Buch 
Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
41
JPEG-Download
 

erhielt man durchs Umkehren — ^ —2 ch-x — — 10,und hieraus ch- x --- -s- 7 -f- 2 — io.

Verbindet man die erste und zweite Gleichung, sohat man 8 -f- 2 — / — 9 -ch > — 2an beiden Seiten -s- 2 — ^ addirt gibt 8 -f- 2 2 — 2^ — 9

und 22 — 2^ — 1.

Verbindet man die erste und dritte Gleichung, so hatman ch- 8 -s- 2 — > — -f- 2 — 10,

u. addirt — 8 —2 -j- ^ — ch- / — 2 — 8

0 — 2 ^ — 18 u. also 2 x —18 u. ^ — 9

Man kennt, nun den Werth von x — 9- Schreibtman diesen in die vorige Gleichung, so hat man 22—-18 — 1, also 2 2 ist — 19, daher 2 —9^. Da nun xnach der dritten Gleichung 7 -j- 2 — 10 — 9 -f- 9z —10 — 8z ist, so ist der Werth von x auch bekannt.

Also x ^ 8z; / — 9 und 2 — 9^.

7) Auf diese Weise ist der Werth dreier unbekanntenGrößen durch drei Gleichungen gefunden worden, dieihrer einfachen Form wegen eine leichte Auflösung zu-ließen. Es kommen aber Fälle vor, wo die Auflösungsolcher Aufgaben mit dreien unbekannten Größen vieleSchwierigkeiten hat, und einen geübten Rechner fodert.

Kommen mehr als drei unbekannte Größen vor, sohat die Auflösung noch mehr Schwierigkeiten, doch pfle-gen sich gewöhnlich Hiebei aus der Natur der Aufgabesolche Umstände zu ergeben, daß man außer den bekann-ten Größen noch eine neue Hülfsgröße einführen kann,wodurch die Auflösung der Aufgabe erleichtert wird.

Da wir hier nur die Anfangsgründe der Buchstaben-rechnung vortragen, so berühren wir dieses nur im Vor-