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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Man lasse sich deßwegen eine Kugel von etwa drei ZollDurchmesser drehen, und schneide diese in zwei halbe Ke-geln. Dann zeichne man auf die eine die Kreise in Fig. 5 .und auf die andere die in Fig. 6, welche beim folgendenFalle gebraucht wird.

Der ganze Kreis sdcäebg — r n Fig. 5 . stellt dieGrundfläche der Halbkugel vor. Wir wollen diesen Kreis,um ihn von den andern desto leichter zu unterscheiden:den Grund nennen.

Auf diesen ziehe man den Kreis a x> U senkrecht. Die-ser theilt die Halbkugel in zwei gleiche Segmente.

Auf diesen Kreis ziehe man den punktieren Kreis mxsenkrecht, dann ist K m — 90° — rn m Alle Bogen, dievon diesen beiden aufeinander senkrecht stehenden Bogengleich weit abstehen, machen mit dem Grunde gleicheWinkel; so ist der Winkel bei K — dem Winkel bei 0.

Der Punkt x> wird der Pol der Kugel, in dem sichalle Kreise durchkreuzen. Er liegt nicht mitten auf derKugel, sondern etwa in einer Hohe von 5 o°, damit manDreiecke mit langen und mit kurzen Seiten erhalte. Dannziehe man den größten Kreis Kxc etwa 5 o° vom senk-rechten K p a. Ferner den Kreis ezoo ebenfalls 2o'vom senkrechten, aber an der andern Seite.

Endlich ziehe man den Kreis etwa 40° vomSenkrechten, und schreibe an alle Kreise dieselbe Buch-staben wie in der Figur.

5 ) Die Ursache, warum nun jedesmal zwei Dreieckemöglich sind, sieht man an einer solchen Halbkugel leicht ein.

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