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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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276
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5 ) Das Stück der Kugel, welches zwei größte Kreiseeinschließt, die einander durchschneiden, heißt: EinAusschnitt der Kugel, oder ein Kugelsegment,wie z. B. 2 äl, in 2 in Fig. 2.

6) Wird die Kugel durch eine Ebene geschnitten, diedurch ihren Mittelpunkt geht, so entstehen zwei Halbku-geln. Wird die Kugel noch durch eine zweite Ebene ge-schnitten , die auf der ersten senkrecht steht, und auchDurch den Mittelpunkt geht, so entstehen vier Kugelaus-schnitte , die einander gleich sind.

Wird sie noch durch eine dritte Ebene geschnitten, dieebenfalls durch den Mittelpunkt geht, und auf den beidenvorigen senkrecht sieht, so wird sie in acht gleiche Theilegetheilt. Diese bilden acht dreiseitige Pyramiden, derenSpitzen alle im Mittelpunkte der Kugel zusammen stoßen,und deren Fuß ein Quadrant von der Kugelflache ist.

Die drei Seitenflächen, die den körperlichen Winkelim Mittelpunkt der Kugel einschließen, stehen senkrechtaufeinander, und die Kreisbögen am Fuße der Pyra-mide bilden spharische Dreiecke mit drei rechten Winkeln.S. Fig. 3 .

7) Ueberhaupt wird die Kugel durch drei sich durch-schneidenden Ebenen jedesmal in acht Pyramiden geschnit-ten, und ihre Oberfläche in acht sphärische Dreiecke, de-ren Winkel 24 Rechte betragen, da dieses sechs Durch-schnittspunkte geben, und um jeden vier rechte Winkelliegen.

Zwei und zwei von diesen acht Dreiecken sind immereinander gleich in Winkeln und Seiten. Sie liegen aufder Kugel einander gegenüber, und die größte Seite , diein dem einen rechts liegt, liegt im andern links. Man

kann