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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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230
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Ziffern, als die Ordnung der Wurzel ist. Sucht man Idie fünfte Wurzel, so erhält jede Klasse fünf Ziffern, wo-bei man Acht gibt, daß da, wo sich die Ganzen und De-cimalen scheiden, auch der Scheidungspunkt für zweiKlassen liege.

Jsi die Zahl in Klaffen eingetheilt, so sieht man imWurzcltäfelchen nach, welche Wurzel zu den Ziffern derersten Klaffe gehört, wobei man auf dieselbe Weiseverfährt, wie wir dieses beim Ausziehen der Cubikwurzelim zweiten Theile gesehen haben. Dasjenige, was manvon der Wurzel gefunden, betrachtet man als den erstenTheil a, und das, was man noch sucht, als den zweitenTheil k>. Diesen zweiten Theil findet man theilwcife, undso wie man einen Theil von ihm hat, so nimmt man die-sen zu den bereits gefundenen, und sucht dann das übrige.So fanden wir (S. 29. Theil 2.) die Cubikwurzel zuerstzu 200 3o, jenes war n und dieses l>. darauf fanden

wir sie zu 23«iff-5, wo jenes wieder a und dieses wie-der b war.

Auf diese Weife läßt sich mit Hülfe des binomischenLehrsatzes jede Wurzel theilweise finden, und eine Glei-chung wie folgende x' —27 läßt sich direkt auflösen, in-dem man aus 27 die fünfte Wurzel zieht.

Allein das Ausziehen der höheren Wurzeln mit Hülfedes binomischen Lehrsatzes ist sehr weitläuftig, wie mandieses an dem Beispiele sehen kann, welches Seite sso.der oben angeführten Cubiktaseln gegeben ist. Die Me-thode , die höheren Wurzeln mit Hülfe der arithmetischenReihen auszuziehen, welche wir oben gelehrt haben,verdient deswegen den Vorzug, besonders da man mitihr nicht allein solche Gleichungen wie x' — 27 --- 0, son»

dero