Buch 
Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
188
JPEG-Download
 

i88

7) Wir hatten §. 88. daß wenn man Potenzen dersel- <ben Grundzahl miteinander multipliciren soll, man nurdie Exponenten zueinander zu addiren hat;

so war 5 . 5 . 5 — 5 ' — 125UNd 5 . 5 ^ 5 ^ — 25

5 ^ . 5 ^ ist 55 — 3 i 25

Eben so ist 2 — >0 auf den Expon. o, 3 oio 3 oo3 —io . . . . . 0,47712-3

5 — io . . . . . 0,6984700

also 3 o — 10 auf den Expon. 1,4771218

Will man daher die Zahlen 2, 3 und 5 miteinandermultipliciren, so hat man nur die nebenstehenden Expo-nenten , der Zahl 10 zueinander zu addiren, und manfindet den Exponenten von 10, welcher dem Produktejener Zahlen gegenüber steht. — Sucht man diesen Expo-nenten in den Tafel», so findet man das Produkt nebenihm stehen.— Auf diese Art ist durch eine solche Expo-ncntentafel das Multipliciren in ein Addiren verwandelt.

8) Wir hatten ferner §. 68. daß wenn man die Po-tenzen derselben Grundzahl miteinander dividiren soll,man die Exponenten nur voneinander abzuziehen hat.So gab 5 ? durch 5 ^ dividirt, zum Quotienten 5 ^ ^-625.

Eben so ist 3 o 10 auf den Expon. 1,4771218und 6 — 10 .... . 0,7781613

Beide divid. gibt 5 — ,o auf den Expon. 0,696970»

Auf diese Weise wird also durch die Exponcntentafeldas Dividiren der Potenzen von io in ein Abziehen derExponenten verwandelt.

9) Das