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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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62
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9) Man sieht aus dem vorigen, daß es sehr leichtist, quadratische Gleichungen zu machen. Man erhältjedesmal eine, sobald man nur zwei Gleichungen des er-sten Grades, wie z. B. x — 7 o und x — 5 — 2 miteinander multiplicirt. Multiplicirt man drei Gleichungendes ersten Grades mit einander, so erhält man kubischeGleichungen. Multiplicirt man viere, so erhält man Bi-quatische u. s. w.

Von den Cubischen Gleichungen.

§. 28.

Von der Auflösung der reinen CubischenGleichungen.

Wenn in einer Gleichung nur der Cubus der unbekann-ten Zahl x vorkommt, aber übrigens weder ihr Quadratnoch sie selber, dann heißt sie: eine reine cubischrGleichung.

Eine solche kubische Gleichung ist x? —343 oderallgemein x- --- 0.

2) Aus einer solchen Gleichung findet man den Werthfür x --- 7, wenn man die Cubikwurzel auszieht.

Indeß da bei einer quadratischen Gleichung x schonzwei Werthe halte, so ist es nicht unwahrscheinlich, daßes bei einer cubischen ebenfalls mehrere Werthe habenwird. Wir wollen dieses näher untersuchen. Es sey dieGleichung gegeben x' — 8, aus der alle Zahlen sollen

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