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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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147
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Bei diesem Durchschreiten ist es völlig einerlei, fürwelche Zahlen man die ersten Ordinaten entwickelt, umdie beständigen Unterschiede zu finden. Man gebrauchtindeß immer die Zahlen aus der Reihe

— H — 3 — 2-- I vff-t-j-S-s-Z-s-H,

weil sie die kleinsten, und folglich die bequemsten sind.Auch erhält man rechts und links von o immer gleicheProdukte, und man hat bei der Addition nur auf dieVorzeichen zu achten. Bei diesem ersten Durchschreitennimmt man immer nur Zahlen mit einer Ziffer, welcheman Zehntel, Ganze, Zehner oder Hunderter bedeutenläßt, je nachdem man der Gleichung ansieht, ob dieWurzeln sehr klein oder sehr groß seyn werden. Undgesetzt, man habe sich hierin geirrt, und die Linie stattmit Einern, mit Zehnern durchschnitten, so ist hiebeiwenig verloren, denn da alle Zahlen dieselben bleiben, sohat man nur die Stelle des Komma zu andern und aufsneue zu addiren.

Hat man auf diese Weise für die Gegend, wo dieWurzeln liegen, die Ordinaten gefunden, so zeichnet mansie nach dem Maßstabe und zieht die krumme Linie derGleichung. Wo diese die Absciffenlinie durchschneidet,liegen die Wurzeln, und hier errichtet man eine neueOrdinate. Diese und die nächste zeichnet man in einengrößer» Maßstab, zieht durch sie die krumme Linie, undbestimmt mit einem Regula de Tri-Satz, wo die Sehnederselben die Absciffenlinie durchschneidet, und so fährtman fort, auf der Stelle, wo nach der Zeichnung diekrumme Linie die Absciffenlinie durchschneidet, immerneue Ordinaten zu errichten, und diese in einem immerzrößcrn Maßstabe zu zeichnen, bis man die Wurzel auf

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