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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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tivcn Größen betrachtet.— Man könnte dieses, — alleinirgendwo muß man doch eine Grenze annehmen, und dennist unstreitig die schicklichste Stelle, daß man sie da nimmt,wo man ohne den Begriff der entgegengesetzten Größennicht weiter kommen kann. Hier fängt dann das Gebietder Algebra an. Nennt man die Rechenkunst des bürger-lichen Lebens die Gemeine, so kann man diese aufeine nicht unschickliche Weise die Höhere nennen. —Namen thun wenig zur Sache- Ich habe diesen gewählt,weil mir der Ausdruck bequemer schien.

Ich habe die Rechenkunst des täglichen Lebens im er-sten und zweiten Theile dieser praktischen Geometrie ge-kehrt. Dieser Theil ist der dritte, und eine Fortsetzungvon jenen. Er enthält nur die Anfangsgründe der Hä-hern Rechenkunst. Sie ganz aufzunehmen, würde dieGrenzen des Buchs überschritten haben, so wie auch dieGrenzen des Plans. — Unser Wissen muß stufenweisefortschreiten — und am Ende jedes Stadiums müssenwir eine deutliche Uebersicht des durchlaufenen Wegeshaben. — Sind die Stadien zu groß gewählt, so ist die-ses schwierig. Hat man aber einmal eine deutliche Ueber-sicht einer Wissenschaft erlangt, so kann man in größernWerken jede einzelne Lehre bis zu ihrer entferntestenGrenze durchlaufen, ohne daß man zu befürchten hat überdem Einzelnen die Uebersicht über den Zusammenhang desGanzen zu verlieren.

§. 6 .