feldstein und■Wenig Turmalin, zu betrachten, auch kann ihm der Quarz-fels (Quarzgestein), aus reinem oder mit Glimmerblättchcngemengteh Quarze bestehend, angereihet werden. Hierzugehört der Itacolumit (biegsamer Sandstein, Gelenk - Quarz)»Hs Brasilien, mit welchem der Eisenglimmer - Schic/ rr(aus Eisenglimmer und Quarz gemengt) ohngefähr aufgleicher Altersstufe steht. Mit gleichem oder, nach einigenOeognosten, gröfserem Rechte der Altersfolge gehört unterHie Urgebirgsarten ferner der Gneis (Gneus ), entwedera 'is Feldspath und Glimmer, oder wie der Granit ausQuarz, Glimmer und Feldspath gemengt, aber von kürnig-atthieferigem Gefüge. An ihn reihet sich der Glimmer-schiefrr, aus Quarz und Glimmer mit schieferigem Gefüge,desgleichen der Ctoritschiefer, und der Eh/ogit oder Snia-rr >gilitf'e/t, aus Diallagon und Granat bestehend, von hry-8, allinisch körnigem Gefüge. Es werden ferner dazu ge-rechnet der Urthonschiefer, aus fein und innig gemengtemOlimmer, Quarz, Feldspath und Talk bestehend, der*rranulit (YV erner's Weifsstein, Kurit der Franzosen ),Se'pcntin , Harnl'/e/iriesthiefer und Grünstem (Diorit, Ur-tr- app), I„ allen diesen linden sieh keine oder nur anschei-n end zufällig hincingekommene Reste einer früheren orga-nischen Schöpfung, auch bilden sie iin Ganzen die höchsten,
') S. L. |j|,ch Reis. I. III. Hausmann Reise durch Srandinavicn
a. v. (). t. Humboldt Reisen, d. lieb. III. 1*1). Varjjas Bede-■uar Reis. II. 216. d’Aubuisson Gcogn. 11. 227.