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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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198
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Der Modul drückt also das Verhältniß aus, in dem Ider Lonstante Deciinalbruch des einen Logarithmensystenis>zum constanten Decimalbruche des anderen steht.

Wenn also vom Modul die Rede ist, so muß manwissen, welche Logarithmensysteme gemeint sind, undwenn man sagt 0,48429 ist der Modul der natürlichenLogarithmen, so muß man hinzusetzen, in Hinsicht aufdie Briggischen. Wählt man eine andere Grundzahl,als 10, z. B. 3 , so haben auch die natürlichen Loga-rithmen einen andern Modul. Dieser würde dann- — 0,9126....

8) Erhebt man die Grundzahl des einen Systems auf!

einen Exponenten, welcher dem Modul des andern gleich Iist, so findet man die Grundzahl des andern. >

So ist der Briggische Logar. io°," 4 " — 2,71826...

So ist der Wollframsche 2,71828^^°^^ 10

Der Modul der Zahl 3 , in Hinsicht der natürlichen, wäre

r,LLL§->- — 1,0988, und 2,71828'""^ jst —z,

9) Der Briggische Logarithme von 10 ist— 1, derWollframsche von is ist —2,8028.

Wenn man daher die Briggischen mit 2,8028 multipli-rirt, so erhält man Wollframsche.

Der Wollframsche Logarithme von 2,71828 ist ---1.

Der Briggische von 2,71828 ist — 0,48429.

Wenn man daher die Wollframsche» mit 0,48429 mul-tiplicirt, so erhält man Briggische. ^

Die Logarithmen verhalten sich also umgekehrt zu ein-ander wie die Modul ihrer Systeme.