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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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1 ) Man messe auf der Kugel an einem größten Kreisedie Seite D — 53° ab. An diese trage man mit Hülfedes Transporteurs einen größten Kreis unter einemWinkel von 38°. Äann fasse man auf dem Gradbogenmit dem Zirkel die Lange der Seite ^ — 35°, und be-schreibe hicmit aus dem andern Endpunkte c einenKreis. Da wo dieser den Schenkel 6 schneidet, liegtder dritte Winkelpunkt d, und das Dreieck ist aufgelöst.

2 ) Allein dieser Kreis wird den Schenkel zweimalschneiden, und der Fall ist daher auf dieselbe Weisezweideutig, wie der ähnliche in der ebenen Geometrie,den wir Theil II. S. hatten. — Man kann nemlichaus den drei gegebenen Stücken jedesmal zwei verschie-dene Dreiecke beschreiben, lind man weiß nicht, welcheston beiden das verlangte ist. Ist aber unter diesen einüberstumpfes, dann weiß man, daß dieses das Gesuchtenicht seyn kann.

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Um die verschiedene Fälle, in denen eins von denbeiden Dreiecken ein überstumpfes ist, desto leichter auf-finden zu können, zeichne man wieder auf eine Halb-kugel dieselbe Kreise wie auf die vorige. (S. Fig. b.Taf. IV.) abcäe . . . . L sey wieder der Grund,auf dem der Kreis sxU senkrecht steht. Auf diesemsteht der punktirte Kreis rxv senkrecht. Ebenfalls zieheman die Kreise K 1 , b und Ix> 0 wieder in eine Entfer-nung von etwa 5o° von tixa, so wie auf der vorigenHalbkugel. Nur der Kreis er wird, statt daß er aufder vorigen (wo er hieß) etwa 40 ° von Kxs ent-fernt war, jetzt ungefähr Lc>° von ihr abgezogen, so daß

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