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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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dern auch solche, wie x? -j- 6 x' -j- 4 x" —1220 — 0 auf-lösen kann , welches über die Kräfte jeder andern Methodegeht, die man bis jetzt erfunden hat.

Daß durch die Logarithmen das Ausziehen der Wur-zeln in eine bloße Division verwandelt ist, haben wir obenschon bemerkt, und hicdurch sind diese sonst so beschwer-lichen Rechnungen so leicht wie jede gewöhnliche Divi-sion geworden.

§» 82»

Der Polynomische Lehrsatz.

1) Die Multiplikation einer vieltheiligen Wurzel mitsich selber, führt auf den pvlymonischen Lehrsatz; ganzauf dieselbe Weise wie die einer zweitheiligen Wurzelauf den binomischen.

Es sey die dreitheilige Wurzel 2-j-lr-j-c gegeben,so erhalt man zum Quadrat derselben

Weil jedes Glied mit sich selber und mit jedem andernmuß multiplicirt werden. Dieses gibt 9 Glieder.

Multiplicirt man diese noch einmal mit 2 ch- K -f- e,so erhält man den Cubus, der aus 27 Glieder besteht.

Beim Biquadrat würden 81 Glieder zum Vorscheinkommen, und bei der 5 ten Potenz 243.

Allein mehrere Glieder sind gleich bedeutend, sie kön-nen daher in eins zusammengezogen werden, und dervorgesetzte Exponent zeigt dann an, wie viele in eins zu-sammengezogen sind.

So