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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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324
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324 — E»

1) Gegeben sey das Dreieck Ix r. Die beiden Senk- ^rechten xi und xa liegen beide draussen, der Winkelbei x sey aber so nahe 180^, daß man nicht mehr be-stimmen könne, ob beide draußen liegen oder nicht.Rechnet man nun mit der Senkrechten x k, so hat mandas Dreieck IxK und dann das Dreieck 1 x r zu berech-nen , und die Seite 1 r ist — 11- — i k. Rechnet manaber mit den Senkrechten x r, so hat man die Dreiecke

1 xr und rx r zu berechnen, und die Seite 1 rist — It— r r. Findet man in beiden Fällen die Seite l reben groß, so ist dieses ein Zeichen, daß beide Senk-rechten außerhalb dem Dreiecke gelegen haben.

2) Sind aber die beiden Werthe für Ir ungleich, soist dieses ein Zeichen, daß eine von beiden im Dreieckliegt. Man muß nun bestimmen, ob xa im Dreiecke jliegt, und man ein Dreieck hat wie rixb.

Rechnet man mit der Senkrechten xa, so hat manrrd ^ rra -s- ab.

Rechnet man mit pi, so hat man nk> 1k> — In.Sind beide Werthe für n d einander gleich, so ist diesesein Zeichen, daß x n im Dreieck und x I außerhalb lag.

3) Sind beide Werthe ungleich, so hat xi im Drei-eck und x a außerhalb gelegen, und das Dreieck hatte dieForm wie rr x §.

Es wird zwar äußerst selten seyn, daß man nichtgleich an der Zeichnung die Lage der Senkrechten erken-nen sollte; man sieht indeß wie man selbst in einem sol-chen Falle die Lage derselben durch bloße Rechnung be-stimmen könne.

Von dem Einflüsse, den die Ungewißheit dertrigonom.Linie hierauf noch hat, wollen wir im folgenden §. reden.

II.