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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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250
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Hatte man auf diese Weife die Sinus und Cosinusfür alle Winkel von o bis 45" gefunden, so brauchteman die von 45" bis 90° nicht weiter zu berechnen, dadie Sinus von 46 bis 90° den Cosin. von 45 bis o" ^gleich sind.

Z) Sobald die Sinus für alle Winkel von 0 bis 90'bekannt waren, so waren es auch die Cosinusse. l

Dividirte man die ersteren mit den letzteren, so hatte ^

— . — 8M. 3 '

man die Tangenten. Da 2 - - ist.

cos. 3

Wenn die Tangenten von 0 bis 90° gefunden, sohatte man auch die Cotangenten.

4) Dividirte man den Radius mit dem Cosinus, so

fand man die Sekante, da Sekante 2 — —ist.

' cos. 3

Waren die Sekanten von 0 bis 90° gefunden, so wa-ren es auch die Cosekanten.

5) Um den Liuus versus zu finden, so hatte mannur den Cosinus vom Radius abzuziehen, da Linus ver-sus 2—1 — cos. 2 ist.

Waren die Linus versus von 0 bis 90° gefunden,so hatte man auch die Cosinus versus.

6) Auch waren durch die Sinus zugleich die Sehnenbekannt, da jede Sehne das Doppelte vom Sinus deshalben Winkels ist.

Wenn z. B. «in. 80 — 0,1891731 ist,so ist die Sehne von 16° --- 0,2788462.

§. 8 .

Auf diese Weise haben die altern Mathematiker alletrigonometrischen Linien berechnet. Die Rechnung war

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