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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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340
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sd c Fig. 3. ist dieser ebenfalls gleich, und hat alsoauch 86° 6'.

Da nun in dem Dreiecke s 6 o außer den drei gegebe.neu Winkeln auch noch eine Seite bekannt ist, so findetman die beiden übrigen Seiten leicht nach dem drittenLehrsätze.

Anmerk. Bei den Aufgaben, aus den drei Seiten oderaus drei Winkeln die drei übrige Stücke des Dreieckszu finden, entsteht keine Zweideutigkeit aus den trigono-metrischen Linien, weil man jedesmal nur die Hälfte deszu suchenden Winkels findet, die also nothwendig spitzsepn muß, weil sonst der ganze Winkel überstumpf würde.

§. Zr.

Berechnung des Flächeninhalts sphärischerDreiecke.

Nachdem wir gezeigt haben, wie man aus drei gege-benen Stücken eines sphärischen Dreiecks die drei übrigendurch Rechnung finden kann, so ist uns noch zu zeigenübrig, wie man den Flächeninhalt eines sphärischen Drei-ecks berechnet, sobald seine Seiten bekannt sind.

Diese Rechnung beruhet auf folgendem Lehrsätze.

5. Lehrsatz.

Die Flache eines sphärischen Dreiecks ist gleich demProdukte aus dem Radius in die Summe aller drei Win-kel , wenn man vorher von dieser Summe aLo° abgezo-gen hat.

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