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Unter dio Gebilde der neueren Zeit gehört der Torf-Dieser besteht aus vegetabilischen Substanzen, Wurzeln»Fasern, Blättern und Moosen, den Erzeugnissen sumpfig 4 -’ 1 'Gegenden, welche sich schwarz färben, mehr oder minderihre frühere Gestalt beibehallen und mit einem steinltohlen*artigen Gerüche verbrennen. Einige haben geglaubt»unter den Pflanzen befinden sich auch Seepflanzen, alle 1 * 1nach v. Chamisso’s Untersuchungen des Torfes von 1Li numer Moore und auch von denen bei Colberg ergießsich, dafs keine solche darin vorhanden sind, seihst in de* 1lezteren, worin der Torf bis 11 F. unter den mittlere 11Spiegel des Meeres herabgeht, findet sich keine Spur da*von Es giebt mehrere Arten: 1) lockerer Torf, ei* 1 * 1aus Pflanzenfasern zusammengefilzte Masse, liegt meiste* 1 *obenauf. 2) Fester Torf; 3) dichter, schwarzer Tor*'Oft gehen alle drei Arten sichtbar in einander über u* 1 * 1man kann bemerken, wie der festere aus dem lockeren c**bsteht.
Der Torf wächst an geeigneten sumpfigen Orten überaj 1in geringerer und gröfserer Höhe. Einige der bedeute* 1 “'sten Torfmoore sind folgende: In Frankreich sind d* 0Torfmoore an den Ufern der Somme am bekanntesten, fk* 1Dicke des Torflagers dicht bei Amiens beträgt 6 bis 10 f'•nimmt nach dem Thale hin zu, und erreicht 2 franz. M el ’von Abbeville das Maximum von 30 F. Alle drei Sorte 11Torf liegen hier übereinander, und' in der unterste* 1Schicht finden sich eine Menge grofser Baumstämme'10 Licues südlich von Paris finden sich die TorfmooreEssonne , wo die Dicke zwei bis drei Meters beträgt, °°sie eine Fläche von 5000 Ilectaren einnchmen. Bei Bremen ist das Teufelsmoor , 20 Lieues lang, 4 bis 5 breit, >**Mitte bis 30 F. tief. Es ruhet auf Sand, und wächst vo^züglich in nassen Jahren. An einigen Stellen ist die Cgend mit Canälen durchschnitten, auch werden an versd**^denen nach dem Weebrcnnen der oberen Kruste et"Korn und Hülsenfrüchte gewonnen. In Holland gieoider Torfmoore viele, eben so bei Calais . Ucberhaupter weit mehr in nördlichen Gegenden zu Hause, inland, Schottland, Island, Norwegen u. s w. Eben 41wegen, weil die Kälte zur unvollkommenen Zersetzung “Kohlenstoffes unentbehrlich ist, findet man ihn wahrsche*
i) Karsten Archiv für Bergbau und Hüttenwesen. XI. !•