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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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331
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3. Fall. Gegeben ist ^ und die Hypothenuse 6 .

Ist die Hypothenuse spitz, so ist die Seite R gleich,artig mit ist sie stumpf, so ist sie ungleichartig. DerWinkel a ist von der Art wie und der Winkel b>wie k.

st. Fall. Gegeben der Winkel b und die Hypothe-nuse 6 .

Ist die Hypothenuse spitz, so ist der Winkeln gleich-artig mit k>, ist sie stumpf, so ist er ungleichartig. DieSeite L ist dann von der Art wie der Winkel b, undL wie n.

5. Fall. Gegeben ist die Seite ^ und der W. b.

I Ist l) spitz, so ist es auch L, ist b stumpf, so ist es^ auch L. Man weiß also ob ^ und L gleichartig sind> oder nicht, und die Hypothenuse also spitz oder stumpf^ seyn wird. Der Winkel a ist von der Art wie diei Seite

! 6 . Fall. Gegeben ist die Seite ^ und der ihr ge-

^ genüber stehende Winkel n.

In diesem Falle kann man weder auf k> noch auf L,noch auf die Hypothenuse schließen, da er zu denen ge-hört, die der Natur der sphärischen Dreiecke gemäß, un-bestimmt sind. (§. 18 . II.)

Wir hatten im vorigen §., auf welche Weise manbestimmt, ob die Senkrechte ins Dreieck fällt oder nicht.Wir fanden, daß wenn die Dreieckseite und die Senk-rechte so nahe beisammen liegen, daß man nicht mehrdurch die Zeichnung bestimmen könne, ob die eine rechtsoder links liege, man dann die zweite Senkrechte bei derRechnung zu Rathe ziehe, und hiernach sich dann ent-scheide. Bei dieser Rechnung muß man aber wissen, ob

das