Buch 
Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
319
JPEG-Download
 

— — Zig

bäa kennt man K ä und den Winkel bei n, und der bei ckist — go". Man kann also auch 3ä berechnen, undrä-s-äc —ac. Kennt man die Seite 3 c, so findetman den ihr gegenüber stehenden Winkel eb c nach deindritten Lehrsätze, und das Dreieck ist aufgelöst.

2. Beispiel. In demselben schiefwinkligen Dreieckab c Fjg. 9. seyen drei Stücke gegeben, die nebeneinan-der liegen, und wovon also keins dem andern gegen-über steht.

Gegeben sey der Winkel bei c, die Seite ^ und derWinkel bei k>. Man läßt wieder aus k> die Senkrechte d äfallen, und löse das rechtwinklige Dreieck k>äc auf, wel-chem man außer dem rechten Winkel bei ä, den Winkelbei c und die Seite ^ kennt.

Dann löst man das andere rechtwinklige Dreieck adäauf, in dem man außer dem rechten Winkel bei ä dieSeite dä kennt, und den Winkel ad ä. Denn da derWinkel sbc gegeben, und äbo berechnet ist, so hat mannur diesen von jenem abzuziehen, um den Winkel sbä-zu finden.

Hat man dieses rechtwinklige Dreieck aufgelöst, sokennt man den Winkel bei 3, die Seite 6 und a ä, wel-che zu äc hinzugefügt, der Seite 3 c gleich ist. In demschiefwinkligen Dreiecke adc find nun alle drei Seitenund alle drei Winkel bekannt.

In diesem Beispiele fiel der senkrechte Bogen aus dem! bekannten Winkel auf die unbekannte Seite s c.

3 . Beispiel. Wenn 3^ und d gegeben wäre, so! hätten wir den senkrechten Bogen nicht aus b dürfen fallen

lassen, wie in Zig. 9., weil dann keins von den beiden> Drei-