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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Fehlt das erste Glied axx, so ist es keine quadra-tische Gleichung. Fehlt das letzte Glied c, so ist es zwar

eine, allein sie läßt sich dann so leicht in die axl^b^oaufläsen, (indem man axxl!lbx — o setzt, wo dann

Lxx — llll- x wird, und man an beiden Seiten mit x di-vidirt), daß sie auch keiner wettern Untersuchung bedarf.Fehlt endlich das Glied dx, so hat man blos axx undc, und eine solche unvollständige quadratische Gleichunghat man eine reine genannt, weil an ihr von der un-bekannten Größe blos die zweite Potenz vorkommt. —Ihre Auflösung hat keine Schwierigkeit.

Wenn man nemlich eine reine quadratische Gleichunghat, wie z. B. axx — c — o, oder axx c, so hatman nur auf beiden Seiten mit a zu dividiren, und man

erhält xx und aus die Wurzel gezogen, gibtx, wodurch die Gleichung aufgelöst ist.

7) Äst eine Quadratzahl, so erhält man die Wur-zel genau. Z. B. — L-

Ist keine Quadratzahl, so findet man die Wurzeldurch Näherung. Z. B.

Ist endlich negativ, dann ist die Wurzel x un-möglich, weil sie nicht -s-x seyn kann noch — x, da dasQuadrat von beiden ch- x x ist.

Man nennt eine solche Wurzel immaginär, underkennt hierin, daß die Frage eine Unmöglichkeit enthält,weil die Auflösung auf eine unmögliche Wurzel führt.

8) Wenn