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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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95
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Verh-

Zähler

,Diff.

I.

II.

III.

O

0

3,4

3,4

3,4

1

5

9,4

11,8

IZ,2

2

5

»3,4

2^,2

40,4

3

5

18,4

43,6

84,0

4

5

s3,4

68 ,o

i5i,o

Man sieht, daß die Rechnung dieselbe bleibt, wiemit ganzen Zahlen. Sie isi eben so, als wenn das ersteGlied 34 und die Differenz 5o gewesen wäre.

Hat das erste Glied außer den Zehntheilen noch Hun-dertth'eile bei sich, z. B. 3 , 47 , so liegt der Umfang derReihe zwischen den beiden Zahlen 3,4 und 3,5, undzwischen beiden liegt also auch der Nullpunkt der Reihe,welche die Verhältnisse zählt.

Hat das erste Glied noch Tausendtheile bei sich, z.B. 3 , 47 b so liegt der Anfangspunkt zwischen 3,47 und3,49.

In allen diesen Fallen ist die Rechnung dieselbe,, alswenn man ganze Zahlen hätte, nur wird sie in dem Gradeweitläuftiger, in dem man mehr Ziffern hat.

2 ) Ebenfalls kann das erste Glied irrational seyn,

und etwa die Form haben 3,,4r5.oder einen ohne

Ende fortgehenden Decimalbruch. In diesem Falle nimmtman so viele Ziffern vom Bruch, als man glaubt beider Rechnung brauchen zu müssen, und läßt die übrigenfahren.

Dasselbe ist der Fall, wenn die Differenz eine irratio-nale Zahl ist. Man nimmt dann von ihr auch so vieleDecimale, als man glaubt, daß die Rechnung erfodert.

Und