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6) Bitterwasser, als der Seidschützer, der Bitterbrun-nen von Steinwassor in Böhmen , und der Ebshanier inSurrey.
7) Schwefelwasser, in Aachen , das Gasteiner Wildbad,das Weilbacher, Abacher, Nenndorfer *), Eilsener, Mein-berger, unweit Limmer bei Hannover, in Baden beiWien u. m. a.
8) Salpetrige Wasser, vorzüglich in Ungarn , wo de*r en mehrere und einige so reichhaltige gefunden werden,dafs sie der Vegetation nachtheilig sind.
0) Seifenartige, als bei Plombieres * 2 ), das Schlangen-bad und der Mochinger Gesundbrunnen .
10) Kupferhaltige, oder Cementwasser, z. B. bei Neu-sohl, Jenichen, Altenberg im Erzgebirge , Schmolnilz,Fahlen, Wiklow in Bretagne , beim Flusse Arklow inIrland 3 ) und bei Lancaster in Pcnsylvanien.
11) Alaunwasser, bei Bath und Crems.
12) Erdharzige Wasser, welche in vorzüglicherMenge bei Baku, Kabul u. a. a. O. gefunden werden (_vergl.
§• 244).
13) Inhrustirende Quellen, welche Kalk- und Kiesel-Sinter absetzen, giebt es viele, z. B. Carlsbad, dessenWasser schon binnen 24 Stunden eine beträchtliche MengeHalksinter absetzt. Die Quelle bei Tours liefert einen Ala-baster-artigen Sinterstein; die Teverone bei Tivoli giebtschöne Figuren, wenn man Schwefelformen mit Abdrückenbineinhängt. Solche Quellen sind ferner bei Abano imGebiete von Padua , die Bäder von S. Filipe, welche sehrschöne Figuren geben, eine Quelle bei Lagni im Neapoli-tanischen und viele andere 4 ). Merkwürdig ist in dieserHinsicht die Quelle von Villa Guancavelica 30 Meilen vonLima, und noch mehr eine neben dem See Urmia in Persien ,deren Wasser als Blasen aufsteigend eine kalkartige Rindebildet, ruhig stehend aber zu Marmor erhärtet, aus' v ®lchem grofse Platten gehauen und geschliffen werden,deren sich blofs die Könige bedienen 5 ).