535
aus welcher Gleichung man durch Absonderungdx Z 'dz
~x 'z+ _ Z'z = °’so wie wieder daraus durch Integration
Z'd
l x
= C
Z -f Zz
erhält, in welcher Gleich, nach vollendeter Integration für5 wieder der entsprechende Werth — hergestellt wird.
Beispiel. Für die homogene Differentialgleichung•*- + xy
ydx =
dy
x—y
erhält man, y — xz gesetzt, nach gehöriger Reductiou :
(1 -)- z)(x dz z dx)
,
1 — z
zdx =
dx
+
dz = o. Diese
und daraus durch Absonderung: t --
letztere Gleich, integrirt, was keine Schwierigkeit hat, gibt:
. i r
Ix + f Zj ~ J
i
•zz
— C, oder wegen z ==
lx + = Tf + C -
§• 847. Iu der gewöhnlich sogenannten linearenGleich, der ersten Ordnung: dy -j- Pydx = Qdx, in wel-cher P'und Q beliebige Functionen von x bezeichnen, läfstsich die Absonderung der Variablen auf eine sehr sinnreicheWeise bewirken. Setzt man nämlich y = Xz, also dy=zXdz+ zdX , wobei X eine noch unbestimmte Funct. von x be-zeichnet ; so erhält man : z dX -\-Xdz-\-PXzdx = Q dx.
Um nun diese Gleich, in zwei andere zu zerlegen, inwelchen sich die Variablen absondern lassen, bestimme mandie Funct. X dergestalt, dafs Xdz -j- PXzdx = o, folglichauch z dX = Q dx wird. Die erste dieser beiden Gleich.
dz
durch X dividirt, gibt dz -{- Pzdx = o oder — = — Pdx,
und wenn man integrirt: Iz = — fPdx, oder wenn edie Basis der natürlichen Logarithmen ist: a) s = c —/?<&•,