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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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217
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Ausdruck Modul bemerken, welche Logarithmcnsystemegemeint wären.

Sagt man aber jetzt: der Modul der natürlichen Lo-garithmen ist 0,484294:1, so versteht es sich von selber,daß dieses in Bezug auf die Briggifchen gesagt ist.

7) Erhebt man die Grundzahl des einen Systems aufeinen Exponenten, der dem Modul des andern gleich ist,so erhält man die Grundzahl des andern.

1v' : — 2,718.

So fanden wir in §. 73. 4) die Grundzahl der natürlichenLogarithmen, als der Decimalbruch 1 gegeben war, undwir das Verhältniß zwischen dem Decimalbruch der na-türlichen Logarithmen und dem der Driggischen kannten,welches wie 1:2,30258 ist.

8) Bei den Logarithmen hat man daher nur auf zweiDinge zu merken: 1) auf die Grundzahl, und 2) auf denbeständigen Detimalbruch, oder das Verhältniß zwischendiesem und seinem Exponenten.

Werden aber zwei verschiedene Logarithmensysteme miteinander verglichen, so hat man auch noch das Verhält-niß zu merken, welches zwischen den beiden Decimalbrü-chen der beiden Systeme statt findet. Dieses Verhältnißheißt: der Modul, oder das Maaß, weil mit ihmdie Logarithmen beider Systeme gleichsam gegen einanderabgemessen werden. So sagt der Modul der natürlichenLogarithmen 1: 2 , 3 o 258 , daß das Verhältniß zwischenihnen und den Briggischen sey wie 1:2,30238.

9) Man sieht hieraus, daß die Lehre von den Loga-rithmen äußerst einfach und leicht ist, da sie sich nur aufso wenige Begriffe gründet, und das Gesuchte immer sodem Gegebenen abhängt, daß es sich leicht finden läßt.

Auch