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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Da beide Bäuerinnen gleichviel gelöst haben, so haben

15 X 2.OQ — 22 X

wrr -—-

IOO—X ZX

Dieses mit 3 x multip. gibt " 2000 — 20 x

Dieses mit 100—x mult. gibt 46 x x — 20000a — 2000 x

— 2000 x -s- 20 xx

anbeid.Seiten 20xx subt. gibt 26 xx—200000— 4000xdurch 2Z dividirt, gibt xx — 8000 —160 x

also x x-j-160 x — 8000

und x x -h-160 x -s- 640a — 800a -s- 6400

Hieraus die Wurzel x -h- 80 — 12a und x — 40Die eine Bäuerin hatte also 40 Eyer gehabt, und dieandere 60. Jede hatte 10 Stüber gelöst. Denn die eine,die 40 Eyer hatte, sagte, daß sie für die 60 der andernStüber würde bekommen haben. Für ihre 40 hattesie also 10 Stüber bekommen.

Wenn negative Eyer möglich wären, so thät auch fol-gende Auflösung der Frage Genüge: Die eine hatte— 80 — 120 — — sao Eyer gehabt, und die andere-s- 5oo, da — 200 -l- Zoo — 100 ist, dann in der letz-ten Gleichung kann 120 eben sowohl -f- als — seyn.Die erste hatte von ihren negativen Eyern 20 für 1 Stü-ber gegeben, und die letztere von ihren positiven 3o für2 Stüber, wo dann beide gleichviel lösten, nemlich 10 Stör.

Durch die Natur der Aufgabe wird diese Auflösungunmöglich, aber man sieht dann doch wie jede quadratischeGleichung zweierlei Auflösungen zuläßt.

§. 27.