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Diophantus von Alexandria - arithmetische Aufgaben nebst dessen Schrift über die Polygon-Zahlen / Aus dem Griechischen übersetzt und mit Anmerkungen begleitet von Otto Schulz
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XXXIII
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Vorberichk.

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der Araber verloren gegangen sei, oder nochirgendwo, wie ein todter Schatz, vergraben lie-ge, ist für jetzt wohl schwerlich zu entscheiden.

Unter den Neueren hat sich zuerst dervorhin erwähnte Wilhelm Ty land er oderHolzmann von Augsburg, Professor deraristotelischen Philosophie auf der hohen Schulezu Heidelberg um den Diophankus verdient ge-^macht. Er machte, wie er selbst erzählt, imJahre 1671 eine Reise nach Wittenberg, woer viel mit zweien zu ihrer Zeit berühmtenMathematikern, D. Sebastian Theodorich,und M. Wolfgang Schüler verkehrte. Unterandern gaben sie ihm einige Seiten eines grie-chischen Diophankus zu lesen, und nanntenihm auch den Eigenthümer des Codex,

Lk-ir^kllsrus, boo tmnjiors I npö-raloris liomkiriorum gpu6 poionos Orgtor.

Vor seiner Abreise schrieb sich Xylander eineAufgabe des Diophanrus ab, sich auf der Reisedamit zu unterhalten; er zeigte die Auflösungderselben dem berühmten Arzte äHc>-

von Lucca, der damals auf der hohenSchule zu Leipzig lehrte, und beide schrieben

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