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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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machte, und mit dem er zuerst die Winkel durch Wieder-holung gemessen.

Indeß, die Sehnen-Instrumente sind immer unbe-quem, und man gebraucht jetzt fast allgemein Kreis-In-strumente, bei denen der Rand in Grade und Minutengetheilt ist. Dieses Eintheilen geschieht auf einer Ma-schine. Es würde überflüßig seyn dieses hier näher zubeschreiben, weil jeder der keine Maschine hat, ohnehinnicht genau theilen kann, und der welcher eine hat, be-darf der Beschreibung nicht. Der Engländer Ramsdenwar der erste welcher kleine Instrumente mit bis dahinunbekannter Genauigkeit theilte. Seine Theilscheibe hatte4 Fuß Durchmesser und war mit einer Schraube ohneEnde, welche er mit der größten Sorgfalt bearbeitethatte.

Außer Ramsden besitzt Herr Trougthon nocheine sehr gute Theilmaschine, so wie in DeutschlandHr. Reichenbach in München, und Hr. Baumannin Stuttgardt.

Obschon die Theilstriche die auf diesen Maschinengeschnitten werden, viel feiner wie ein Haar sind, und mansie nur durch ein Mikroskop sehen kann, so würde mandoch nicht bis auf Sekunden mit ihnen messen können,wenn nicht ein Deutscher, Namens Werner, eine Ein-richtung erfunden hatte, vermöge der man kleine Grö-ßen, nicht mit einem kleinen Maßstabe mißt, sondern mitdem Unterschiede zweier kleinen Maßstabe.

Gesetzt, ich will die Entfernung zweier Punkte mes-sen, die ungefähr «,> p. Zoll von einander entfernt sind.Ich habe einen Maßstab auf dem der Pariser Zoll in ic»Theile getheilt ist; und einen zweiten auf dem er in 9

Theile