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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Lieber ist also der Fehler iomal kleiner als bei derLongen Methode, und es ist daher besser, daß man dieOrdinären um 0,002 von einander entfernt nimmt, umsicher zu seyn, daß die Wurzel zwischen ihnen liege.

6) Berechnen wir die zweite mögliche Wurzel, diedie Gleichung zwischen — 1 und — 2 liegen hat, so fin-den wir sie zu . . . . : 1,908729

Hr. Kramp gibt sie zu 1,90794 an.

0,001829

Herr Kramp hat nur einmal die Regel äs la lsussex>o«irioii angewandt, als die Zehntel gefunden waren.Daher der Unterschied in den Tausendtheilen.

7) Ächmcn wir, um kleinere Zahlen zu haben, vonbeiden Wurzeln nur die Zehntausendtheile, so haben wirfolgende beide Gleichungen des ersten Grades:

x — i,o 35 i — 0und x -si- 1,9087 — 3,0488

-s-x 1,9087 — 1,9727x* — x i,o 85 i

Beide multip. geben x- -f- x 0,8736 —1,9757 — 0

Dididirt man die ganze Gleichungv — 29 — 17 xch- x- — 4 x? — 7 x», mit dem Pro-dukt 4- 0,8786 — 1,9727, so findet man

— 7x1 -si- 2 ,ii 52 x — 14,6777. Dieses mit 7 dividirt,gibt das Produkt der beiden unmöglichen Wurzeln. DaLeide Wurzeln in den Zahlen einander gleich sind, so kannman aus diesem Produkte die Wurzel ziehen, und dannvor diese die negative Zeichen schreiben, wodurch sie un-möglich werden. Auf diese Weise lernt man die beidenunmöglichen Wurzeln kennen, durch deren Multiplika-tion ein mögliches Produkt entstand.

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§. § 7 .