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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
273
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entstehen: Parallelkreise. Diese sind um so kleiner,je entfernter die Ebenen vom Mittelpunkte der Kugelsind.

6) Eine Linie, die senkrecht auf der Ebene einesKreises steht, und durch den Mittelpunkt desselben geht,geht auch jedesmal durch den Mittelpunkt der Kugel,wie z. B. die Linie ox> Fig. 1.

7) Diese Linie heißt: die Achse des Kreises. Diebeiden Punkte 0 und p, wo sie die Oberfläche durchschnei-det, heißen: die Pole des Kreises. So steht z.B. bei der Erdkugel die Erdachse senkrecht auf demKreise des Aequators, und auf allen, die dem Aequatorparallel sind.

8) Der Pol ist gleich weit von allen Punkten desUmfangs seines Kreises entfernt.

9) Man kann jedesmal durch vier Punkte s, k>, c, ä,die Oberfläche einer Kugel legen, wenn die vier Punktenicht in einer Ebene liegen, und je drei von ihnen in kei-ner geraden Linie.

Man verfährt Hiebei auf folgende Weise:

Man nimmt die drei Punkte a, k> und o, die jedes-mal in einer Ebene liegen, und der Voraussetzung nachin keiner geraden Linie, und legt durch sie einen Kreis,wie dieses Seite 248 des aten Theils ist gelehrt worden.

Die senkrechte Lii^e,' die man auf dem Mittelpunktdes Kreises errichtet, ist seine Achse, und geht durch denMittelpunkt der Kugel.

Dann nimmt man die drei Punkte k>, c und > diewieder in einer Ebene liegen, und legt durch diese aucheinen Kreis. Die Senkrechte, die man durch seinen Mit-

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