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letztere hier gewählte Bezeichnungsweise, indem esgewifs ein Übelstand ist, wenn man z. B. für sinx m ~ pschreibt: sin m ~ p x, und dadurch den Winkel x soweit von der Sylbe sin trennet. Endlich ist diesehier eingeführte Bezeichnungsart in der That nichtmehr ganz neu, und wird diese von mehreren so-wohl deutschen als französischen und englischenGeometern bereits angewendet, obschon auch ineben so vielen der neuesten Werke, wie z. B. inPoissons Mechanik, noch die ältere Schreibart bei-behalten ist.
Da diefs in der hohem Mathematik, welcher dieformelle Bildung durch das Studium der Elementar-mathematik vorausgegangen seyn soll, gestattet ist;so habe ich nur im Anfänge, oder wo es mir amdienlichsten schien, nach der Euclicf sehen Methodeden Satz vorausgeschickt und dann den Beweis dafürfolgen lassen, während ich im Übrigen nach der weitangenehmeren, lehrreicheren und schneller zum Zieleführenden Erfindungsmethode der Neuern verfuhr.
Das Volumen dieses Buches betreffend, so würdedie gleich Anfangs beabsichtigte Bogenzahl 30 wohlnicht überschritten worden seyn, wenn man dasEor-mat desselben nur unbedeutend breiter und die Zwi-schenräume von einem Paragraphe zum andern, wo-durch aber die nun bestehende Bequemlichkeit undDeutlichkeit im Nachschlagen sehr verloren habenwürde, etwas enger hätte machen wollen; dabeiwäre überdiefs der Gewinn zu Gunsten eines nochdünnem Buches nur scheinbar gewesen,