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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
35
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3 ) Ein Vater hinterläßt ein Vermögen von 1000 Tha-ler. Nach seinem Testamente soll der älteste Sohn 20c»Thaler mehr haben als der zweite, und der zweite 10c»Thaler mehr als der dritte , — wie viel bekommt jeder?

Der jüngste bekommt x Thlr.

Der zweite bekommt x -j- 100 Thlr.

Der älteste bekommt x -j- 100 -j- 200 Thlr.

3 x -f- 400 Thlr. ist — 1000Zx — 600 und x — 200

Also der jüngste bekommt 200 Thlr.der zweite 3 oo

der älteste 5 oo, und alle zusammen isoo.

4) Es hinterläßt jemand 20000 Thaler Vermögen,welche so unter seine Wittwe, seine zwei Söhne und zweiTöchter getheilt werden sollen, daß die Mutter dop-pelt so viel wie ein Sohn, und jeder Sohn doppelt soviel wie eine Tochter haben soll. — Wie viel bekommtjeder?

Das Erbtheil einer Tochter sey x, so ist das einesSohnes 2 x und der Mutter 4 x. Also 2 x -j- 4 x 4 x— ,»x — 20000 Thlr. folglich'x — 2000 Thlr.

5 ) Drei Erben theilen sich in ein Vermögen auf fol-gende Weise: Der erste bekommt 1000 Thaler wenigerals die Hälfte des Ganzen. Der zweite Loo Thlr. weni-ger als das Drittel, und der dritte 600 Thlr. wenigerals das Viertel des Ganzen. Wie groß war die Erb-schaft, und wie viel bekommt jeder?