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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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211
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es schwer für uns ist, uns in feinen Ideengang zuversetzen.

Wit den natürlichen Logarithmen kann man die Mul»tiplikation eben sowohl in eine Addition verwandeln alsmit den Briggischen.

Beispiel. Der nat. Log. von 3 ist 1,09861.

von 7 ist 1,94591

der nat. Log. 21 3,04452

Dasselbe gilt von der Division und von dem Auszie-hen der Wuneln. Allein sie sind hiezu nicht so bequem,weil die Tafeln wcitläuftiger werden, da sich bei ihnennicht die Abkürzungen anbringen lassen, wie bei den Lo-garithmen der Grundzahl 10.

Da Neppers Tafeln blos für Sinus und Cosinus ein-gerichtet waren, und diese Linien mit gleichen Bogen nichtgleichförmig wachsen, so war es unbequem sie bei andernZahlen zu gebrauchen, weil das Einschalten in die unglei-chen Lücken mühsam ist.

Briggs berechnete deswegen außer den Logarithmen-tafeln für die trigonometrischen Linien, noch andere fürdie Zahlenreihe 1, 2, 3 , 4.... bis 100000. Da dieseZahlen gleichförmig wachsen, so ist das Einschalten zwi-schen zwei Logarithmen mit Hülfe der Differenzen sehr'leicht. Dieses Einschalten kommt sehr häufig vor, weilman die Tafeln, damit sie nicht zu weitkäuftig werden,nur bis 100000 gehen läßt.

2) Wie die Logarithmen beim Ausziehen der Wurzeln,beim Erheben auf Potenzen u. s. w. gebraucht werden,haben wir oben schon gesehen.

3 ) 2 m täglichen Leben werden die Logarithmen häufig

14 * bei